Volkswagen: Welche Kurssignale sendet die Aktie?



08:55 03.06.20

Volkswagen: Wie urteilen Chartanalysten?

Der aktuelle Kurs der Volkswagen von 132,5 EUR ist mit -13,14 Prozent Entfernung vom GD200 (152,55 EUR) aus Sicht der charttechnischen Bewertung ein „Sell“-Signal. Demgegenüber weist der GD50, der die mittlere Kursentwicklung aus 50 Tagen beziffert, einen Kurs von 119,19 EUR auf. Das bedeutet für den Aktienkurs, dass ein „Buy“-Signal vorliegt, da der Abstand +11,17 Prozent beträgt. Unter dem Strich wird der Kurs der Volkswagen-Aktie als „Hold“ bewertet, wenn der Durchschnitt aus 50 und 200 Tagen als Grundlage herangezogen wird.

So schneidet Volkswagen im RSI ab

Auf Basis des Relative Strength-Index ist die Aktie der Volkswagen ein Hold-Titel. Der Index misst die Auf- und Abwärtsbewegungen verschiedener Zeiträume (RSI7 für sieben Tage, RSI25 für 25 Tage) und ordnet diesen eine Kennziffer zwischen 0 und 100 zu. Für die Volkswagen-Aktie ergibt sich ein Wert für den RSI7 von 53,07, was eine „Hold“-Empfehlung nach sich zieht, sowie ein Wert für den RSI25 von 43,17, der für diesen Zeitraum eine „Hold“-Einstufung bedingt. Daraus resultiert das Gesamtranking „Hold“ auf der Ebene des Relative Strength Indikators.

Bei den Analysten überwiegen die Kaufsignale

Für die Volkswagen sieht es nach Meinung der Analysten, die in den vergangenen 12 Monaten eine Empfehlung ausgesprochen haben, wie folgt ausInsgesamt ergibt sich ein „Buy“, da 12 Buc, 5 Hold, 1 Sell-Einstufungen vorliegen. Die Analysten, welche erst kürzlich eine Bewertung für die Aktie abgegeben haben, kommen jedoch zu einer anderen Einschätzung – die durchschnittliche Empfehlung für Volkswagen aus dem letzten Monat ist „Hold“ (4 Buy, 2 Hold, 1 Sell). Interessant ist das Kursziel der Analysten für die Volkswagen. Im Durchschnitt liegt dies in Höhe von 163,38 EUR. Das bedeutet, der Aktienkurs wird sich demnach um 23,3 Prozent entwickeln, da der Kurs zuletzt bei 132,5 EUR notierte. Dafür gibt es das Rating „Buy“. Die Analysten-Untersuchung führt daher insgesamt zur Einstufung „Buy“.



Aktie schlechter bewertet als die Branche

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Höhe von 6,56 ist die Aktie von Volkswagen auf Basis der heutigen Notierungen 53 Prozent niedriger als vergleichbare Unternehmen aus der Branche „Automobile“ (14,07) bewertet werden. Diese Kennzahl wiederum signalisiert eine Unterbewertung. Damit entsteht aus der Perspektive der fundamentalen Analyse die Einstufung „Buy“.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

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