Während sich Facebook & Co. in Zeiten des Internetbooms eines
schier ungebremsten Zulaufs erfreuen, gibt es auch Branchen, die
unter der anhaltenden Digitalisierungswelle in die Knie zu gehen
drohen. Vor allem die drei größten Druckmaschinenhersteller
Heidelberger Druckmaschinen, kurz Heidelberger Druck, Koenig + Bauer
sowie Manroland leiden unter den seit Jahren sinkenden
Printauflagen. Klar, wo weniger gedruckt wird, werden eben auch
weniger Druckmaschinen gebraucht. Die Folge: Der erste der drei
großen Player, Manroland, hat bereits das Handtuch geworfen und
scheint sich nur noch durch Kredite der Banken über Wasser halten zu
können.
Die Misere in der Druckbranche lässt sich dabei relativ einfach am
Kurs von Heidelberger Druck ablesen. Seit Jahren kennt der Wert, der
um die Jahrtausendwende noch zu Preisen von 44,00 Euro gehandelt
wurde,nur noch den Weg nach unten. Mittlerweile wird das
Traditionsunternehmen sogar zu Kursen von 1,20 Euro gehandelt, womit
die Aktie kurz vor der magischen Pennystock-Marke von 1,00 Euro
notiert. Betrachtet man die geringe Dynamik sowie den konstanten
Abwärtsdruck, der in diesem Jahr – die Notierungen sind lange vor
Fukushima und dem EU-Krisen-Crash eingebrochen – auf den Kursen
lastete, dürfte die entscheidende 1,00 Euro-Marke wahrscheinlich
bereits in den kommenden Wochen/Monaten getestet werden.
Monatschart:

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Stefan Hofmann, Chefredakteur STOCK-WORLD WEEKLY |
Stefan Hofmann beschäftigt sich bereits seit 1998 mit der Börse und handelt seit dieser Zeit auch aktiv an den verschiedenen Märkten. Während seiner beruflichen Tätigkeit bei einem großen Online-Broker sowie im Vertrieb / Marketing bei einem Börsenverlag eignete er sich profundes Wissen über die Aktien-, Rohstoff- und Devisenmärkte an. Als technischer Analyst bewegt er sich an der Börse in einem breiten Feld von Aktien und ihren Indizes bis hin zu Gold, Silber, Öl und dem Euro. Gehandelt werden bevorzugt Zertifikate und Hebelzertifikate sowie CFDs. Um das Risiko für das Depot niedrig zu halten, werden strikt feste Money- und Risikoparameter verwendet. Zielsetzung ist neben dem Kapitalerhalt ein langfristiger Kapitalaufbau. Als Chefredakteur des Börsenbriefs Aktien-Trader.net sowie des STOCK-WORLD WEEKLY stellt Stefan Hofmann konkrete Positions- und Swingtrading-Möglichkeiten vor und erläutert in der Rubrik Trading Know How einfach verständliches Fachwissen rund um das Thema Börse und Trading. Mehr unter www.Aktien-Trader.net. Alle Artikel dieses Autors anzeigen |
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