Der Pharma- und Chemiekonzern
Bayer erwartet in den kommenden Jahren durch den Verlust von
Patentrechten keine großen Einbrüche im Arzneimittelgeschäft. "Wir
haben keine wesentlichen Patentabläufe bis 2014. Das ist ein
großer Unterschied im Vergleich zu anderen", sagte der Chef der
Bayer-Pharmasparte, Andreas Fibig, am Dienstag im Gespräch mit
Reuters. Dazu komme, dass die Pipeline an Wirkstoffen in der
Entwicklung bei Bayer gut gefüllt sei. So habe Bayer etwa mit dem
Wirkstoff VEGF Trap-Eye ein neues Medikament gegen
Augenkrankheiten sowie einen Nachfolgewirkstoff zu dem lukrativen
Krebsmittel Nexavar in der Hinterhand. Die Sparte HealthCare, zu
der auch das Pharma-Geschäft gehört, will der Leverkusener Konzern
auch durch den Kauf anderer Firmen ausbauen. "HealthCare ist bei
der Bayer ein Wachstumsbereich. Wir würden durchaus auch in
Zukäufe investieren", sagte der Manager am Rande der
"Handelsblatt-Pharmatagung" in Frankfurt. Dazu gehört Fibig
zufolge auch das Geschäft mit Tiermedizin-Präparaten. In dem
Bereich ist Bayer früheren Informationen zufolge im Bieterprozess
um Geschäfte der Pharmariesen Sanofi-Aventis und Merck & Co.
Daneben will Bayer im Pharmageschäft seine Position in Indien
weiter ausbauen. Eine Voraussetzung ist nach Angabe der
Leverkusener aber, dass die intellektuellen Eigentumsrechte
geschützt bleiben und geschützt werden. Auch Übernahmen sind für
Bayer vorstellbar - "wenn es vernünftige Preis-Multiples gibt",
betonte der Bayer-Manager.
Der Konzern bleibt damit auf vielen Feldern aktiv und könnte
durchaus zuschlagen, wenn es sinnvoll erscheint. Optimistische
Anleger, die sich der Wachstumstory beim Pharmahersteller
anschließen möchten und auf seine Stärke im Gesundheitsmarkt
setzen, können dies über offensive Bonuspapiere tun. Weiter bieten
sich Aktienanleihen für jene Anleger, die defensiv und mit fixem
Kupon dabei sein wollen. Die Bayer-Aktie zeigt auf 5
beziehungsweise ein Jahr eine Performance von plus 64 und plus 17
Prozent an. Beim Erwerb eines Zertifikats sollten Anleger
unbedingt auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des
Emittenten achten. Weitere Informationen zu unseren Produkten
erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder
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