So stellt man sich ein Ergebnis
vor. Der Sportartikel-Hersteller Puma hat einen Rekordumsatz
erzielt und den Gewinn im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt.
Die Ausschüttung an die Eigentümer, gut 70 Prozent der Anteile
liegen beim französischen Luxusgüter-Konzern PPR, soll für 2010
bei 1,80 Euro je Aktie liegen, teilte die Nummer drei in der
Sportartikelbranche nach Nike und Adidas Mitte Februar im
fränkischen Herzogenaurach mit. Der Umsatz kletterte im
vergangenen Jahr um mehr als zehn Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.
Währungsbereinigt betrug das Plus noch 3,6 Prozent. Die
Rohertragsmarge, auf die einige Experten stets sehr genau schauen,
verringerte sich um rund einen Punkt auf 49,7 Prozent, ist damit
aber immer noch ein Spitzenwert in der Branche. Vor allem höhere
Beschaffungskosten durch steigende Rohstoffpreise machen den
Sportartikel-Herstellern derzeit zu schaffen. Der
Puma-Konzerngewinn erhöhte sich im Vergleich zum Krisenjahr 2009
um 154 Prozent auf 202,2 Millionen Euro. Lediglich ein Betrugsfall
beim Joint Venture in Griechenland kostete Puma vergangenes Jahr
31 Millionen Euro. Für die nächsten beiden Jahre gibt sich Puma
angesichts der konjunkturellen Erholung in weiten Teilen der Welt
optimistisch: Der Umsatz werde jeweils um einen mittleren bis
oberen einstelligen Prozentsatz zulegen, der Konzerngewinn um rund
fünf Prozent. Bis 2015 will die Raubkatzen-Marke die Erlöse dann
auf vier Milliarden Euro hieven. Helfen könnten dabei die
sportlichen Großereignisse: 2012 stehen olympische Spiele, die
Fußball-EM und viele weitere große Events an. Da könnte die Katze
durchaus kräftig mitmischen.
Optimistische Anleger, die auf die Perspektiven von Puma setzen,
können dies über offensiv ausgestaltete Discountzertifikate tun.
Auch die Pessimisten können über Discountzertifikaten Chancen
nutzen, hier jedoch in der defensiven Ausrichtung. Puma zeigt auf
5 beziehungsweise ein Jahr eine Performance von minus 24 und plus
7 Prozent an. Beim Erwerb eines Zertifikats sollten Anleger
unbedingt auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des
Emittenten achten. Weitere Informationen zu unseren Produkten
erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder
auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.
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Heiko Weyand, Derivateexperte HSBC Trinkaus |
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