11. März 2010 Trends am Nachmittag
US-Börsen ziehen DAX ins Minus
K+S nach Zahlenvorlage unter Druck
Am Donnerstag kam das Barometer für den deutschen Aktienmarkt zunächst kaum von der Stelle. Mit dem Kursabschlag an den US-Börsen, drehte der DAX dann aber auch deutlicher ins Minus. Aktuell verliert der DAX 0,4 Prozent oder 20 Punkte auf 5.915 Zähler. Der Dow Jones Index ist 0,3 Prozent im Minus bei 10.542 Zählern. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA haben unter anderem für Enttäuschung gesorgt. Auch der Anstieg der Inflation in China wird als Belastungsfaktor am US-Markt genannt.
Die Positionen vieler Anleger waren in den vergangenen Tagen nicht vom Erfolg gekrönt. Seit einigen Tagen spekuliert die Mehrheit bereits auf rückläufige DAX-Kurse. Nachdem der DAX aber kontinuierlich angestiegen ist, wurden immer wieder Knock-out Puts ausgeknockt und Anleger ausgestoppt. Bei Neuengagements bietet sich aktuell ein ausgewogenes Verhältnis. Im Tagesverlauf wurden Calls und Puts gekauft.
Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S führt mit einem Abschlag von 2,8 Prozent auf 45,63 Euro aktuell die Verliererliste im DAX an. Erwartungsgemäß hat das Unternehmen einen deutlichen Gewinneinbruch im vergangenen Jahr erlitten. Der Betriebsgewinn fiel 2009 um 82 Prozent auf 238 Millionen Euro. In der Folge müssen sich die Aktionäre mit einer Dividende von 0,2 Euro (Vorjahr 2,40 Euro) je Aktie begnügen. Für das laufende Jahr zeigte sich das Unternehmen hingegen optimistisch und geht von einer deutlichen Erholung aus. Der Rohstoffkonzern möchte in 2010 beispielsweise seinen Kali- und Magnesiumabsatz um 40 Prozent auf sechs Millionen Tonnen steigern. In den vergangenen Tagen wurden in Stuttgart immer wieder Calls auf die DAX-Aktie gekauft. Auch heute steigen Anleger wieder ein und gehen von einer baldigen Erholung aus.
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Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG |
Cornelia Frey und Holger Scholze informieren abwechselnd um das Geschehen im Derivatebereich der Stuttgarter Börse. Neben Fernsehinterviews beim Nachrichtensender n-tv, berichten sie in Radiointerviews und den Marktberichten EUWAX Trends über das Geschehen bei Optionsscheinen & Co.
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