Globale Explorationsbudgets fallen 2009 um 42 Prozent
Die Ausgaben für die Exploration nach Edel- und Basismetallen sowie nach Diamanten und einigen Industriemetallen werde 2009 um 42 Prozent oder 5,5 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr fallen, erklärt die kanadische Metals Economics Group (MEG) in der zwanzigsten Ausgabe ihres Berichts „Corporate Exploration Strategies“.
Damit würde ein sechs Jahre andauernder Anstieg zu Ende gehen, der im vergangenen Jahr mit 13,2 Milliarden Dollar ein Neunzehnjahreshoch verzeichnete. Für 2009 planen die von MEG beobachteten Unternehmen vor allem auf Grund der Weltwirtschaftskrise und der gesunkenen Preise vieler Mineralrohstoffe nur mit geschätzten 7,7 Milliarden Dollar.
Schließt man die Uranexploration und Budgets von Unternehmen, in die MEG keinen Einblick nehmen konnte, mit ein, so erreichen die geschätzten weltweiten Explorationsaufwendungen 8,4 Milliarden Dollar und damit ebenfalls 42 Prozent weniger als 2008 (14,4 Milliarden Dollar).
Dieser Rückgang im Jahresvergleich wäre der größte – sowohl in Dollar als auch in Prozent – seit die Experten von MEG 1989 zum ersten Mal ihren Bericht veröffentlichten. Obwohl im ganzen Sektor Einschnitte zu beobachten seien, stamme der Großteil der Budgetkürzungen doch aus dem Bereich der Juniors, so die Experten.
Deren Abhängigkeit von Finanzierungen über die Kapitalmärkte habe dazu geführt, dass die meisten Junior-Firmen ihre Explorationsbudgets deutlich stärker kürzten als die großen und mittleren Unternehmen der Branche. Was dazu führe, dass die Großen der Branche nun für den größten Teil des Explorationsbudgets dieses Jahres verantwortlich zeichnen, während die geplanten Ausgaben für die Exploration in den letzten fünf Jahren jeweils bei den Juniors höher lagen.
Allerdings, merkte MEG an, sei die Zahl der aktiven Junior-Explorer, die man in dem Bericht berücksichtige trotz der harten Zeiten gegenüber dem Vorjahr um lediglich 6 Prozent zurückgegangen. Die Prognosen einiger Analysten, dass bis zu 50 Prozent der Junior-Explorer die nächsten zwölf Monate ab Einsetzen der Finanzkrise nicht überstehen könnten, sei damit offensichtlich nicht eingetreten.
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Björn Junker, GOLDINVEST.de |
verfügt über langjährige Erfahrung im Rohstoffsektor. Von seinem analytischen Einschätzungsvermögen sowie seinem Gespür für erstklassige Investments will GOLDINVEST.de vor allem profitieren. Durch seine Erfahrung im Bereich Corporate Communications versteht Herr Junker auch die Sprache der Unternehmen, die er beobachtet und analysiert. GOLDINVEST.de bietet Hintergrundberichte und aktuelle Kommentare zum Geschehen an den Rohstoffmärkten und verfolgt die Entwicklung ausgewählter Minengesellschaften aus dem Bereich der Edelmetalle, Basismetalle und sonstiger Rohstoffe. Weitere Informationen finden Sie unter: www.goldinvest.de
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