Sie haben wahrscheinlich bereits indirekt mit Celesio zu tun gehabt. Jedes Mal, wenn Sie in der Apotheke einkaufen, halten Sie ein Produkt in der Hand, das wahrscheinlich von Celesio geliefert wurde. In Deutschland und Italien wird Momentan über eine Liberalisierung der Apothekenmärkte diskutiert. Das würde bedeuten, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Ihre Medizin von Celesio geliefert wird. Und auch die Analysten meinen, dass eine Liberalisierung dazu führen sollte, dass Celesio eindeutig von einer Lockerung profitieren sollte. Aber nicht nur die mögliche Liberalisierung erzeugt Potenzial, auch der Zukauf in Brasilien (Ocoprod), der gut zur bereits bestehenden Niederlassung Celesios passt, verspricht sich positiv auf die Gewinnentwicklung auszuwirken.
Celesio Tageschart:

Zum Fundamentalen gesellt sich gute Charttechnik
Von 20,49 Euro stürzte Celesio dieses Jahr bereits ab, doch jetzt scheint sich eine Bodenbildung heraus zu kristallisieren. Sackt der Kurs, der momentan bei 11,80 Euro steht noch einmal unterhalb von neun Euro ab, wäre das ein bearishes Signal und ein neues Jahrestief wahrscheinlich. Schafft der Kurs allerdings den Sprung über die mittelfristig entscheidenden 12,00 Euro, gilt der Boden als gefunden und der Kurs könnte aus charttechnischer Sicht in mehreren Stufen wieder bis zum aktuellen
Jahreshoch steigen. Die erste Zielzone wäre bei 14,00 Euro erreicht und bei 17,00 Euro ist die zweite zu finden. Danach kann es direkt Richtung Jahreshoch bis etwa 20,00 Euro gehen. Da die Bodenbildung aber noch nicht abgeschlossen ist, legen wir uns mit einem Kauflimit auf die Lauer.
Fazit: Celesio hat mit Zukäufen und möglicher Liberalisierung des Apothekenmarktes gute fundamentale Aussichten. Da sich eine interessante Charttechnik dazugesellt, sollte man sich mit einem Kauflimit bei 12 Euro aktiv werden.
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Stefan Hofmann, Chefredakteur STOCK-WORLD WEEKLY |
Stefan Hofmann beschäftigt sich bereits seit 1998 mit der Börse und handelt seit dieser Zeit auch aktiv an den verschiedenen Märkten. Während seiner beruflichen Tätigkeit bei einem großen Online-Broker sowie im Vertrieb / Marketing bei einem Börsenverlag eignete er sich profundes Wissen über die Aktien-, Rohstoff- und Devisenmärkte an. Als technischer Analyst bewegt er sich an der Börse in einem breiten Feld von Aktien und ihren Indizes bis hin zu Gold, Silber, Öl und dem Euro. Gehandelt werden bevorzugt Zertifikate und Hebelzertifikate sowie CFDs. Um das Risiko für das Depot niedrig zu halten, werden strikt feste Money- und Risikoparameter verwendet. Zielsetzung ist neben dem Kapitalerhalt ein langfristiger Kapitalaufbau. Als Chefredakteur des Börsenbriefs Aktien-Trader.net sowie des STOCK-WORLD WEEKLY stellt Stefan Hofmann konkrete Positions- und Swingtrading-Möglichkeiten vor und erläutert in der Rubrik Trading Know How einfach verständliches Fachwissen rund um das Thema Börse und Trading. Mehr unter www.Aktien-Trader.net. Alle Artikel dieses Autors anzeigen |
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