BioNTech Aktie: Wie beim Lottospiel!



08:18 03.06.20

Kommen wir nun zur „Lottovorhersage“ – es ist ein legendärer Versprecher von Tageschau-Moderator Jens Riewa, gemeint war freilich das Wetter. Doch ebenso, wie die sechs Richtigen nicht vorauszusehen sind, stochern auch bei BioNTech derzeit alle Propheten im Nebel. Ob die Aktie des Mainzer Biotechnologieunternehmens je wieder die alten Höchststände von Mitte März bei kurzfristig mehr als 100 Euro erreichen oder stattdessen massiv verlieren wird, kann derzeit seriös niemand beantworten. Ende des Monats könnte sich das ändern. Frühestens.

Warten auf erste Studienergebnisse

Denn dann, davon geht man in Mainz aus, liegen wohl erste Erkenntnisse vor bezüglich eines Impfstoffes gegen das Coronavirus, den man gemeinsam mit dem US-Pharmakonzern Pfizer sowie Fosun Pharma (Shanghai) vorantreibt. Vor rund einem Monat wurden die ersten gesunden Probanden im Rahmen einer Phase-1/2-Impfstoffstudie für den Produktkandidaten BNT162 zur Prävention von COVID-19-Infektionen geimpft, in Deutschland wie in den USA. Für einen zweiten Teil der Studie sind laut BioNTech auch Probanden mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorgesehen. Sollten sich sowohl Wirksamkeit als auch Verträglichkeit von einem oder mehreren der insgesamt vier Impfstoffkandidaten herausstellen, wäre der Weg frei zu weiteren, vorgeschriebenen Untersuchungen.

Es fehlt die klare Richtung



Zwar sind BioNTech und Pfizer gleichermaßen dabei, bereits „auf eigenes Risiko“ Produktionskapazitäten aufzubauen, um eine mögliche weltweite Impfstoffversorgung zu gewährleisten, von Hunderten von Millionen Dosen bis 2021 ist die Rede. Ob es dazu letztlich kommen wird, ist allerdings offen. An vielen Orten der Welt wird derzeit an Corona-Impfstoffen geforscht, auch in Deutschland. Und so fehlt der BioNTech-Aktie derzeit auch eine klare Richtung: Am Dienstag haben die Papiere zwar ihre Verluste aus den Handelstagen vor Pfingsten wieder einigermaßen wettgemacht. Bei rund 46 Euro standen die Papiere allerdings auch bereits vor einem Monat.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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