Deutschlands Versicherungsriese Allianz musste nach den Boomjahren 2006 und 2007 einen herben Rückschlag hinnehmen. Das Desaster um die damalige Tochter Dresdner Bank und die globale Finanzmarktkrise drückten den Konzern 2008 tief in die roten Zahlen. Das Kerngeschäft mit den Schadens- und Unfallversicherungen sowie der Lebens- und Krankenversicherungsbereich verzeichneten zwar ebenfalls Rückgänge, blieben jedoch operativ deutlich in den schwarzen Zahlen.
Wird
Allianz vom Markt zu negativ
gesehen?
Nach dem
Ende des Abenteuers Investmentbanking besinnt sich die Allianz auf ihre
alten
Stärken. Die bisher veröffentlichten Quartalsergebnisse lassen
vermuten, dass
die Allianz 2009 wieder ein deutlich positives Ergebnis einfahren kann.
Nach
den ersten neun Monaten steht ein operatives Plus von 5,1 Mrd. Euro in
der
Bilanz. Auch das Neunmonatsergebnis von 7,15 Euro je Aktie kann sich
bereits
wieder sehen lassen. Im Vergleich zur fundamentalen Erholung ist der
Aktienkurs
jedoch zurückgeblieben. Offensichtlich wird die Allianz-Aktie immer
noch mit
einem Risikoabschlag gehandelt. Vergleicht man die 2005er Zahlen mit
dem
heutigen Ergebnis, so müsste die Allianz-Aktie bei etwa 95 Euro
notieren, wenn
man gleiche Bewertungsmaßstäbe ansetzen würde. Das entspricht einem
Abschlag
von rund elf Prozent zum damaligen Kurs. Sollte dieser
Bewertungsabschlag
allmählich abgebaut werden, so dürfte dies der zudem nicht zu teuren
Allianz-Aktie Auftrieb verleihen. Dass die Allianz nur in
vergleichsweise kleinen
Positionen in griechischen Staatsanleihen engagiert ist, wurde
ebenfalls
positiv vom Markt aufgenommen.
Fazit:
Die Allianz
ist eine vergleichsweise konservative Aktie, die sich nach ihrem
desaströsen
Ausflug ins Investmentbanking auf Erholungskurs befindet. Größtes
Risiko dürfte
derzeit die Entwicklung der Aktienmärkte sein. Im DaxVestor zeigen wir
Ihnen,
wie Sie am besten von den guten Aussichten bei der Allianz profitieren
können.
Lesen Sie darüber hinaus
im aktuellen
DaxVestor:
- DAX:
Wieder kein Sprung auf neues Jahreshoch
- Linde-Aktie
zu hoch bewertet
Erfolgreiche
Investments wünscht
Ihr
Stefan Böhm
Chefredakteur
DaxVestor
http://www.dax-vestor.de
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S. Böhm, DaxVestor |
Der DaxVestor ist Deutschlands großer DAX-Börsenbrief und legt seinen Fokus auf Aktien, Optionsscheine und Hebelzertifikate. Es wird eine reines DAX-Musterdepot geführt, welches von Stefan Böhm gemanaged wird. Der diplomierte Volkswirt verfügt über langjährige Erfahrung und ausgezeichnete Referenzen im Bereich Aktien und Derivate. Mehr Informationen über das vielfältige Leistungsangebot und weitere Zusatzleistungen erhalten Sie unter www.dax-vestor.de.
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