Adidas-Aktie legt nach starken Nike-Zahlen deutlich zu
Der für den Monat Juli berechnete GfK-Konsumklimaindex kletterte überraschenderweise von 5,6 auf 5,7 Punkte, obwohl Analysten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Der DAX stieg daraufhin am Morgen bis auf 7.167 Punkte, gab aber später wieder nach und lag nun bei 7.093 Punkten mit 0,2 Prozent im Minus.
Die anhaltende Nervosität wegen der Griechenland-Krise ist also weiterhin deutlich spürbar und sorgt an den Märkten für unberechenbare Schwankungen.
Als der DAX ins Minus gerutscht
war, kam es aber erst recht zu vielen Käufen von
Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten. Der Euwax
Sentiment Index pendelte in dieser Phase im Bereich von plus
50 Punkten.
Die Adidas-Aktie legte ebenfalls deutlich zu und notierte bei 52,84 Euro mit 2,1 Prozent im Plus. Der US-Konkurrent Nike hatte sehr gute Umsatzzahlen für das vierte Quartal bekannt gegeben. Viele Derivateanleger halten seit Wochen Call-Optionsscheine auf Adidas und dürften sich deshalb über die heutigen Zugewinne freuen.
Die Siemens-Aktie stand dagegen heute an der Spitze der
Verlierer im DAX. Zwar hat das
Unternehmen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11
einen leichten Gewinnzuwachs erzielt, aber Finanzchef Joe
Kaeser sagte, dass der Rückenwind der Konjunkturerholung jetzt
wohl vorbei sei. Deshalb wären nun wieder stärkere
Anstrengungen nötig, um weiter zu wachsen. Die Aktie fiel bis
zum Mittag um 3,9 Prozent auf 89,20 Euro. An der Euwax waren
daraufhin Call-Optionsscheine und Knock-out-Calls auf Siemens
gesucht.
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Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG |
Cornelia Frey und Holger Scholze informieren abwechselnd um das Geschehen im Derivatebereich der Stuttgarter Börse. Neben Fernsehinterviews beim Nachrichtensender n-tv, berichten sie in Radiointerviews und den Marktberichten EUWAX Trends über das Geschehen bei Optionsscheinen & Co.
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