Erst die Spitze des Eisbergs...! ACHTUNG DEPOT-NEUSTART: Wir haben die Anmeldefrist noch einmal um wenige Tage verlängert. Melden Sie sich noch bis zum 30.04.2008 für unser neues transparent gemanagtes, reales Derivate-Musterdepot auf www.derivate-investments.de an !!
Kaum, dass die Aktienmärkte ein paar Tage im Plus geschlossen haben, scheint für viele die Krise bereits überstanden, ein Boden gefunden und neue Höchstkurse nur noch eine Frage der Zeit. Wenn das so wäre, könnte man das, was sich in den letzten Wochen an den weltweiten Finanz- und Kapitalmärkten abgespielt hat, tatsächlich als nichts anderes als eine Korrektur bezeichnen. Es ist schlichtweg realitätsfremd und naiv anzunehmen, solch tiefgreifende realwirtschaftliche Verwerfungen wären innerhalb von drei Monaten in die Kurse eingepreist.
Seit fast fünf Jahren kannten die Aktienmärkte weltweit nur eine Richtung, nämlich nach oben. So lange dauert die Hausse, die im Frühjahr 2003 auf dem Höhepunkt des Irak-Krieges ihren Ursprung nahm. Damals stand der DAX bei ca. 2.200 Punkten. Erst zum Jahreswechsel 2008 (!) erreichte der DAX sein Allzeithoch im Bereich von 8.100 Punkten. Selbst nach dem deutlichen Rückgang der letzten Wochen liegt der Index heute noch immer rund 4.500 Punkte oder mehr als das Dreifache über dem Ausgangswert dieser Rallye!
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Man
sollte daher das große Bild im Auge behalten, um die jüngsten Kursverluste
richtig einordnen zu können. Viele Anleger, die erst später, als die Rallye
bereits in vollem Gange auf den fahrenden Zug aufgesprungen sind, vielleicht
sogar erst im vergangenen Sommer, als die Medien nach dem Überwinden der 8.000er
Marke die Börse wieder als Thema entdeckt und aufgepusht haben, durchleben zur
Zeit einen gefühlten Crash". Tatsächlich notiert der DAX aber gerade einmal gut
20 Prozent unter seinem Rekordniveau und das nach einem vorangegangenen Anstieg
um fast 300 Prozent! Und tatsächlich dauert die Schwächephase jedenfalls auf
den DAX bezogen bislang lediglich drei Monate!
Gemessen an den
schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft, die immerhin die Notenbanken zur
größten Zinssenkungsrunde ihrer Geschichte veranlasst haben, ist also an den
Aktienmärkten (noch) gar nichts Schlimmes passiert. Das bedeutet umgekehrt
jedoch auch, dass wir vermutlich erst ganz am Anfang vom Ende stehen! Anleger
sollten sich an die Dimension der letzten Börsenkrise nach dem Platzen der
Dot-com"-Blase erinnern. Eine richtige Baisse erstreckt sich in der Regel über
mehrere Jahre. Von 2000 bis 2003 stürzte der DAX um mehr als 6.000 Punkte ein
und verlor über 70 Prozent seines Wertes... !
Aus fundamentaler Sicht
spricht viel für eine länger anhaltende, nachhaltige Trendwende sowohl in der
Wirtschaft als auch an den Aktienmärkten. Charttechnisch ist viel Porzellan
zerschlagen worden. Und das Sentiment strahlt immer noch viel zu viel Zuversicht
aus. Kaum jemand rechnet ernsthaft mit einer längeren Durststrecke. Die Medien
raten längst wieder zum Einstieg statt vor einem weiteren Rutsch zu warnen. Ganz
ähnlich verhielt es sich zu Beginn dieses Jahrtausend als auf dem Weg nach unten
alle 500 Punkte der Boden ausgerufen wurde. Typischerweise war dieser im
Frühjahr 2003 jedoch erst gefunden, als niemand mehr damit rechnete und endlich
die Mehrheit so pessimistisch war, dass man am Ende sogar dreistellige
DAX-Notierungen erwartete.
Viele Portfolios hat es in der letzten Wochen regelrecht zerlegt. Fehlende Absicherungen, keine Stopp-Loss-Limits, hohe Risikopositionen, vor allem aber geringe Diversifikation und einseitige Konzentration auf den Aktienmarkt ("Klumpenrisiken") haben zu hohen Verlusten geführt. Unser Derivate-Musterdepot unter derivate-investments.de hat dagegen dank seiner Ausgewogenheit und seiner geringen Abhängigkeit vom Aktienmarkt nicht nur keinen Schaden genommen, sondern im Quartalsvergleich mit einem Plus von über 11 Prozent sogar weiter zulegen können! Nutzen Sie deshalb Erholungen wie zuletzt eher, um Aktienpositionen abzubauen und das Risiko in Ihren Portfolios zu verringern. Vor allem: Verbilligen Sie auf dem aktuell noch immer hohen Niveau nicht zu voreilig! Greifen Sie nicht in ein fallendes Messer! Es steht zu befürchten, dass wir bislang in vielerlei Hinsicht erst die Spitze des Eisberges gesehen haben.
REALES DERIVATE-MUSTERDEPOT: Wir lassen uns in die Karten schauen und managen für Sie transparent ein reales Derivate-Musterdepot mit echtem Geld und unter realistischen Bedingungen allein durch den systematischen Einsatz von Optionsscheinen und Zertifikaten !! Profitieren Sie nicht nur von steigenden, sondern auch von fallenden Kursen und nutzen Sie Chancen auf alternativen Märkten (wie Rohstoff-, Devisen- oder Rentenmärkte) !! Infos unter www.derivate-investments.de => Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=
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D. Kirschbaum, Derivate-Investments |
Dirk Kirschbaum, geboren am 19.10.1973 in Georgsmarienhütte, studierte an
den Universitäten von Osnabrück und Birmingham Volkswirtschaftslehre, war
anschließend für verschiedene Banken und Investmenthäuser im
Wertpapiergeschäft und in der Vermögensverwaltung tätig und ist heute
geschäftsführender Gesellschafter der "Kirschbaum Derivate-Investments
GmbH", die private und institutionelle Anleger im Umgang mit derivativen
Finanzinstrumenten betreut.
Für Aufsehen sorgte Dirk Kirschbaum im Winter 2000/2001, als er für das
Kapitalanlagemagazin "investor" in einem Strategievergleich trotz
rückläufiger Aktienmärkte durch den gezielten Einsatz von Derivaten
in der
Spitze mehr als 350% Wertzuwachs erzielt hat. Kurz darauf gründete er den
ersten deutschsprachigen Börseninformationsdienst
für Optionsscheinanleger.
Das in diesem Zusammenhang von ihm öffentlich gemanagte reale Musterdepot
konnte selbst in den Krisenjahren 2001 bis 2003 zweistellige Wertzuwächse
verbuchen.
Als Buchautor, Analyst und gefragter Interviewgast in der Medienlandschaft
ist Dirk Kirschbaum inzwischen einem breiten Fachpublikum als
Derivate-Experte bekannt. Darüber hinaus promoviert und doziert der
zweifache Familienvater derzeit am Institut für Ökonomische Bildung der
Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster.
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