Marktgeschehen
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zuletzt uneinheitlich. Der DAX
schwankte im Berichtswochenverlauf um die Marke von 6.000 Zählern. Das
Wochentief wurde bei 5.925 Punkten markiert, während das Hoch bei 6.093
Punkten festgestellt wurde. Damit bewegte sich der DAX zuletzt
innerhalb einer rund 170 Zähler breiten Handelsspanne.
In den Rentenhandel kam zuletzt ebenfalls deutlich Bewegung. Das
Wochentief wurde hier bei 121,13 Prozent beim Bund-Future markiert,
während das Wochenhoch bei 122,25 Prozent gehandelt wurde. Die Rendite
im zehnjährigen Laufzeitenbereich bewegte sich hierdurch zwischen 3,42
Prozent im Hoch und 3,28 Prozent im Tief.
Der Euro konnte den Aufwärtstrend der Vorwoche beibehalten und stieg im
Berichtswochenverlauf mit 1,4575 US-Dollar auf ein neues
Vierwochenhoch. Im Zuge der US-Dollarschwäche festigte sich der
Goldpreis und ging zuhöchst für 1.160 US-Dollar je Feinunze um und
damit so hoch wie seit Mitte Dezember 2009 nicht mehr. Zur Erinnerung:
Das Allzeithoch der Feinunze Gold wurde Anfang Dezember 2009 bei 1.222
US-Dollar markiert.
Sehr volatil zeigten sich auch die Ölpreisnotierungen. Nach dem Future
für leichtes Heizöl gemessen an der Marke West Texas Intermediate (WTI)
kurzzeitig oberhalb der Marke von
84 US-Dollar je Barrel gehandelt wurde und damit auf dem höchsten Stand
seit 15 Monaten, führte eine deutliche Abwärtsbewegung den Preis wieder
unter die Marke von 80
US-Dollar je Barrel zurück. Das Wochentief wurde immerhin bei 78
US-Dollar je Barrel markiert, was einer Schwankungsbreite von über 8
Prozent zwischen Höchst- und Tiefstkursen entspricht.
Die von firstfive beobachteten Vermögensverwalter haben nach Ende der
Weihnachtsferien eine kräftig gestiegene Transaktionstätigkeit an den
Tag gelegt. Insgesamt wurden
für 15,2 Millionen Euro Aktien gekauft und für 9,0 Millionen Euro
Aktien verkauft. Die Verhältniszahl von Käufen zu Verkäufen hat sich
damit auf 1,7 : 1,0 gestellt. (Vorwoche: 1,0 : 1,0).
Hinweis: Redaktionsschluss am Mittwoch um 18:00 Uhr MEZ.
Vermögensverwalter trennen sich nach kräftigen Kurs-sprüngen von
DAX-30-Werten SAP, K + S und Allianz
Die Stellen drei bis fünf der Topverkaufliste nehmen durch die Bank mit
SAP, K + S und Allianz DAX-30-Titel ein. Im Einzelnen verkauften zwei
Entscheider 28.000 SAP-Aktien im Bereich zwischen 34,22 und 34,41 Euro
im Wert von knapp 961.000,-- Euro.
Gleich drei Vermögensverwalter trennten sich von insgesamt 18.760
K+S-Aktien im Bereich zwischen 45,02 und 47,19 Euro im Volumen von rund
863.000,-- Euro. Zwei Entscheider trennten sich von insgesamt 9.400
Allianz-Aktien im Bereich zwischen 87,62 und 88,48 Euro im Wert von
827.200,-- Euro.
Die Aktien von SAP und K+S konnten zu Jahresbeginn kräftig zulegen und
zeigten jeweils Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich auf. Die
Titel von K+S kamen zudem bereits die zweite Berichtswoche in Folge auf
die Topverkaufliste.
„Der Wintereinbruch hat K+S bislang eine Steigerung der
Marktkapitalisierung durch den Kursanstieg von zeitweise über 15
Prozent von über einer Milliarde Euro beschert,
da die Nachfrage nach Auftausalzen sprunghaft gestiegen ist.
Dieser Winter geht auch vorüber, doch der Markt preist momentan in den
Kursen ein, als würden die kommenden fünf Winter eine ähnliche
Nachfrage nach Auftausalzen generieren“, begründete ein Entscheider
seinen Ausstieg aus der K+S-Aktie.
Lyxor-Brazil-ETF 1
Dow-Jones-Stoxx600-Oil&Gas-ETF 1
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Jürgen Lampe, firstfive |
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