Geldanlage bedeutet nicht, alles auf eine Karte zu setzen und unkalkulierbare Risiken einzugehen. Diese Zockerei hat mit langfristigem Vermögensaufbau, zu dem Sie der „Geldanlage-Berater“ anleiten möchte, wenig gemeinsam. Im Folgenden gebe ich Ihnen einfache Regeln an die Hand, mit denen Sie die Risiken der Geldanlage deutlich reduzieren. Damit können Sie auch als vorsichtiger Anleger ruhig schlafen.
1. Nutzen Sie das KpG-Anlagekonzept
Beim KpG-Anlagekonzept (Kapitalerhalt plus Gewinn) des „Geldanlage-Beraters“ steht der Erhalt Ihres Kapitals im Vordergrund. Alle Investments werden dabei nicht nur nach Renditechancen, sondern auch nach ihren Risiken betrachtet. Denn eine Auswahl von Wertpapieren allein nach Renditegesichtspunkten führt automatisch zu unkalkulierbaren Risiken.
Mit der Aufteilung Ihrer Geldanlagen nach dem KpG-Anlagekonzept auf mehrere Depots mit unterschiedlichen Risikoklassen stellen Sie sicher, dass Sie stets nur einen kleinen Teil Ihres Vermögens verlieren können.
Das KpG-Anlagekonzept sieht eine Vermögensaufteilung in sichere Basis-Investments und spekulativere Chancen-Investments vor. Die Priorität des Kapitalerhalts findet bei der Aufteilung des Vermögens Berücksichtigung. Auf die Basis-Investments entfällt mehr als die Hälfte des Gesamtkapitals (zwischen 60 bis 80%).
Die jeweils optimale Aufteilung passt der „Geldanlage-Berater“ der aktuellen Lage an den Kapitalmärkten an. In jeder Aktualisierungslieferung (8-mal im Jahr) finden Sie neben konkreten Kaufempfehlungen zu Wertpapieren für die verschiedenen Depots auch stets unseren Vorschlag für die optimale Vermögensaufteilung.
Mit dem KpG-Anlagekonzept gibt Ihnen der „Geldanlage-Berater“ ein einfaches und bewährtes Konzept an die Hand, um mit hoher Sicherheit langfristig ein Vermögen aufzubauen. Es lohnt sich für Sie, sich mit der genauen Funktionsweise des KpG-Anlagekonzepts vertraut zu machen.
2. Die richtige Diversifikation reduziert Ihr Gesamtrisiko
Der Grundsatz „Je höher die Rendite, desto höher auch das Risiko“ gilt lediglich bei Einzelwerten. Für mehrere Positionen zusammengenommen sieht die Sache anders aus. Durch geschickte Mischung verschiedener Wertpapiere können Sie eine Verbesserung des Rendite-Risiko-Verhältnisses Ihres Gesamtdepots erreichen.
Für eine gute Diversifikation (Streuung des Vermögens auf verschiedene Wertpapierarten zwecks Risikominderung) ist es wichtig, dass die Kurse der verschiedenen Einzelwerte möglichst wenig voneinander abhängig sind (korrelieren). Je ähnlicher sich Wertpapiere sind, desto höher ist ihre Korrelation und desto schlechter die Diversifikation Ihres Gesamtdepots.
Die Anwendung des KpG-Anlagekonzepts ist bereits ein erster Schritt in Richtung eines gut diversifizierten Depots. Damit haben Sie bereits Wertpapiere mit unterschiedlichen Risiken im Depot, deren Kurse sich unabhängig voneinander entwickeln.
Verteilen Sie Ihre Aktien und Anleihen auf verschiedene Länder und Branchen. So vermeiden Sie, dass Ihr Depot von der Krise einer Branche oder Region zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird.
Langjährige Leser des „Geldanlage-Beraters“ kennen unsere Empfehlung, jeweils bis zu 10% des Vermögens in Immobilien und Rohstoffe zu investieren. Zahlreiche Studien belegen die geringe Korrelation dieser beiden Anlageklassen zu Aktien und Anleihen. Somit stellen Immobilien und Rohstoffe die optimale Beimischung zur Verbesserung der Diversifikation Ihres Depots dar.
Weiterhin erfolgreiche Investments!
Ihr Sascha Mohaupt
Chefredakteur „Der Geldanlage-Berater“
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Sascha Mohaupt |
Als Chefredakteur des "Geldanlage Beraters" und des kostenlosen Newsletters "Rendite Trends" liefert er die wichtigsten Fakten und Hintergrundberichte vor Handelseröffnung. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen Vermögensplanung und HighTech-Werte. Seit 2006 leitet Sascha Mohaupt den ersten deutschen auf Technologie-Werte spezialisierten Börsen-Eil-Dienst, den "Innovation Investor".
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