Einstiegsempfehlung EUROSTOXX50 FUTURE für Daytrader



09:55 08.02.11

EUROSTOXX50 FUTURE aktuell 09:45 Uhr

Bruch und Test der 3000er Marke ist erfolgt. Insgesamt stehen die meisten Indikationen auf Long-Positionierung. Auch die Eröffnung im Plus deutet darauf hin. Nun muss abgewartet werden, ob sich der Eurostoxx50 hier auch halten kann.

 

Der Autor zu den Kaufempfehlungen:

Alle unten folgenden Signale, Einstiege, Stopps und Kursziele werden von mir persönlich ausgearbeitet. Mein Ansatz beruht rein auf technischer Analyse. Hier habe ich durch statistische Erfassungen und Analysen herausgefunden, dass sich die Marktbewegungen (in den von mir behandelten Märkten) an bestimmten Widerstands- und Unterstützungsniveaus orientieren. An diesen Niveaus entstehen dann tradebare Muster mit einer sehr hohen Genauigkeit. Im Daytrading sind dies ganz besonders das Vortagshoch, -schluss und –tief, sowie das Eröffnungsniveau und die Tageshochs und –tiefs. Natürlich werden auch die so genannten großen Widerstände aus dem Tageschart mit einbezogen. Obwohl die unten beschriebenen Niveaus schon eine gute Hilfe für einen Trader darstellen können, entfalten sie ihre volle Wirksamkeit aber erst mit den von mir entwickelten Strategien. Dazu sind von mir schon einige Fachartikel veröffentlicht worden und weitere werden noch folgen. Besteht Interesse an den kostenlosen Strategieartikeln oder an einer Traderausbildung, so kann man mich über meine Webseite www.tradekom.com oder direkt über E-Mail t.wacker@tradekom.com kontaktieren.

 

Gez. Thomas Wacker

 

Gute Einstiegsniveaus:

Kaufhauptrichtung (heutige bevorzugte Richtung):            Long     (Aktueller Kurs über VTS)

                                                                                  Short    (Aktueller Kurs unter VTS)

 

Long-Szenarien:

Lauf des Eurostoxx50 im Plus und als Abprall vom Vortagsschluss oder Vortagshochs

1. Einstieg Long: 3032               Stopp: 3022                  Chance/Risiko Verhältnis: 3,2

2. Einstieg Long: 3046               Stopp: 3036                  Chance/Risiko Verhältnis: 1,8

3. Einstieg Long: 3057               Stopp: 3047                  Chance/Risiko Verhältnis: 1,0

 

Short-Szenarien:

Lauf des Eurostoxx50 ins Minus oder Antizyklisch als Abprall vom Vortagshoch / Vortagsschluss

4. Einstieg Short: 3042              Stopp: 3052                  Chance/Risiko Verhältnis: 4,8

5. Einstieg Short: 3028              Stopp: 3038                  Chance/Risiko Verhältnis: 3,3

6. Einstieg Short: 3015              Stopp: 3025                  Chance/Risiko Verhältnis: 2,1

 

Kursziele:

Die Kurszielbestimmung erfolgt hier entweder anhand des ATR Indikators oder wichtiger Widerstands- und Unterstützungsniveaus. Es liegt derzeit eine tägliche durchschnittliche Marktschwankung von ca. 48 Punkten vor. Vom heutigen Hoch oder Tief aus ist das gesetzte Kursziel somit theoretisch erreichbar. An dynamischen Trendtagen können die Kursziele auch über der durchschnittlichen Marktschwankung liegen.

 

1. Kursziel Long: 3064               (Minimalkursziel)

2. Kursziel Long: 3080               (bei dynamischen Trendtag)

 

3. Kursziel Short: 2994              (Minimalkursziel)

4. Kursziel Short: 2982             (bei dynamischen Trendtag)



 

Wichtige Widerstände:

3030 VTS         3044 VTH         3078 W

 

Wichtige Unterstützungen:

3030 VTS         3003 VTT                      2993 U              2897 U

 

Nachrichtenlage:

Heute keine wichtigen Nachrichten

 

Es sollte grundsätzlich ca. 30:00 Minuten vor Bekanntgabe von Wirtschaftsnachrichten kein Einstieg erfolgen. Das Ergebnis der Nachricht sollte vor einem Einstieg bekannt sein und mit den Markterwartungen verglichen werden. Bei stärkeren Marktreaktionen ist es ratsam, das erste Retracement abzuwarten und erst in diesem in den Markt zu gehen.

 

EUROSTOXX50 FUTURE Langfristig

Aus zeitlichen Gründen entfällt der übergeordnete Blick

 

Optimale Handhabung der Signale:

Die von mir beschriebenen Szenarios haben im Verbund mit meinen Strategien eine hohe Treffergenauigkeit von bis zu über 60%. Natürlich gehört auch ein hohes Maß an Markterfahrung dazu, dieses vollständig umzusetzen, da auch ich keine Glaskugel besitze, die mir sagt wann ich kaufen soll oder nicht. Da heißt, ich kann nicht wissen, wann eines der Szenarien eintrifft. Oft setzt der Markt auch zu einem an, um dann wieder in sich zusammenzufallen und einige Stunden später dieses dann doch zu vollziehen. Dies gehört zum Traderleben dazu, auch mal falsch zu liegen und ausgestoppt zu werden. Mit Geduld und dem richtigen Stopp- und Money Management ist das aber in der Regel kein Problem.

Bei den angegebenen Kursniveaus handelt es sich um statistisch ermittelte Minimum Niveaus und auf normale Marktvolatilität bezogen, so dass sehr niedrige Chance-Risiko Profile zu erreichen sind. Weitet sich die Volatilität aus, so muss der Trader Einstieg und Stopp um einige Ticks oder Pips erweitern. Grundsätzlich sollte jeder Kurzfristtrader ausschließlich in Rücksetzern eine Position aufbauen. Da nach einem Bruch eines W/U-Niveaus, der Markt in der Regel zu 60 – 70% noch einmal auf dieses Niveau zurückkommt, bringt der Trader sich hier sowohl technisch als auch mental gesehen in die bessere Position. Auch sollten die Einstiege immer per Limitorder aufgegeben werden und nur wenn der Markt wenige Ticks vorher dreht, per Market Order. Auf die Einstiegsniveaus muss unbedingt gewartet werden, stellen sich diese nicht ein, oder der Markt entwickelt sich volatil seitwärts, dann sollte dieser Markt nicht getradet werden, da sonst zu viele Fehltrades und Verluste die Folge wären. Bei mehr als drei Fehltrades und unerwarteten Marktdrehungen, das Traden einstellen und auf klare Signale warten. Ist man früh mit der ersten Kaufempfehlung im Markt und dieser entwickelt sich wie erwartet, dann die weiteren Kaufempfehlungen zum aufstocken der Positionen (4 - 2 - 1) nutzen. Der Initial-Stopp sollte bei positiver Entwicklung des Trades immer nachgezogen werden. Hier können die Stopps der Kaufempfehlungen genutzt werden. Befindet sich die Position um den Stoppbetrag im Plus, den Stopp auf Einstiegsniveau nachziehen. Sind keine W/U-Niveaus zur Stoppgewinnung auszumachen, wird der Stopp 6-10 Ticks unter-/oberhalb des letzten Tiefs/Hochs gesetzt. Bewegt sich der Kurs nahe dem Kursziel, sollte der Stopp sehr eng gesetzt werden. Die Position aber nach Möglichkeit weiter laufen lassen, man weiß nie wie weit dieser noch laufen wird.

Technische Raffinessen: Nach größeren Bewegungen korrigieren die Märkte meist um die 50%. Dies kann ebenfalls zum Aufbau oder Aufstocken einer Position genutzt werden. Sind keine direkten W/U-Niveaus auszumachen oder in unmittelbarer Nähe, dann können letzte Hochs und Tiefs zum Einstieg genutzt werden. Auch hier laufen die Märkte gerne wieder auf dieses Niveau kurz zurück. Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren? Dann lesen Sie doch einfach meine kostenlos erhältlichen Strategieartikel.

 

Money Management:

Gerade Daytrader benötigen aufgrund der meist hohen Tradefrequenz ein striktes Risiko-Management.

Hier sollte immer ein Positionsrisiko in Prozent vom aktuellen Kontostand definiert werden. Zuerst sollte hier ein maximales Tagesrisiko gesetzt werden (z.B. Geringes Risiko = 2% ; Moderates Risiko = 3% ; Hohes Risiko = 4% ; Sehr hohes Risiko = 5%). Dieses wird dann durch die durchschnittlichen Trades pro Tag geteilt und der Trader erhält sein optimales Positionsrisiko. Das ermittelte Positionsrisiko in Euro muss nun durch das Intial-Risiko (Differenz zwischen Einstieg und Stopp) geteilt werden und der Trader erhält seine optimale Positionsgröße. Diese sollte nie überschritten werden. Beim Aufstocken einer Position wird die Anfangsgröße immer wieder halbiert.

 

LEGENDE:

W      =    Widerstand

U       =    Unterstützung

E       =    Eröffnung

VTH   =    Vortagshoch

VTT   =    Vortagstief

VTS   =    Vortagsschluss

 

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Über den Autor
 
Autor: Thomas Wacker Thomas Wacker,
tradekom.de

Thomas Wacker tätigt seit 1998 Investments an den europäischen und amerikanischen Börsen. Sein Interesse gilt hauptsächlich dem Handel von Futures, daneben auch Aktien, und Devisen. Er beschäftigt sich seit 2003 intensiv mit dem Thema Tradingjournal und entwickelte dazu eine professionelle Money Management Software. Auch referiert er regelmäßig auf Messen, hält Schulungswebinare für verschiedene Broker und kann als Individual-Coach engagiert werden. Über sein Portal www.tradekom.de können Informationen bezogen werden.

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