Der Super-Gau!
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Der Beinahe-Kollaps der Investmentbank Bear Stearns sollte jedem Derivate-Anleger ein warnendes Beispiel gewesen sein und ein Risiko vor Augen geführt haben, das heutzutage bei Optionsscheinen und Zertifikaten von Privatinvestoren kaum noch wahrgenommen wird: Das Emittenten-Risiko!
Im Gegensatz zu Fonds, die zum Sondervermögen gehören und daher selbst im Konkursfall geschützt sind, handelt es sich bei Zertifikaten und Optionsscheinen formaljuristisch um nichts anderes als Inhaberschuldverschreibungen, deren Wert maßgeblich von der Kreditwürdigkeit des jeweiligen Schuldners, sprich des Emittenten, abhängt. Im Fall einer Insolvenz eines Emittenten besteht deshalb die Gefahr, dass der Anleger vollkommen leer ausgeht.
Damit tragen auch scheinbar sichere Produkte wie Garantie-Zertifikate ein nicht zu unterschätzendes Ausfallrisiko. Im schlimmsten Fall droht der Totalverlust.
Bei Bear Stearns, immerhin das fünftgrößte Investmenthaus in den USA, das sich in Eigenwerbung selbst als führende globale Bank rühmt und per 30.09.2007 ein Eigenkapital von 80,3 Mrd. US-Dollar ausgewiesen hat, konnte dieser Worst-Case für den Anleger erst im letzten Moment und nur durch eine spektakuläre Rettungsaktion der amerikanischen Notenbank abgewendet werden. Doch noch immer stellt Bear Stearns keine Kurse für die ausstehenden Produkte, so dass Anleger keine Chance haben, auf Kursbewegungen des Underlyings reagieren zu können. Bei volatilen Märkte eine gefährliche Situation.
Hinzu kommt: Die teuren Kapitalkosten durch die deutlich verschlechterten Refinanzierungsmöglichkeiten des Emittenten wirken sich natürlich auf die Produktpreise aus. Der Anleger leidet also unter der Krise des Emittenten auch, wenn es nicht gleich zum Äußersten kommt.
Das Emittenten-Risiko sollte deshalb bei der Auswahl derivativer Produkte immer eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus ist es ratsam, innerhalb eines Gesamtportfolios auch hinsichtlich der Emittenten zu diversifizieren. Unser Derivate-Musterdepot unter derivate-investments.de hat nicht zuletzt dank seiner Ausgewogenheit trotz der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten im zurückliegenden Quartal mit einem Plus von über 11 Prozent weiter kontinuierlich zulegen können! Mit einzelnen Positionen wie einem Put auf den S&P500 oder einem Bear-Zertifikat auf das Dollar/Yen-Wechselkursverhältnis konnten wir sogar dreistellige Renditen erzielen!
REALES DERIVATE-MUSTERDEPOT: Wir lassen uns in die Karten schauen und managen für Sie transparent ein reales Derivate-Musterdepot mit echtem Geld und unter realistischen Bedingungen allein durch den systematischen Einsatz von Optionsscheinen und Zertifikaten !! Profitieren Sie auch von fallenden Kursen !! Infos unter www.derivate-investments.de
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D. Kirschbaum, Derivate-Investments |
Dirk Kirschbaum, geboren am 19.10.1973 in Georgsmarienhütte, studierte an
den Universitäten von Osnabrück und Birmingham Volkswirtschaftslehre, war
anschließend für verschiedene Banken und Investmenthäuser im
Wertpapiergeschäft und in der Vermögensverwaltung tätig und ist heute
geschäftsführender Gesellschafter der "Kirschbaum Derivate-Investments
GmbH", die private und institutionelle Anleger im Umgang mit derivativen
Finanzinstrumenten betreut.
Für Aufsehen sorgte Dirk Kirschbaum im Winter 2000/2001, als er für das
Kapitalanlagemagazin "investor" in einem Strategievergleich trotz
rückläufiger Aktienmärkte durch den gezielten Einsatz von Derivaten
in der
Spitze mehr als 350% Wertzuwachs erzielt hat. Kurz darauf gründete er den
ersten deutschsprachigen Börseninformationsdienst
für Optionsscheinanleger.
Das in diesem Zusammenhang von ihm öffentlich gemanagte reale Musterdepot
konnte selbst in den Krisenjahren 2001 bis 2003 zweistellige Wertzuwächse
verbuchen.
Als Buchautor, Analyst und gefragter Interviewgast in der Medienlandschaft
ist Dirk Kirschbaum inzwischen einem breiten Fachpublikum als
Derivate-Experte bekannt. Darüber hinaus promoviert und doziert der
zweifache Familienvater derzeit am Institut für Ökonomische Bildung der
Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster.
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