DAX® (1h) - Der nächste Schritt



08:20 11.03.10

Der nächste Schritt
Nach einigen Anläufen ist dem DAX® gestern der Sprung über den Widerstand in Form des Oktoberhochs bei 5.888 Punkten auch auf Schlusskursbasis gelungen. Damit ist der Weg frei in Richtung der psychologischen Marke von 6.000 Punkten. Aber auch das bisherige Jahreshoch bei 6.094 Punkten rückt nunmehr in greifbare Nähe. Wird dieses Ziel erreicht, wäre auch das rechnerische Kursziel der kurzfristigen Bodenbildung abgearbeitet. Der Blick auf die technischen Indikatoren zeigt, dass die Chancen auf weitere Kursgewinne gut stehen. So lassen sich sowohl im Stunden- als auch im Tagesbereich klare Kaufsignale bei den von uns betrachteten Oszillatoren und Trendfolgern ausmachen. Die überkaufte Lage des Stochastik im Tageschart mahnt zwar zur Vorsicht, fällt aber im insgesamt konstruktiven Gesamtbild derzeit nicht so stark ins Gewicht. Sollte es wider Erwarten doch zu einer kräftigen Kurskorrektur kommen, bietet die Haltezone aus den Hochs vom letzten Quartal 2009 bei rund 5.850 Punkten und einem Fibonacci-Level (5.842 Punkte) einen wichtigen Unterstützungsgürtel. Zuvor dürfte sich noch das o. g. Oktoberhoch den Aktienbären in den Weg stellen. Der Ausblick für den Handelstag ist aber nach einer leicht schwächer erwarteten Eröffnung positiv.

DAX® (1h)
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Angriff vorerst abgeblasen
Das freundliche Grundmuster konnte der Euro-BUND-Future gestern nicht zu weiteren Kursgewinnen nutzen. Die verzeichneten Abschläge fallen indes in die Kategorie moderat. So war die Handelsspanne auf knapp 30 Ticks begrenzt, und das Rentenbarometer hatte keine Mühe, die Unterstützungen in Form der Hochs vom 8. Juli und 3. November 2009 bei 122,49/44 zu verteidigen. Entscheidender wird ohnehin, die wichtige Haltezone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 121,91) und dem Aufwärtstrend seit September 2009 (akt. bei 121,52) nicht zu verletzen. Ansonsten drohen weitergehende Kursverluste. Zumindest bei den technischen Indikatoren hat sich die Lage ein wenig eingetrübt. So droht nach dem Stochastik nun auch der MACD ein neues Verkaufssignal zu generieren. Damit dürfte ein Angriff auf die alte Widerstandszone aus den beiden Verlaufshochs vom Herbst des vergangenen Jahres bei 123,04/12 noch auf sich warten lassen. Erst oberhalb dieser Marken wird auch mit Blick auf den Chart der 10-jährigen Renditen neues Kurspotential freigesetzt. Renditeniveaus unterhalb von 3,09 % würden neue historische Zinstiefs von weniger als 2,86 % ermöglichen.

Bund-Future (1h)
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Flaggenausbruch als Buy-Trigger
Im Anschluss an eine erste schnelle und hoch dynamische Erholungsbewegung befindet sich die H&R Wasag-Aktie seit dem Hoch von Anfang September 2009 bei 16,85 EUR im Korrekturmodus. Neben der Tatsache, dass die Notierung zuletzt immer wieder im Bereich der 38-Wochen-Linie (akt. bei 14,23 EUR) Unterstützung fand, stimmt der Verlauf des angedeuteten Konsolidierungsmusters konstruktiv, welches u. E. die Züge einer klassischen Korrekturflagge trägt. In diesem Zusammenhang wäre ein Spurt über die obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 15,33 EUR) als prozyklisches Einstiegssignal zu interpretieren. Im Erfolgsfall dürfte die Erholungsbewegung seit dem Jahrestief 2009 bei 7,55 EUR wieder an Schwung gewinnen. Mittelfristig sollte die Aktie dann das Widerstandsbündel bei rund 19 EUR ansteuern. Auf diesem Niveau fallen diverse Hochpunkte mit der 38,2%-Fibonacci-Korrektur des Baisseimpulses von Juli 2007 bis März 2009 (19,08 EUR) sowie dem alten Abwärtstrend seit Januar 2007 (akt. bei 19,60 EUR) zusammen. Auf der Unterseite sollte das Papier das Tief von Anfang Februar bei 13,20 EUR nicht mehr unterschreiten.

H&R Wasag AG (weekly)
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Über den Autor
 
Autor: Jörg Scherer Jörg Scherer,
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