Deutsche Post: Gewinnmitnahmen vor dem Anstieg



07:42 31.08.20

Long: 85 Prozent-Chance

von Harald Zwick - 31.08.2020, 07:30 Uhr

Durch den Zuwachs im Onlinehandel aufgrund der Corona-Krise findet sich die Deutsche Post in einem Wachstumsmarkt wieder und kann diese Gelegenheit auch in gesteigerte Gewinne umsetzen.
Auch die Kapazitäten in der Luftfracht erweisen sich aufgrund des Einbruchs in der Zivilluftfahrt als wertvoll. Analysten von Bernstein Research sehen die Aktie bei 45 Euro.

Die Deutsche Post gehört zu den Profiteuren der Pandemie, aber auch der Erholungsphase danach. Die Paketflut aus dem Onlinehandel und gestiegene Erträge des internationalen Frachtgeschäfts trugen maßgeblich dazu bei, dass das EBIT im abgelaufenen Quartal mit 943 Millionen Euro um knapp 30 Prozent höher ausfiel als im gleichen Quartal des Vorjahres. Das Analysehaus Bernstein sieht die Deutsche Post auf "Outperform" bei 45 Euro, nachdem die Kapazitäten in der Luftfracht auf Jahre hinaus knapp bleiben werden und der Logistikriese dadurch höhere Margen erreichen kann. CEO Frank Appel zeigte sich daher auch zuversichtlich, dass die Deutsche Post gestärkt aus der Krise hervorgehen wird.
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Zum Chart
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Nachdem das Papier ein Beta von 1,02 aufweist, verlief der Corona-Sell-Off nahezu im selben Ausmaß wie bei der Benchmark DAX. In der darauf folgenden Erholung konnte sich die Aktie aber von der Benchmark absetzen und diese mit Stand 31. August um über 20 Prozentpunkte übertreffen. Die Deutsche Post operiert als Folge des Onlinebooms in einem Wachstumsmarkt und weist beim geplanten Gewinn fürs Jahr 2022 ein erwartetes KGV von 15 auf. Begreift man die Deutsche Post als Wachstumswert, erscheint die Aktie als günstig bewertet. Trotzdem korrigierte der Kurs am vergangenen Freitag bei Erreichen der Zone rund um das All Time High um 3,12 % auf 38,24 Euro. Hier haben die Marktteilnehmer aufgrund des starken Kursanstieges im August 2020 Gewinne mitgenommen. Der Aufwärtstrend bleibt aber noch intakt und das Erreichen des All Time Highs aus Anfang 2018 ist bei anhaltendem Momentum eine Frage Wochen. Sollten die Analysten vom US-Analysehauses Bernstein Research recht behalten, ist ein Ziel bei 45 Euro auch in Reichweite.

Deutsche Post AG (Tageschart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 40,68 // 45,00 Euro
Unterstützungen: 37,70 // 34,63 Euro
Fazit

Mit einem Open End Turbo Long (WKN HR0S6H) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Deutschen Post erwarten, überproportional mit einem Hebel von 9,61 profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 9,5 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
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Dieser könnte beim Basiswert bei 36,27 Euro liegen. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,19 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,5 zu 1, nachdem das Kursziel bei 42,00 Euro liegt (0,76 Euro beim Derivat).

Strategie für steigende Kurse
WKN: HR0S6H
Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,39 - 0,41 Euro
Emittent: UniCredit
Basispreis: 34,67 Euro
Basiswert: Deutsche Post AG
KO-Schwelle: 34,67 Euro
akt. Kurs Basiswert: 38,32 Euro
Laufzeit: Open End
Kursziel: 0,76 Euro
Hebel: 9,3
Kurschance: + 85 Prozent
Quelle: UniCredit


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Über den Autor
 
Autor: S. Feuerstein S. Feuerstein,
Hebelzertifikate-Trader

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Hebelzertifikate-Traders (www.hebelzertifikate-trader.de) und Herausgeber des Strategie-Traders (www.strategie-trader.de). In beiden Briefen steht das Trading mit Derivaten im Vordergrund, wobei alle Trades jeweils am Vortag angekündigt werden und beim Hebelzertifikate-Trader in einem Echtgeld-Musterdepot real gehandelt werden.

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