In der vergangenen Handelswoche gab es zwar keine positiven Nachrichten, die Befürchtungen waren jedoch noch schlechter. Somit haben sich die Befürchtungen, die sich seit mehreren Wochen in den Kursen der Aktienmärkte wiederspiegeln, nicht bewahrheitet. Die Angst vor einem erneuten Abgleiten in den USA ist noch nicht vom Tisch. Allerdings wird dieses Szenario mit den neuen Daten etwas unwahrscheinlicher.
Nachdem der DAX noch mit einem Minus am Montag in die neue Börsenwoche startete, sorgte bereits der Mittwoch für Kauflaune auf dem Börsenparkett. Von China über Europa bis in den USA sorgte die Veröffentlichung zahlreicher Konjunkturindikatoren für steigende Kurse. Die Einkaufsmanagerindizes sind überall positiv ausgefallen und der ISM-Index in den USA für das verarbeitende Gewerbe sorgte nur bei den Marktteilnehmern für lange Gesichter, die auf fallende Kurse gewettet hatten. In Deutschland sorgten positive Nachrichten aus dem Maschinenbau für Kauflaune. Der Branchenverband VDMA meldete ausgezeichnete
Auftragseingänge. Am Freitag sorgte ein klar über den Erwartungen ausgefallener Bericht zum Arbeitsmarkt in den USA für steigende Kurse.
Am Ende ging der DAX mit einem Wochengewinn von 3,1 Prozent ins Wochenende und konnte damit nach drei Verlustwochen erstmals wieder einen Wochengewinn verbuchen. Der DAX hat damit mühelos die 6.000er Marke wieder überwunden und notiert aktuell bei 6.134,6 Punkten. Dies ist ein Gewinn von 183 Punkten gegenüber dem Schlussstand der Vorwoche.
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Jürgen Schwenk, Herausgeber Bullenbrief |
Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen.
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