Euromicron
blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück. Die operativen Ziele
wurden erreicht, die strategischen Ziele weiter vorangetrieben. Der
Netzinfrastruktur-Spezialist will auch in Zukunft weiter wachsen. Dazu hat man
sich auch im Wachstumsmarkt Windenergieanlagenbau positioniert.
"Die Euromicron hat sich als Nischenanbieter in der auch
weiterhin angespannten gesamtwirtschaftlichen Situation mit einem kompetenten
und profitablen Konzept hervorragend behauptet", erklärt der
Vorstandsvorsitzende Dr. Willibald Späth. Der Umsatz wurde im abgelaufenen
Geschäftsjahr um 14 Prozent auf 187,3 Millionen Euro gesteigert. Das EBIT stieg
um 12,5 Prozent auf 18,0 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie wurde sogar um
33,2 Prozent auf 2,39 Euro verbessert. Die Aktionäre sollen an der guten
Entwicklung beteiligt werden. Vorstand und Aufsichtsrat werden der
Hauptversammlung am 17. Juni vorschlagen, im Sinne einer kontinuierlichen
Dividendenpolitik 1,00 Euro je Aktie, also rund die Hälfte des operativen
Gewinns auszuschütten.
Volle Auftragsbücher und solide Bilanz
Beim Auftragseingang legte die Gesellschaft um rund 15 Prozent auf
186,5 Millionen Euro zu. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember lag mit 69,8
Millionen Euro nahezu auf dem Wert des Vorjahres. Trotz der auf 185,9 Millionen
Euro (Vorjahr: 172,1 Millionen Euro) gestiegenen Bilanzsumme wuchs die
Eigenkapitalquote zum 31. Dezember, insbesondere aufgrund des gestiegenen
Ergebnisses, auf 43,2 Prozent (Vorjahr: 42,9 Prozent). Die Eigenkapitalrendite
liegt bei über 13 Prozent.
Neuer Rückenwind
Euromicron bleibt weiter auf Kurs und blickt zuversichtlich in die
Zukunft. Mit "Integration und Weiterentwicklung" hat Dr. Späth das
Motto für das laufende Geschäftsjahr ausgegeben. "Auf technologischer und
unternehmerischer Ebene passen wir unsere Ausrichtung konsequent den
Erfordernissen des Marktes an", so der Vorstand. Daher hat sich die
Gesellschaft auch im boomenden Bereich der Windenergieanlagenbau positioniert.
Die Betreiber und Hersteller von Windenergieanlagen befinden sich im Aufwind.
Die Zahl der Windparks in Europa wächst stetig und wird von politischen
Entscheidungen weiter beflügelt.
Zuverlässig und effektiv
"Die Prognosen für die regenerative Energie durch Windkraft
sind vielversprechend, und deshalb hat Euromicron seit geraumer Zeit einen
Fokus auf diesen Markt gelegt", erläutert Dr. Späth gegenüber dem
AKTIONÄR. "Die hochtechnologischen Anlagen - auf offener See oder an Land
- müssen zur Steuerung und Überwachung mit leistungs- und zukunftssicheren Datennetzen
ausgerüstet und vernetzt sein, um die Stromproduktion effizient und sicher zu
garantieren - ein ideales Betätigungsfeld für uns", so der Vorstand. Die
Gesellschaft entwickelt mit den Herstellern und Betreibern von
Windenergieanlagen kundenspezifische Konzepte und Lösungen für den Betrieb der
gesamten Kommunikationsstruktur der Windparks. "Wir liefern aktive und
passive Komponenten, errichten und warten diese komplexen Datennetze und
unterstützen somit unsere Kunden bei einem zuverlässigen und effektiven
Parkmanagement", so der Firmenlenker.
Integration im Vordergrund
Dr. Späth hat die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt. Auch von den
neu akquirierten Bereichen der Sicherheitsüberwachung von Personen und Objekten
sowie im Healthcare-Sektor sind frische Impulse zu erwarten. Insgesamt hat sich
der Netzinfrastruktur-Spezialist in den letzten Jahren durch Zukäufe
erfolgreich als Komplettanbieter in einem Zukunftsmarkt positioniert.
Mittlerweile steht die Integration der akquirierten Firmen im Vordergrund. Die
unterschiedlichen Unternehmen müssen organisch zusammenwachsen. Erste Erfolge
sind bereits sichtbar. Das Zahlenwerk kann sich sehen lassen. Detaillierte
Prognose gab es bisher noch keine. Die Gesellschaft dürfte aber auch im
laufenden Jahr mit hohen Wachstumsraten glänzen. Mit dem Sprung über den
Widerstand bei 16,50 Euro wurde ein neues Kaufsignal generiert.
Weitere Informationen unter www.deraktionaer.de
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Michael Schröder, Börsenmedien AG |
Michael Schröder ist Leitender Redakteur bei DER AKTIONÄR Online, dem Internet-Auftritt von Deutschlands großem Börsenmagazin DER AKTIONÄR --seit mehr als zwölf Jahren am Markt und seit vielen Jahren Pflichtblatt an allen deutschen Börsen. Mit DER AKTIONÄR Online setzt DER AKTIONÄR sein bewährtes Konzept konsequent im Internet fort: Den Schwerpunkt bilden konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlungen sowie die Kommentierung und Einschätzung aktueller Nachrichten. Das Redaktionsteam verfolgt börsentäglich von 7 bis 22 Uhr die Finanzmärkte, filtert die wichtigsten Informationen heraus und stellt diese dann unter www.deraktionaer.de einfach, klar und kommentiert für seine Leser online.
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