AIXTRON | Am Tweezers Top und Gap-Widerstand, aber ...!



13:52 12.12.10

Düsseldorf (Horst Szentiks | red-shoes.de) - Die von
etlichen Marktteilnehmern im August propagierte obere Wendeformation
wurde zu einem klaren bärischen Fehlsignal. Stattdessen erfolgte ein
Angriff auf zuletzt im April definierte Widerstände. Seit der letzten
Bodenbildungsprognose im Dezember 2008 notiert die Aktie schon wieder
mit 587% im Plus. Seit der ersten Prognose eines Doppelbodens am 28.
Juli 2006 sogar mit +837%!

Rückblick
Schon im Jahr 2006 einer meiner Top-Favoriten. In 2007 das damalige
Jahreshoch richtig prognostiziert. Den längerfristigen Durchbruch dann
bis 2009 erwartet. Das war richtig.

Bei 29,00 Euro lag eines meiner Zwischenziele. Am 25. April eine
Zwischenkorrektur erwartet. Auf den Tag genau den richtigen Zeitpunkt
dafür erwischt. Zu einem Zeitpunkt, als andere mit "strong buy" eine
forcierte Kaufempfehlung ausriefen.

Im August deklarierten dann etliche Marktteilnehmer eine obere
Trendwende. In Form einer Kopf-Schulter-Formation (SKS). Deren
Nackenlinie definierte ich als "Angstlinie" - und favorisierte ein
bärisches Fehlsignal.

So geschah es. Das Ende der Korrektur am 18. September vermutet. Zu
einem Zeitpunkt, an dem meine Kritiker "die Aktie wie eine heiße
Herdplatte nicht anrühren würden".

Das bisherige Ergebnis: in der Spitze 28,86 Euro, knapp unterhalb des
bisherigen Rallyehochs - und obwohl ich zweifelsfrei befangen bin,
konnte ich meine Kunden und Leser mit den richtigen Einschätzungen durch
die bisherige Zwischenkorrektur führen.

AIXTRON, Tages-Chart, Stand: 10.12.10


Anmerkung: Die Pfeile kennzeichnen die Zeitpunkte meiner
jeweiligen Prognoserichtung. Blau für steigende, rot für fallende Kurse
und schwarz für eine erwartete Seitwärtsbewegung. Grau gefärbte Pfeile
markieren eine falsche Einschätzung. Bullische Zielmarken sind blau,
bärische Korrekturziele rot formatiert. An einem i-Punkt wurde eine
Situationsbeschreibung vorgenommen und/oder Handelsvorschläge gemacht.

Die drohende SKS wurde also definitiv zu einem bärischen Fehlsignal. Das
wirkt sich im logischen Umkehrschluß in der Regel umso bullischer aus.

Stattdessen kann man den Kursverlauf seit Ende April auch als bullisch
fallenden Keil interpretieren. Er wurde Anfang Dezember schlußendlich
regelkonform nach oben aufgelöst. Also ein Fortsetzungssignal der seit


März 2009 laufenden Rallye.

Die aktuelle Barriere setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: aus
dem Gap-Widerstand, der am 28.April bei 27,78 Euro aufgerissen wurde.
Und aus dem Tweezers Top bei 29,10 Euro.

Verstärkt wird diese Zone noch durch einen alten langfristigen
Horizontal-Widerstand aus dem Jahre 2001 bei 30,49 Euro. Im Wochen-Chart
habe ich die gesamte Zone rot unterlegt. (Der Übersichtlichkeit halber
wurden dort die meisten Prognosepfeile zur diesjährigen mehrmonatigen
Korrekturbewegung weggelassen). Bei ca. 30,94 Euro liegt sowieso ein
noch offenes Zwischenziel.

AIXTRON, Wochen-Chart, Stand: 10.12.10


Beachten Sie bitte, daß ich in einer neuen Analyse grundsätzlich
immer Bezug auf meine letzte Einschätzung nehme. Auch dann, wenn diese
falsch gewesen sein sollte. Und zwar durchgehend in den letzten
10 Jahren! Sie erkennen in meinen Grafiken auf einen Blick, zu welchen
Zeitpunkten ich welche Richtung prognostiziert hatte. Diese Form der
Dokumentation ist absolut nicht selbstverständlich.

Können Sie mir einen anderen Börsendienst benennen, der seine Historie
genauso konsequent und lückenlos präsentiert?

Ausblick
Kurzfristig mag der Angriff auf diese starke Widerstandsbarriere noch
nicht gelingen, weil die Aktie überkauft ist und auch beachtliche
Übertreibungsparameter zeigt.

Als wichtigste relevante Unterstützungen für eine eventuelle
Zwischenkonsolidierung schätze ich die Trendlinien bei 25,19 Euro, 24,59
und 23,63 Euro ein.

Sobald aber der Durchbruch gelingt - wovon ich ausgehe - kommen die noch
offenen mittel- und langfristigen Ziele wieder ins Visier. Ca. 34,59
Euro und sogar Kursziele im 54er- und 78er-Bereich.

Der Autor erklärt, dass er diese Aktie selber hält. Hierdurch
besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes.

Beachten Sie bitte auch den Hinweis
zum Risiko und Haftungsausschluß


Horst Szentiks (Red Shoes)
Hochprofitabel Traden & Investieren

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Über den Autor
 
Autor: Horst Szentiks Horst Szentiks,
Red Shoes

Die Markenzeichen: präzise getimte Crash- und Rallyeprognosen zu Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen, eine überdurchschnittlich hohe Konstanz in der Trefferquote seit dem Jahr 2000. Viele Kursziele werden mit einer ungewöhnlich exakten Genauigkeit getroffen. Sie leiten überwiegend oft kurz- oder mittelfristige Richtungswechsel bei den Kursverläufen ein. Die ganze Story und das Angebot auf https://www.red-shoes.de/.

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