DAX trotz Euro-Krise
Am Mittwoch ist an den Finanzmärkten eine gewisse Ruhe eingekehrt, obgleich es von der Ratingagentur Moodys schlechte Nachrichten gibt. So haben sie die Bonität Irlands auf Ramschniveau gesenkt, da die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Hilfspakets ihrer Meinung nach gestiegen ist. Die Börsen in Asien haben die Euro-Krise jedoch ignoriert und wieder zulegen können. So stieg der Nikkei Index um 0,4 Prozent auf 9.963 Zähler, der Hang Seng Index legte sogar 1,2 Prozent auf 21.926 Punkte zu. Offenbar sorgen die guten Wirtschaftsnachrichten aus China für ein gewisses Gegengewicht. Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 9,5 Prozent gewachsen. Das ist zwar eine Abkühlung im Vergleich zu den 10,3 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr und den 9,7 Prozent im ersten Quartal, die Zahl lag trotzdem über den Erwartungen. Der DAX hat nach turbulenten Handelstagen die Marke von 7.200 Punkten zurück erobert und legt rund 0,5 Prozent zu. Und auch die Amerikaner zeigen sich vorbörslich entspannt; die Futures auf S&P 500 und Dow Jones Index sind 0,5 Prozent im Plus.
Hoch geht es weiter mit den Autowerten. BMW steigt um 2,2 Prozent; Daimler verteuert sich sogar um 2,49 Prozent, VW legt um 2,0 Prozent zu. Nach den am Vortag vorgelegten Zahlen sehe es danach aus, dass BMW auch 2012 und 2013 sein hohes Niveau halten könne, zitierten Händler aus einer Studie der Analysten von Exane BNP Paribas. Sie stuften die Papiere hoch auf Neutral von Underperform.
Nach dem Preisanstieg bei den Edelmetallen werden Calls auf
Gold und Silber in Stuttgart verkauft. Die Feinunze Gold
notiert mit 1.573 Dollar knapp unter ihren Allzeithoch, die
Unze des kleinen Bruders Silber kostet aktuell 36,54
US-Dollar.
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Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG |
Cornelia Frey und Holger Scholze informieren abwechselnd um das Geschehen im Derivatebereich der Stuttgarter Börse. Neben Fernsehinterviews beim Nachrichtensender n-tv, berichten sie in Radiointerviews und den Marktberichten EUWAX Trends über das Geschehen bei Optionsscheinen & Co.
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