15. März 2010 Trends am Vormittag
DAX in Lauerstellung
6.000er Marke im Blick
Der Auftakt in die neue Handelswoche verlief vergleichsweise ruhig und unspektakulär. Der DAX gab leicht nach und notierte am Vormittag bei 5.938 Punkten mit 0,1 Prozent im Minus.
Für den Nachmittag werden Konjunkturdaten aus den USA erwartet. Dabei schauen die Marktteilnehmer gespannt auf den Konjunkturindex der Notenbank von New York („Empire-State-Index“), der um 13:30 Uhr (MEZ) veröffentlicht wird. Um 14:00 Uhr (MEZ) stehen die Zahlen zum Nettokapitalfluss auf dem Programm und für 14:15 Uhr sind die Daten zur Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung angekündigt.
Während viele Börsianer im Laufe der Woche mit einem Angriff auf die 6.000er Marke beim DAX rechnen, kann aufgrund des bisher relativ ruhigen Handels an der Euwax noch kein klarer Trend in Bezug auf das deutsche Börsenbarometer abgeleitet werden.
Ein Zeitungsinterview mit dem Finanzchef der Deutschen Bank, Stefan Krause, sorgte heute für lebhafte Diskussionen. Demnach werde das Eigenkapitalpolster des größten deutschen Kreditinstitutes durch die Übernahme von Sal. Oppenheim und ABN-Amro-Filialen sowie den zu erwartenden Kapitalvorschriften weitgehend aufgezehrt. Bei der anstehenden Übernahme weiterer Anteile an der Postbank könne die Deutsche Bank den Aussagen Krauses zufolge nicht auf die aktuellen Kernkapitalreserven zurückgreifen. Die Aktie verlor daraufhin am Morgen 3,8 Prozent an Wert und notierte im Tief bei 50,88 Euro. Im weiteren Verlauf schrumpften die Verluste aber wieder zusammen, so dass der Kurs nun bei 52,64 Euro nur noch mit 0,4 Prozent im Minus lag. An der Euwax kam es anfänglich zur Ausführung einiger Stop-loss-Orders bei Call-Optionsscheinen. Später waren diese Produkte aber wieder vermehrt gesucht.
Gefragt waren aber vor allem Call-Optionsscheine auf K+S. Die Aktie notierte ohne neue Nachricht am Vormittag bei 45,68 Euro mit 1,5 Prozent im Minus.
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Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG |
Cornelia Frey und Holger Scholze informieren abwechselnd um das Geschehen im Derivatebereich der Stuttgarter Börse. Neben Fernsehinterviews beim Nachrichtensender n-tv, berichten sie in Radiointerviews und den Marktberichten EUWAX Trends über das Geschehen bei Optionsscheinen & Co.
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