Der Vorteil der Target-Trend-Methode in der Praxis



18:58 11.10.11

von Torsten Ewert

Verehrte Leserinnen und Leser,

am vergangenen Mittwoch hatten wir im Steffens Daily ein Interview veröffentlicht, dass ich Ende September unserem Kollegen Daniel Haase gegeben habe.

Eine fast perfekte Prognose

Wir sprachen dabei unter anderem über die weiteren Aussichten des DAX aus Sicht der damaligen Kursentwicklung. Dazu entwarf ich unter anderem zwei bullishe Szenarien, die sich nach meinen Analysen nach der Target-Trend-Methode ergaben und im folgenden Chart angedeutet sind:

DAX1 

Damals sagte ich dazu: „Bei einem Rückfall besteht damit für den DAX die nächste Gelegenheit zur Drehung nach oben an der gestrichelten Aufwärtslinie. Dann kommt es idealerweise zu einem Bruch der Rechteckkante und der roten Abwärtslinie direkt in deren Schnittpunkt... Kommt es nicht dazu, hat der DAX danach an der darunter liegenden grünen Aufwärtslinie die Möglichkeit zur Drehung nach oben.“

Inzwischen ist eine Woche vergangen, und wir können eine erste Bilanz ziehen:

DAX2 

Sie sehen, der DAX hat sich tatsächlich für einen vergleichsweise bullishen Verlauf entschieden. Er fiel zunächst bis zur grünen Trendlinie zurück und prallte dort punktgenau ab (Pfeil). Die nachfolgende Gegenbewegung erfolgte sehr dynamisch, so dass der Kurs das kleine Target (gelb) punktgenau durchstieß.



Warum wirkt eine Linie, die es eigentlich gar nicht gibt?

Für den Trader und Charttechniker ist bemerkenswert, dass der Umkehrpunkt zuvor auf einer Linie liegt, die nach klassischer Charttechnik eigentlich gar nicht existiert. Diese untere grüne Linie hatte bislang nur einen echten Auflagepunkt und lag scheinbar willkürlich im Chart. Allerdings verwies ich im Interview vergangene Woche bereits darauf, dass diese Linie durch frühere, gleichartige Verläufe eine Relevanz hat.

Das Prinzip der Relevanz von Linien und Chartstrukturen ist eines der wichtigsten in der Target-Trend-Methode. Es erlaubt Ihnen beim Trading eine weitgehende Vorausbestimmung möglicher Kursverläufe. So konnte ich die beiden bullishen Szenarien in diesem Beispiel erkennen, wie sie letztlich auch eingetreten sind.

Am spektakulärsten äußert sich diese Voraussicht natürlich beim Erreichen wichtiger Targets. Leser, die schon länger dabei sind, werden sich an die inzwischen vier Beispiele erinnern, in denen Jochen Steffens 2010 / 2011 an dieser Stelle die Bestimmung von Kurszielen des DAX jeweils mit mehreren Wochen Vorlauf gelang...

Eine gute Gelegenheit Ihr Trading zur verbessern!

Wenn Sie mehr über diese erstaunliche Prognosefähigkeit, das Relevanzprinzip oder die anderen Möglichkeiten erfahren wollen, mit denen die Target-Trend-Methode auch Ihr Trading erheblich verbessern kann, dann besteht dazu jetzt eine gute Gelegenheit.

Denn bereits morgen, am Dienstag, den 11. Oktober 2011, werde ich vor der Regionalgruppe Hamburg der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V. (VTAD) die Grundzüge dieser neuen charttechnischen Methode vorstellen. Also beeilen Sie sich, und melden Sie sich gleich an! Informationen dazu und Details zum Vortrag finden Sie hier.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert

PS: Bei der Veranstaltung können Sie auch das Buch zur Target-Trend-Methode, "Die hohe Kunst des (Day-)Tradens", von Jochen Steffens und mir erwerben. Auf über 500 Seiten erfahren Sie alles, um diese revolutionäre Methode auch für Ihr Trading erfolgreich zu nutzen.

(Quelle: www.stockstreet.de

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Über den Autor
 
Autor: Jochen Steffens Jochen Steffens,
Stockstreet GmbH

Jochen Steffens ist als Chefredakteur diverser Fachpublikationen im Bereich Börse und als bekannter Kolumnist tätig. Seit mehr als zwölf Jahren arbeitet er als eigenverantwortlicher Daytrader mit dem Schwerpunkt Futurehandel. Als Geschäftsführer der Stockstreet GmbH ist er für die Börsenseite stockstreet.de verantwortlich. Dort gibt er den täglich erscheinenden Börsennewsletter: "Steffens Daily" heraus. Für mehr Information: www.stockstreet.de

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