Trend klar abwärts gerichtet!



08:52 27.03.08

Trend klar abwärts gerichtet!

 

 

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Am Ende des Quartals blicken wir wie immer zurück. Aufregende Börsenwochen liegen hinter uns. Die Bezeichnung „Crash“ ist durchaus gerechtfertigt für die Ereignisse an den Börsen weltweit zu Beginn des Jahres. Im Januar kam es beim DAX zum größten absoluten Punkteverlust aller Zeiten. In der Spitze brachen die deutschen Blue Chips innerhalb weniger Tage um durchschnittlich mehr als 12 Prozent ein! Innerhalb der ersten drei Wochen des neuen Jahres verlor der Index rund 1.500 Punkte! Der VDAX, der die Schwankungsbreite (Volatilität) der DAX-Werte misst, verdoppelte sich glatt!

 

Aber nicht nur die Aktien erwischte es. Auch auf anderen Märkten gab es heftige Turbulenzen und Verwerfungen. Infolge der kräftigen Leitzinssenkungen in den USA explodierten die Anleihekursen, die zudem als vermeintlich sicherer Hafen von Anlegern angesteuert wurden. Und der Dollar fiel gegenüber nahezu allen wichtigen harten Weltwährungen ins Bodenlose.



 

Das Ausmaß der Bewegung war durchaus außergewöhnlich und beeindruckend, sogar für Börsianer, die schon länger das Geschehen an den Finanz- und Kapitalmärkten verfolgen und bereits die ein oder andere Krise miterlebt haben. Und dennoch kam ein solches Szenario nicht völlig überraschend. Die Trends der letzten Wochen insbesondere an den Aktien- und Devisenmärkten waren deutliche Warnsignale. Wir haben auf die gravierenden Probleme, mit denen vor allem das amerikanische Wirtschaftssystem derzeit zu kämpfen hat, frühzeitig und unermüdlich warnend hingewiesen. Lesen Sie meine Kolumnen im Archiv nach!

 

Die übertriebenen Zinssenkungen der US-Notenbank beurteilen wir äußerst skeptisch. Zum einen, weil wir sie ökonomisch für keine sinnvolle Maßnahme halten. Zum anderen weil sie befürchten lassen, dass alles in Wirklichkeit noch viel schlimmer ist, wenn die Zentralbanker, die in der Regel über Insiderinformationen verfügen, zu solch drastischen Mitteln greifen. Die (psychologische) Wirkung der geldpolitischen Unterstützung ist dann auch an den Märkten schnell verpufft bzw. hat teilweise sogar gegenteilige Effekte ausgelöst. 

 

Viele Portfolios hat es in der letzten Wochen regelrecht zerlegt. Fehlende Absicherungen, keine Stopp-Loss-Limits, hohe Risikopositionen, vor allem aber geringe Diversifikation und einseitige Konzentration auf den Aktienmarkt ("Klumpenrisiken") haben zu hohen Verlusten geführt. Unser Derivate-Musterdepot unter derivate-investments.de hat dagegen dank seiner Ausgewogenheit und seiner geringen Abhängigkeit vom Aktienmarkt nicht nur keinen Schaden genommen, sondern im Quartalsvergleich mit einem Plus von über 11 Prozent sogar weiter zulegen können! Mit einzelnen Positionen wie einem Put auf den S&P500 oder einem Bear-Zertifikat auf das Dollar/Yen-Wechselkursverhältnis konnten wir dreistellige Renditen erzielen! 

 

Der übergeordnete Trend an den Aktienmärkten ist derzeit klar abwärtsgerichtet. Die weltweiten Leitindizes präsentieren sich nach wie vor außerordentlich schwach. Die Nervosität unter den Anlegern ist extrem hoch. Und das zu Recht! Denn die Konjunkturdaten und -indikatoren vor allem aus den USA und Japan kommen immer schlechter rein. Die nächste Berichtssaison steht vor der Tür. Und die Meldungen aus den Unternehmen werden wenig Gutes verheißen. Wir sind davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann wir neue Tiefsstände sehen werden. Voreilig ins fallende Messer zu greifen, ist ebenso gefährlich, wie die aktuelle Schwächephase einfach auszusitzen. Es steht zu befürchten, dass wir das Schlimmste noch vor uns haben. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass es sich um weit mehr handelt als bloß um eine Korrektur!  

 

REALES DERIVATE-MUSTERDEPOT: Wir lassen uns in die Karten schauen und managen für Sie transparent ein reales Derivate-Musterdepot mit echtem Geld und unter realistischen Bedingungen allein durch den systematischen Einsatz von Optionsscheinen und Zertifikaten !! Profitieren Sie auch von fallenden Kursen !! Infos unter www.derivate-investments.de => Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=




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Über den Autor
 
Autor: D. Kirschbaum D. Kirschbaum,
Derivate-Investments

Dirk Kirschbaum, geboren am 19.10.1973 in Georgsmarienhütte, studierte an den Universitäten von Osnabrück und Birmingham Volkswirtschaftslehre, war anschließend für verschiedene Banken und Investmenthäuser im Wertpapiergeschäft und in der Vermögensverwaltung tätig und ist heute geschäftsführender Gesellschafter der "Kirschbaum Derivate-Investments GmbH", die private und institutionelle Anleger im Umgang mit derivativen Finanzinstrumenten betreut. Für Aufsehen sorgte Dirk Kirschbaum im Winter 2000/2001, als er für das Kapitalanlagemagazin "investor" in einem Strategievergleich trotz rückläufiger Aktienmärkte durch den gezielten Einsatz von Derivaten in der Spitze mehr als 350% Wertzuwachs erzielt hat. Kurz darauf gründete er den ersten deutschsprachigen Börseninformationsdienst für Optionsscheinanleger. Das in diesem Zusammenhang von ihm öffentlich gemanagte reale Musterdepot konnte selbst in den Krisenjahren 2001 bis 2003 zweistellige Wertzuwächse verbuchen. Als Buchautor, Analyst und gefragter Interviewgast in der Medienlandschaft ist Dirk Kirschbaum inzwischen einem breiten Fachpublikum als Derivate-Experte bekannt. Darüber hinaus promoviert und doziert der zweifache Familienvater derzeit am Institut für Ökonomische Bildung der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster.

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