Dafür, dass es
bei BASF weiter gut läuft, lässt man am besten die Konkurrenz
sprechen. So hat der US-Chemieriese DuPont nach einem starken
ersten Quartal die Prognose für das Gesamtjahr erneut angehoben.
2011 sei ein Überschuss je Aktie zwischen 3,65 und 3,85 Dollar zu
erwarten, teilte der Konzern jüngst mit. Zuletzt hatte DuPont den
Ausblick im Januar erhöht und damals 3,45 bis 3,75 Dollar in
Aussicht gestellt. Als Grund nannte der BASF-Konkurrent das
anhaltende Wachstum der Weltwirtschaft und die starke Entwicklung
im ersten Quartal. Je Aktie erwirtschaftete DuPont einen Gewinn
von 1,43 Milliarden Dollar oder 1,52 Dollar je Aktie. Das
entspricht einem Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.
Damit lag DuPont deutlich über den Prognosen des Marktes. Der
Umsatz kletterte in den ersten drei Monaten des Jahres um 18
Prozent auf zehn Milliarden Dollar. Soweit die Vorlage aus den
USA.
Doch auch die BASF baut ihr Geschäft aus. Im wachsenden Markt für
Chemikalien zur Wasseraufbereitung tätigte man im April die
nächste Übernahme. BASF erwerbe für eine ungenannte Summe die in
der Nähe von München ansässige Inge Watertechnologies, teilte der
Ludwigshafener Konzern mit. Die Firma besitze unter anderem ein
Verfahren, um Wasser von Schwebeteilchen und Mikroorganismen zu
trennen. Inge Watertechnologies erwirtschaftete 2010 mit 85
Beschäftigten einen Umsatz im niedrigen zweistelligen Millionen
Euro-Bereich. BASF rechnet mit dem Abschluss des Kaufs im dritten
Quartal dieses Jahres. Der Chemieriese hatte vor zwei Jahren mit
der Übernahme des Schweizer Spezialchemiekonzerns Ciba sein
Geschäft mit Chemikalien zur Wasseraufbereitung wie etwa
organischen Flockungsmitteln kräftig erweitert.
Vorsichtig optimistische Anleger, die auf die Dynamik der
Ludwigshafener setzen, können dies über Bonuszertifikate umsetzen.
Dazu bieten sich Aktienanleihen für jene Anleger, die defensiver
dabei sein wollen. Die BASF-Aktie zeigt auf 5 beziehungsweise ein
Jahr eine Performance von plus 94 und plus 37 Prozent an. Beim
Erwerb eines Zertifikats sollten Anleger unbedingt auf die Bonität
und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten achten. Weitere
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