Kommen die Hilfsprogramme tatsächlich nur den großen Banken zur Hilfe?
Die europäische Zentralbank EZB sorgte heute erneut für einen Paukenschlag an den Märkten. Die EZB flutet den Markt regelrecht mit frischem Geld. Die Banken nutzen diese Hilfen in einem größer als erwarteten Umfang auch aus. 523 europäische Banken haben sich
bei der EZB mit 489 Milliarden Euro eingedeckt. Die Banken nutzen dabei eine erstmals aufgelegte Kreditlinie der Zentralbank mit drei Jahren Laufzeit, um sich zu refinanzieren. Bislang mussten diese Kredite nach 13 Monaten zurückgezahlt werden. Für die Kredite
wird nur ein Zins in Höhe des jeweiligen Leitzinses fällig. Dieser beträgt derzeit 1,0 Prozent. Was soll diese Aktion bewirken?
Banken nutzen das Angebot stärker als erwartet
Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt dazu, dass die Nachfrage nach diesem Kreditangebot der EZB deutlich höher war, als Experten aus Finanzkreisen erwartet hatten. Diese gingen im Schnitt nur von einer Nachfrage in Höhe von 310 Milliarden Euro aus. Mit 489
Milliarden Euro wurde diese Summe deutlich überschritten.
Auf die Banken rollt im kommenden Jahr eine Refinanzierungswelle zu, da 725 Milliarden Euro an Schulden auslaufen und zurückgezahlt oder verlängert werden müssen. Die EZB befürchtet, dass die Banken vor diesem Hintergrund ihre Darlehensvergabe an Firmen einschränken
und damit eine wirtschaftlich fatale Kreditklemme in der Euro-Zone auslösen könnten. Dieser langlaufende Kredit soll den Banken Planungssicherheit bieten und bei der Abwendung dieser Gefahr helfen.
Italien im Fokus
|
Thomas Grüner, Grüner Fisher Investments |
Thomas Grüner ist Firmengründer und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung
Grüner Fisher Investments GmbH. Seine oft dem allgemeinen Marktkonsens
entgegen stehenden Prognosen sorgten schon mehrfach für großes Aufsehen. In
den letzten Jahren hat er - teils gemeinsam mit Kenneth L. Fisher, dem CEO
und Gründer von Fisher Investments - zahlreiche Beiträge und Kolumnen in
diversen Finanzmagazinen, Zeitungen und Finanz-Websites veröffentlicht. Die
zusammen mit Ken Fisher weiterentwickelten Research- und Prognosetechniken
sind Basis des innovativen Investmentansatzes von Grüner Fisher Investments. Weitere Informationen unter http://www.gruener-fisher.de. Alle Artikel dieses Autors anzeigen |
|
Devin Sage TXA ... Devin Sage, Technische-X-Analyse.de (16:06) |
|
|
Erfolgreicher Börsengang !!! Bernd Niquet, Autor (11:14) |
|
|
DAX & Facebook ... Frank Sterzbach, Finanzen & Börse (11:10) |
|
|
Dow Jones alles auf ... Jochen Steffens, Stockstreet GmbH (10:28) |
|
|
GOLD: Baldiges Ende ... Günther Artner, CFA - Erste Group B. (10:03) |
|
|
Hüfners ... Redaktion boerse-frank., Deutsche Börse AG (09:33) |
|
|
Ungarn-Anleihe: Mögliche ... Sven Krupp, (09:02) |
|
|
DAX: Weiterer ... S. Böhm, DaxVestor (07:30) |
|
|
US-Dollar: Vorläufiges ... Herr Dr. Rettinger, Devisen-Trader (07:23) |
|
|
Nullzins-Anleihe ... Sabine Traub, Börse Stuttgart AG (07:08) |
|
|
Bellhaven Copper & ... Stefan Bender, silbernews (25.05.12) |
|
|
Euro-BTP-Futures: Forza ... Dirk Friczewsky, Tradingstrategien (25.05.12) |
|