Die Top 4 Vorteile des Bitcoin als Zahlungsmittel



16:33 20.11.20

Kryptowährungen wie der Bitcoin werden immer beliebter, besonders im Online Handel, der 2020 sein bisher stärkstes Jahr seit seiner Erfindung hatte. Grund dafür ist natürlich die Pandemie, die viele Geschäfte in die digitale Welt verschoben hat. In diesem Jahr hat sich vieles verändert, auch der Bezug zu unseren Zahlungsmitteln. So ist mittlerweile das kontaktlose Bezahlen, das vor 2020 von vielen skeptisch beäugt wurde, zu einem täglichen Helfer geworden. Doch auch beim Geld selbst ist viel passiert.

 

Betrachtet man die weltweite Lage, so zeigt sich, dass einige Währungen mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen haben. Besonders der US-Dollar wird immer günstiger. Das ist zwar gut für Europäer, die amerikanische Produkte kaufen wollen, doch die Amerikaner sind darüber weniger erfreut. Die Angst, dass die Wirtschaft Schaden nimmt und damit das Geld entwertet wird, ist groß. Viele Menschen überlegen in solchen Krisenzeiten daher, wie sie Ihr Vermögen schützen können und suchen nach Alternativen.

Stabilität durch ein limitiertes Angebot

Die gängigste Methode, sein Geld anzulegen, ist, in Gold zu investieren, da dessen Wert relativ stabil bleibt. Weltweit findet sich nur ein begrenztes Kontingent davon, auch wenn noch immer fleißig danach geschürft wird. Dadurch hat der Goldpreis seit Jahrzehnten einen relativ konstant hohen Kurs.

 

Eine andere Möglichkeit sind Kryptowährungen. Auch der Bitcoin, die erste digitale “Währung”, die 2009 erstmals öffentlich gehandelt wurde, hat ein begrenztes Kontingent, genau wie Gold. Dadurch ist sie als Wertanlage für viele attraktiv geworden.

 

Genau genommen handelt es sich beim Bitcoin nicht um eine Währung, da sie keinem Land zugeordnet ist. Experten sprechen daher eher von einer Rechnungseinheit. Das macht sie auch so interessant. Denn sie steht nicht unter dem Einfluss einer Bank oder einer Regierung und kann nicht durch diese verändert werden. Außerdem ist sie nicht an dessen Wirtschaft geknüpft und stürzt ins Bodenlose, wenn es dieser schlecht geht. Auch hier findet sich eine Parallele zu Gold.

 

Nachteil dieses Aspektes ist jedoch auch, dass die Preise einer Rechnungseinheit wie Bitcoin stark schwanken können. Wie beim Goldpreis, der ebenfalls steigt, wenn es der weltweiten Wirtschaft und den Währungen schlecht geht, steigt auch der Wert des Bitcoin. 2020 ist der Preis des Bitcoin erneut so weit gestiegen, dass er fast die 15.000€-Marke geknackt hat.

Anonymität

Ein zweiter Vorteil, der für viele sogar Hauptgrund ist, warum sie in Bitcoins investieren, ist die Anonymität. Denn anders als bei Transaktionen herkömmlicher Währungen müssen beim Bitcoin Empfänger und Sender nicht bekannt sein, damit er später irgendwo versteuert werden kann. Bitcoins lassen sich vollständig anonym transferieren, indem sowohl Sender und Empfänger ein Bitcoin-Konto eröffnen, das nicht personalisiert werden muss. Tatsächlich werden jedoch die IP-Adressen dieser Bitcoin-Konten bei Transaktionen aufgezeichnet und lassen sich theoretisch nachverfolgen, sofern diese nicht selbst weiter verschlüsselt wurden.

 

Die hohe Anonymität führt bereits dazu, dass Branchen, in denen die Menschen Wert auf Datenschutz legen, diese Kryptowährung vorziehen. Eine davon ist die Glücksspielbranche, in der Gewinner von größeren Geldmengen unbedingt diskret behandelt werden wollen. Hat hier zum Beispiel ein Spieler einen Bonus mit 400% Zuzahlung genutzt und damit einen großen Gewinn erspielt, liegt ihm in der Regel viel daran, dass nicht alle davon erfahren, egal, ob er in einem landbasierten Casino oder online gewonnen hat. Niemand möchte Zielscheibe von Kriminellen werden oder soziale Ächtung erleiden, weil man gerne spielt.



Sicherheit

Tatsächlich gilt der Bitcoin als (bisher) fälschungssicher. Auch wenn viele Währungen ihre Sicherheitsmerkmale über die Jahre enorm erhöht haben, hört man immer wieder davon, dass Fälscher versuchen, Banknoten zu kopieren, trotz Wasserzeichen, Codes und anderen Sicherheitsbarrieren. Beim Bitcoin ist das nicht möglich. Selbst wenn jemand versucht, das Protokoll der Blockchain zu manipulieren, würde das durch das Netzwerk sichtbar. Denn das Protokoll liegt dem gesamten Netz vor, alle Transaktionen sind darin aufgezeichnet und werden laufend aktualisiert, während weitere dazukommen.

 

Wenn also jemand das Protokoll manipulieren wollte, müsste er mehr Rechenleistung haben als alle anderen Teilnehmer zusammen. Das ist zwar theoretisch möglich, praktisch jedoch nur unter großen Anstrengungen umsetzbar. Die Kontrolle durch das Netzwerk selbst ist jedoch bereits ein großer Vorteil für die Sicherheit der einzelnen Bitcoin-Besitzer. Derzeit sind noch keine Angriffe auf das Netzwerk bekannt geworden, allerdings kam es schon häufiger zu Bitcoin-Verlusten durch Angriffe auf Dienstleister, die Bitcoin-Wallets anbieten.

 

Hierbei haben Hacker, wie bei einem Banküberfall, die einzigartigen Protokolle der Bitcoins gestohlen, die deren Besitzer dort gelagert haben, um sie sicher aufzubewahren. Bekannt wurden auch Fälle, in denen Besitzer ihre Bitcoins nur mangelhaft gesichert haben und es zu Datenverlusten kam.

Auf der Jagd nach Bitcoins

Es gibt eine weitere Analogie, die der Bitcoin zu Gold hat. Tatsächlich kann theoretisch jeder Mensch Bitcoins “schürfen”. Dazu muss man allerdings einen Computer haben, der eine bestimmte Hardware und genug Rechenkapazität aufweist, die das sogenannte Bitcoin-Mining möglich machen. Wer sich diese kostspielige Grundlage nicht leisten kann, könnte sich auch an Clouds beteiligen, die durch die Vernetzung von Computern gemeinsam an Bitcoins schürfen. Doch hier kommen Gebühren auf die Teilnehmer zu.

 

Das Graben nach Bitcoins lohnt sich nur, wenn dabei genug Ertrag abfällt, ähnlich wie beim Goldschürfen, das ebenfalls einen langen Atem und eine ausreichende Finanzierung voraussetzt. Ein gewisses Know-how und Mut zum Risiko gehören wohl dazu. Doch theoretisch liegt das Bitcoin-Feld frei zugänglich für alle Rechner der Welt offen und muss nur gehoben werden.

Die Währung der Zukunft?

Immer mehr Kreditinstitute und Zahlungsdienstleister investieren in die Kryptowährung Bitcoin. Selbst Alternativen wie etwa Ethereum, Litecoin oder Bitcoin Cash haben wachsenden Zulauf an Nutzern. Hauptgrund dafür sind natürlich auch die Gewinne, die sich viele Zocker durch den steigenden Kurs von Bitcoin und Co. erhoffen. Was langfristige Anlagen derzeit noch schwierig macht, ist für viele genau jetzt die größte Chance.

 

Doch der Platz der Kryptowährung in unserem Alltag ist für die Zukunft bereits gesichert. Gerade erst wurde bekannt, dass das Unternehmen Visa an einer Kreditkarte für Bitcoin-Besitzer arbeitet, die das Bezahlen mit Bitcoins im Alltag möglich macht. So werden Sie demnächst ihr Uber per Bitcoin bezahlen können. Praktischer Nebeneffekt dabei: Je mehr Menschen den Bitcoin als Zahlungsmittel nutzen, desto stabiler wird auch der noch immer sehr volatile Kurs.

 

Die Frage ist also spätestens seit 2020 nicht mehr, ob der Bitcoin die Währung der Zukunft ist, sondern wann auch Sie in den Bitcoin-Handel einsteigen und dessen Vorteile nutzen werden.

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