Kommentar: Der Goldpreis wird seinen Aufwärtstrend 2010 ausbauen
Zu Beginn des neuen Jahres kehrt der Goldpreis gleich in den Aufwärtstrend zurück. Über 1.150 Dollar pro Unze kostet das gelbe Metall mittlerweile wieder, nachdem der Goldpreis zum Ende des vergangenen Jahres unter die Marke von 1,100 USD je Unze gefallen war. Und wir glauben, dass das erst der Anfang der Aufwärtsbewegung ist.
Das vergangene Jahr war ein großartiges Jahr für Edelmetalle (Gold, Silber, Palladium, Platin), wobei Gold um 26 und Silber sogar um 57 Prozent zulegen konnten. In den letzten neun Jahren hat Gold jetzt eine der besten Performances aller Anlageklassen hingelegt. Trotzdem gibt es immer noch „Experten“, die Gold als Investment ablehnen – eine Meinung, die wir nicht nachvollziehen können.
Es gab eine Zeit, als wirklich jede Zentralbank, jeder Goldhändler und jede Investmentberater zum Gold verkaufen wollte, doch seit 2001 haben sich die fundamentalen Trends, die den Goldpreis treiben gewandelt. Und obwohl das gelbe Metall seitdem jedes Jahr eine gute Performance erzielt hat, ist dieser Bullenmarkt unserer Ansicht nach noch lange nicht vorbei.
Wie lange also, könnte er noch andauern? Wir glauben zumindest noch weitere fünf bis sieben Jahre, wenn nicht länger. Historisch betrachtet, dauern Rohstoffbullenmärkte 15 bis 25 Jahre – was bedeuten würde, dass der Goldpreis noch sechs weitere gute Jahre vor sich hat. Natürlich ist es fast unmöglich, die genaue Laufzeit dieser übergeordneten Bewegungen und das absolute Hoch vorherzusagen, aber wenn man sich die Fundamentaldaten anschaut, sieht es äußerst positiv aus. Deshalb ist unserer Ansicht nach die Chance auf einen weiter steigenden Goldpreis deutlich höher als die auf einen Rücksetzer auf 800 USD pro Unze.
Am vergangen Freitag, während die Märkte auf einen der wichtigsten Indikatoren überhaupt – die US-Arbeitsmarktdaten – warteten, zeigte sich der Goldpreis stabil, deutlich über den Tiefs vom Ende vergangenen, Anfang dieses Jahres. Dann wurden die Zahlen veröffentlich und es zeigte sich, dass in den USA 85.000 Jobs verloren gingen, was deutlich schlechter war, als von Experten erwartet. Und die Märkte reagierten entsprechend. Der US-Dollar verlor gegenüber dem Euro schnell und deutlich an Boden, während der Goldpreis um fast 20 Dollar nach oben schnellte. Vielleicht war das ein wenig viel, aber wir glauben, dass sich hier zeigt, dass der Goldpreis nach oben will.
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Björn Junker, GOLDINVEST.de |
verfügt über langjährige Erfahrung im Rohstoffsektor. Von seinem analytischen Einschätzungsvermögen sowie seinem Gespür für erstklassige Investments will GOLDINVEST.de vor allem profitieren. Durch seine Erfahrung im Bereich Corporate Communications versteht Herr Junker auch die Sprache der Unternehmen, die er beobachtet und analysiert. GOLDINVEST.de bietet Hintergrundberichte und aktuelle Kommentare zum Geschehen an den Rohstoffmärkten und verfolgt die Entwicklung ausgewählter Minengesellschaften aus dem Bereich der Edelmetalle, Basismetalle und sonstiger Rohstoffe. Weitere Informationen finden Sie unter: www.goldinvest.de
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