Spectrum Pharmaceuticals - Biotech-Perle mit Mini-KGV
Biotech-Aktien haben normalerweise den Nachteil, dass sie ein
oder maximal zwei
Medikamente in der Entwicklungs-Pipeline haben und so extrem vom
Urteil der
US-Gesundheitsbehörde FDA abhängig sind. Senkt diese den Daumen
und lehnt eine
Zulassung des Medikaments ab, fällt die Aktie meist ins
Bodenlose. Das führt
dazu, dass junge Biotech-Unternehmen meist kein vernünftiges
Chance-Risiko-Profil
aufweisen. Einer der Grundpfeiler der Trendstrategie ist es, das
Risiko je
Trade gering zu halten. Das ist in solchen Fällen aber nicht
möglich.
Höchst interessant finde ich daher die Herangehensweise von Spectrum Pharmaceuticals-CEO Dr. Rajesh Shrotriya. Dieser nutzt sein Know-how und kauft Rechte an Medikamenten oder Medikamenten-Kandidaten in einer relativ späten Entwicklungsphase oder sogar erst nach der Zulassung. So kann das Risiko gestreut und insgesamt verringert werden.
Dank zwei am Markt sehr erfolgreichen Krebsmedikamenten ist das Unternehmen bereits hochprofitabel. Aus den Verkaufserlösen mit diesen beiden Produkten finanziert Spectrum die Entwicklung von zwei weiteren Medikamenten, die bisher noch keine Zulassung haben. So ist man nicht auf Kapitalerhöhungen angewiesen.
Bei einer Marktkapitalisierung von 702 Millionen US-Dollar verfügt Spectrum über ein üppiges Cashpolster von 150 Millionen US-Dollar und ist schuldenfrei.
Zwei Katalysatoren könnten zu einem schnellen, weiteren Kursanstieg führen:
Das 2011er-KGV für die Spectrum-Aktie liegt aktuell bei nur zwölf. Der von Analysten erwartete Gewinnrückgang für 2012 könnte bei einem positiven Zevalin-Bescheid obsolet werden.
Spectrum Pharmaceuticals bietet Ihnen so die Möglichkeit von den hohen Chancen der prallvollen Entwicklungs-Pipeline des Unternehmens bei im Vergleich zu anderen Biotechs reduziertem Risiko zu profitieren.
Knapp über 12,00 US-Dollar bietet sich eine gute Einstiegschance. Wir empfehlen die Position mit einem relativ engen Stopp bei 11,18 US-Dollar abzusichern.
Mit Healthstream den Information Overload bewältigen
Das technologische und regulatorische Umfeld im
Gesundheitssektor ist einem
rapiden Wandel unterworfen. Es besteht hoher Schulungsbedarf, um
die
Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten. Aber
Fortbildungsmaßnahmen sind
teuer und damit ein wichtiger Kostenfaktor für Krankenhäuser.
Krankenkassen und
andere Institutionen aus dem Sektor.
Genau hier setzt das Geschäftsmodell von Healthstream an. Das Unternehmen hat die führende E-Learning-Plattform für den US-Gesundheitssektor aufgebaut. Ärzte, Schwestern und Verwaltungsmitarbeiter in Krankenhäusern können sich so per Internet über neue Produkte und Anwendungen informieren - flexibel und kostengünstig. Dabei werden sogar entsprechende Zertifikate über erfolgreiche Leistungsnachweise ausgestellt.
Die Nachfrage ist riesig und Healthstream arbeitet gerade an einer Erweiterung seiner Plattform um Simulations-Features, mit denen der Unterricht noch anschaulicher gestaltet werden kann. Das wird das Marktpotenzial weiter vergrößern und die Expansion in das Geschäft mit Rehabilitationszentren, Chirurgien und Pflegeeinrichtungen vorantreiben.
Aber auch im Verwaltungsbereich gibt es einige Änderungen. 2013 werden im Rahmen des dann in Kraft tretenden National Health Insurance-Gesetzes neue Abrechnungsmodalitäten für Behandlungen im Krankenhaus eingeführt. Hier entsteht ein massiver Schulungsbedarf, von dem Healthstream ebenfalls profitieren sollte.
Darüber hinaus wird noch in diesem Jahr eine Version für Smartphones und Tablet-Computer auf den Markt gebracht. Dadurch können Mitarbeiter die Plattform auch nutzen, um im Tagesgeschäft bestimmte Informationen schnell abzurufen.
Healthstream wächst nicht explosiv, aber sehr konstant und nachhaltig. Seit 2007 stieg der Umsatz von 43,9 Millionen über 51,6 Millionen in 2008, 57,4 Millionen in 2009 bis auf 65,8 Millionen US-Dollar in 2010. Für 2011 wird ein weiterer Anstieg auf 82 Millionen US-Dollar prognostiziert. 2012 soll dann die Schallmauer von 100 Millionen US-Dollar geknackt werden. Der Gewinn je Aktie kletterte im gleichen Zeitraum von 0,10 auf 0,23 US-Dollar. Für 2011 und 2012 wird mit einem überproportionalen Anstieg auf 0,28 bzw. 0,33 US-Dollar gerechnet.
Die Eigenkapitalrendite steigt mit dem Umsatz, weil die Kosten für den Content der Datenbanken auf die User-Basis gerechnet anteilsmäßig sinken. Auch Healthstream ist komplett schuldenfrei und verfügt über einen Cashbestand von 30 Millionen US-Dollar.
Interessant ist, dass Healthstream trotz Schuldenfreiheit und ausreichend hohem Cashbestand eine Kapitalerhöhung durchführt, in deren Rahmen dem Unternehmen brutto rund 50 Millionen US-Dollar zufließen. Es wird spannend sein, zu sehen, wie das Geld verwendet wird. Möglicherweise planen die Tennesseer eine größere Übernahme.
Für die Qualität der Aktie spricht unter anderem, dass der Preis je Aktie bei der Kapitalerhöhung sogar leicht über dem damaligen Aktienkurs bei 16,25 US-Dollar platziert werden konnte. Das ist durchaus nicht üblich. So plant der deutsche Wachstumswert Zooplus beispielsweise seine Aktien im Rahmen der am Donnerstag verkündeten Kapitalerhöhung für 42,00 Euro an den Mann zu bringen.
Das entspricht einem satten Abschlag von rund 15,00 Euro oder 26 Prozent auf den letzten Kurs vor der Bekanntgabe.
Nach dem jüngsten Ausbruch ist die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau bei ca. 16,80 US-Dollar kaufenswert. Ein vernünftiger Stopp zur Verlustbegrenzung bietet sich direkt unterhalb des lokalen Tiefs bei 14,58 US-Dollar an.
MEIN FAZIT:
- Ich hoffe die
obigen,
hochprofitablen Kursraketen machen Ihnen Lust auf den US-Markt.
- Als Leser meiner Premium-Publikationen Trend-Trader und Brack`s Millionendepot erhalten Sie jede Woche derartige Top-Empfehlungen in Ihre Mailbox und auf Ihr Handy.
- Zur Umsetzung der Käufe am US-Markt empfehlen wir auf Grund der unschlagbar niedrigen Ordergebühren Lynxbroker oder Interactive Brokers. Als Abonnent einer meiner beiden Börsenbriefe erhalten Sie als Lynxbroker-Kunde zusätzliche Vergünstigungen.
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Ihr
Armin Brack
Chefredakteur Geldanlage-Report
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