Die
Aktie von Cenit (WKN 540 710) ist im Zuge der Aufwärtsbewegung an den Börsen in
den letzten Monaten zwar zurückgeblieben. Im Gegenzug wurden die Papiere allerdings
auch beim aktuellen Stimmungsumschwung weitestgehend verschont. Fundamental
scheint der führende Dienstleister für Product-Lifecycle und
Dokumenten-Management die Talsohle durchschritten zu haben. Die Analysten von
GBC Research raten daher auch weiter zum Kauf der Aktie.
Ein Problem, unter dem vielen Unternehmen leiden, belastet auch
Cenit: Kunden haben in den vergangenen Monaten angesichts der im Rahmen der
Wirtschaftskrise eingeleiteten Kostensenkungsprogramme kaum Aufträge vergeben.
In den ersten neun Monaten 2009 ging der Auftragseingang auf 56,9 Millionen
Euro zurück, nachdem im Vorjahr noch 73,6 Millionen Euro erreicht wurden. Vor
allem die Zurückhaltung in der Automobilindustrie belastete. Dennoch konnte der
Umsatz in den ersten drei Quartalen um zwölf Prozent auf 63,4 Millionen Euro
gesteigert werden. Das EBIT ging dagegen um 39 Prozent auf 1,7 Millionen Euro
zurück. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich von 31 Cent auf nunmehr 21 Cent.
Belebung im vierten Quartal
Doch die Talsohle scheint durchschritten. "Wir gehen davon aus,
dass sich die konjunkturelle Lage im Q4 weiterhin belebt", schreibt Felix
Gode von GBC Research in einer Studie. Für das Gesamtjahr erwartet der Analyst
daher Umsätze in Höhe von 83,3 Millionen Euro (Vorjahr: 83,5 Millionen Euro).
Beim Ergebnis je Aktie prognostiziert der Small-Cap-Experte einen Rückgang von
0,40 Euro auf 0,35 Euro.
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Michael Schröder, Börsenmedien AG |
Michael Schröder ist Leitender Redakteur bei DER AKTIONÄR Online, dem Internet-Auftritt von Deutschlands großem Börsenmagazin DER AKTIONÄR --seit mehr als zwölf Jahren am Markt und seit vielen Jahren Pflichtblatt an allen deutschen Börsen. Mit DER AKTIONÄR Online setzt DER AKTIONÄR sein bewährtes Konzept konsequent im Internet fort: Den Schwerpunkt bilden konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlungen sowie die Kommentierung und Einschätzung aktueller Nachrichten. Das Redaktionsteam verfolgt börsentäglich von 7 bis 22 Uhr die Finanzmärkte, filtert die wichtigsten Informationen heraus und stellt diese dann unter www.deraktionaer.de einfach, klar und kommentiert für seine Leser online.
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