Erst die Spitze des Eisbergs...!



13:56 10.04.08

Erst die Spitze des Eisbergs...!   ACHTUNG DEPOT-NEUSTART: Wir haben die Anmeldefrist noch einmal um wenige Tage verlängert. Melden Sie sich noch bis zum 30.04.2008 für unser neues transparent gemanagtes, reales Derivate-Musterdepot auf www.derivate-investments.de an !!

 

Kaum, dass die Aktienmärkte ein paar Tage im Plus geschlossen haben, scheint für viele die Krise bereits überstanden, ein Boden gefunden und neue Höchstkurse nur noch eine Frage der Zeit. Wenn das so wäre, könnte man das, was sich in den letzten Wochen an den weltweiten Finanz- und Kapitalmärkten abgespielt hat, tatsächlich als nichts anderes als eine Korrektur bezeichnen. Es ist schlichtweg realitätsfremd und naiv anzunehmen, solch tiefgreifende realwirtschaftliche Verwerfungen wären innerhalb von drei Monaten in die Kurse eingepreist.

 

Seit fast fünf Jahren kannten die Aktienmärkte weltweit nur eine Richtung, nämlich nach oben. So lange dauert die Hausse, die im Frühjahr 2003 auf dem Höhepunkt des Irak-Krieges ihren Ursprung nahm. Damals stand der DAX bei ca. 2.200 Punkten. Erst zum Jahreswechsel 2008 (!) erreichte der DAX sein Allzeithoch im Bereich von 8.100 Punkten. Selbst nach dem deutlichen Rückgang der letzten Wochen liegt der Index heute noch immer rund 4.500 Punkte oder mehr als das Dreifache über dem  Ausgangswert dieser Rallye!



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Man sollte daher das große Bild im Auge behalten, um die jüngsten Kursverluste richtig einordnen zu können. Viele Anleger, die erst später, als die Rallye bereits in vollem Gange auf den fahrenden Zug aufgesprungen sind, vielleicht sogar erst im vergangenen Sommer, als die Medien nach dem Überwinden der 8.000er Marke die Börse wieder als Thema entdeckt und aufgepusht haben, durchleben zur Zeit einen „gefühlten Crash". Tatsächlich notiert der DAX aber gerade einmal gut 20 Prozent unter seinem Rekordniveau und das nach einem vorangegangenen Anstieg um fast 300 Prozent! Und tatsächlich dauert die Schwächephase – jedenfalls auf den DAX bezogen – bislang lediglich drei Monate!

Gemessen an den schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft, die immerhin die Notenbanken zur größten Zinssenkungsrunde ihrer Geschichte veranlasst haben, ist also an den Aktienmärkten (noch) gar nichts Schlimmes passiert. Das bedeutet umgekehrt jedoch auch, dass wir vermutlich erst ganz am Anfang vom Ende stehen! Anleger sollten sich an die Dimension der letzten Börsenkrise nach dem Platzen der „Dot-com"-Blase erinnern. Eine richtige Baisse erstreckt sich in der Regel über mehrere Jahre. Von 2000 bis 2003 stürzte der DAX um mehr als 6.000 Punkte ein und verlor über 70 Prozent seines Wertes... !

Aus fundamentaler Sicht spricht viel für eine länger anhaltende, nachhaltige Trendwende sowohl in der Wirtschaft als auch an den Aktienmärkten. Charttechnisch ist viel Porzellan zerschlagen worden. Und das Sentiment strahlt immer noch viel zu viel Zuversicht aus. Kaum jemand rechnet ernsthaft mit einer längeren Durststrecke. Die Medien raten längst wieder zum Einstieg statt vor einem weiteren Rutsch zu warnen. Ganz ähnlich verhielt es sich zu Beginn dieses Jahrtausend als auf dem Weg nach unten alle 500 Punkte der Boden ausgerufen wurde. Typischerweise war dieser im Frühjahr 2003 jedoch erst gefunden, als niemand mehr damit rechnete und endlich die Mehrheit so pessimistisch war, dass man am Ende sogar dreistellige DAX-Notierungen erwartete.

 

Viele Portfolios hat es in der letzten Wochen regelrecht zerlegt. Fehlende Absicherungen, keine Stopp-Loss-Limits, hohe Risikopositionen, vor allem aber geringe Diversifikation und einseitige Konzentration auf den Aktienmarkt ("Klumpenrisiken") haben zu hohen Verlusten geführt. Unser Derivate-Musterdepot unter derivate-investments.de hat dagegen dank seiner Ausgewogenheit und seiner geringen Abhängigkeit vom Aktienmarkt nicht nur keinen Schaden genommen, sondern im Quartalsvergleich mit einem Plus von über 11 Prozent sogar weiter zulegen können! Nutzen Sie deshalb Erholungen wie zuletzt eher, um Aktienpositionen abzubauen und das Risiko in Ihren Portfolios zu verringern. Vor allem: „Verbilligen“ Sie auf dem aktuell noch immer hohen Niveau nicht zu voreilig! Greifen Sie nicht in ein fallendes Messer! Es steht zu befürchten, dass wir bislang in vielerlei Hinsicht erst die Spitze des Eisberges gesehen haben.

 

REALES DERIVATE-MUSTERDEPOT: Wir lassen uns in die Karten schauen und managen für Sie transparent ein reales Derivate-Musterdepot mit echtem Geld und unter realistischen Bedingungen allein durch den systematischen Einsatz von Optionsscheinen und Zertifikaten !! Profitieren Sie nicht nur von steigenden, sondern auch von fallenden Kursen und nutzen Sie Chancen auf alternativen Märkten (wie Rohstoff-, Devisen- oder Rentenmärkte) !! Infos unter www.derivate-investments.de => Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=




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Über den Autor
 
Autor: D. Kirschbaum D. Kirschbaum,
Derivate-Investments

Dirk Kirschbaum, geboren am 19.10.1973 in Georgsmarienhütte, studierte an den Universitäten von Osnabrück und Birmingham Volkswirtschaftslehre, war anschließend für verschiedene Banken und Investmenthäuser im Wertpapiergeschäft und in der Vermögensverwaltung tätig und ist heute geschäftsführender Gesellschafter der "Kirschbaum Derivate-Investments GmbH", die private und institutionelle Anleger im Umgang mit derivativen Finanzinstrumenten betreut. Für Aufsehen sorgte Dirk Kirschbaum im Winter 2000/2001, als er für das Kapitalanlagemagazin "investor" in einem Strategievergleich trotz rückläufiger Aktienmärkte durch den gezielten Einsatz von Derivaten in der Spitze mehr als 350% Wertzuwachs erzielt hat. Kurz darauf gründete er den ersten deutschsprachigen Börseninformationsdienst für Optionsscheinanleger. Das in diesem Zusammenhang von ihm öffentlich gemanagte reale Musterdepot konnte selbst in den Krisenjahren 2001 bis 2003 zweistellige Wertzuwächse verbuchen. Als Buchautor, Analyst und gefragter Interviewgast in der Medienlandschaft ist Dirk Kirschbaum inzwischen einem breiten Fachpublikum als Derivate-Experte bekannt. Darüber hinaus promoviert und doziert der zweifache Familienvater derzeit am Institut für Ökonomische Bildung der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster.

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