Silber - wohin geht der Trend?



13:01 11.01.12

Nach einem wechselhaften letzten Jahr blicken Investoren gespannt in die Zukunft. Auch im neuen Jahr sorgen jedoch sich entgegenwirkende Faktoren für schwer deutbare Zeichen.
Erlebten Anleger 2011 eine Berg und Talfahrt des Silberpreises, so war die durchschnittliche Jahresperformance dennoch beachtlich. Der durchschnittliche, jährliche Preis erreichte 2011 mit ca. 35 US-Dollar pro Feinunze einen neuen Rekord und übertraf den durchschnittlichen Preis des Vorjahres von ca. 20 US-Dollar pro Feinunze um 74%. Kein anderes Wertmetall konnte im Jahr 2011 einen so hohen Anstieg im Durchschnittswert verzeichnen. Jedoch unterlag der Silberpreis ebenso starken Schwankungen, so erreichte der Silberpreis Ende April seinen Höchstwert bei ca. 50 US-Dollar die Feinunze und notierte kurz vor Ende des Jahres bei ca. 27 US-Dollar die Feinunze.

Der Silberpreis unterliegt verschiedenen Einflüssen, die letztes Jahr für diese hohen Schwankungen verantwortlich waren. Die wichtigsten Faktoren:

Silber ist als Industriemetall von hoher Bedeutung - deutlich mehr als die Hälfte des geförderten Silbers wird für industrielle Zwecke gebraucht. Diesen Umstand verdankt der Silberpreis eine große Abhängigkeit von der Weltkonjunktur. Aufgrund einer stark steigenden Nachfrage nach Silber aus den Emerging Markets und die häufigere Verwendung von Silber in neuen Industrieanwendungen, beispielsweise als elektronischer Leiter, gewinnt Silber weiter an Bedeutung im industriellen Bereich, gerät jedoch gleichfalls in stärkere Abhängigkeit von der Weltkonjunktur. Ebenso ist trotz neuen Verwendungsmöglichkeiten in der Industrie teilweise ein branchenspezifischer Rückgang, so beispielsweise in der Fotoindustrie, zu verzeichnen. Dies wirkt dem Nachfragetrend entgegen.



Der zweite Hauptfaktor: Silber ist wie Gold eine gern gesehene Krisenwährung. So nahmen nach den entstandenen Unsicherheiten durch die Währungskrise im europäischen Raum die Silberkäufe zu. Die gegenwärtig wieder verstärkt in den Fokus tretende Schuldenkrise sorgt für eine erhöhte physische Nachfrage nach Silber und verschafft dem Edelmetall damit hohe Preisaufschläge. Die gegenwärtig unsichere Situation trägt damit zu einem positiven Einfluss auf den Silberpreis bei.
Hauptsächlich diese beiden konträr wirkenden Faktoren sorgten in den letzten Wochen, wie  schon im Jahr 2011 zu beobachten, über für ein Auf und Ab des Silberpreises an den Rohstoffbörsen.

So geriet der Silberpreis in den letzten Tagen des Jahres 2011 aufgrund schlechter Nachrichten aus China unter Druck: Dort lässt die Industrienachfrage nach dem Edelmetall nämlich deutlich nach. Zu Beginn des Jahres jedoch besserte sich die Kursentwicklung des besser als erwartet ausgefallenen ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und konnte so den Kursverlusten ein Ende setzen. Die im Raum stehende Schuldenkrise verstärkte zu Beginn dieser Woche zudem durch erhöhte physische Nachfrage zusätzlich den Aufwärtstrend und sorgte für weitere Aufschläge.

Mit Zertifikaten steht Privatanlegern ein einfaches und kostengünstiges Instrument zur Verfügung, um an solchen Schwankungen zu partizipieren, ohne den Rohstoff physisch erwerben zu müssen. Das Discount-Zertifikat der Société Générale SG2C6Z ist auf Anleger zugeschnitten, die von Kursgewinnen profitieren, bei Kursrückgängen aber keinen Totalverlust erleiden möchten. Das Zertifikat ermöglicht es bei einem vergünstigten Einkauf des Basiswerts (in diesem Fall Silber) von steigenden Kursen zu profitieren. Um den vergünstigten Preis zu gewährleisten ist jedoch die maximale Rendite dieses Produktes auf Höhe des Cap begrenzt – in diesem Fall partizipiert der Anleger bei einer Gewinnsteigerung von bis zu 32 US-Dollar pro Feinunze Silber. Sollte der Basiswert diesen Cap überschreiten, erfolgt eine Auszahlung in Höhe des Cap.
Notiert der Basiswert am Laufzeitende (hier am 14.09.2012) unter dem Cap, erfolgt eine Auszahlung analog zur Höhe des Basiswerts. => Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=




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Autor: Société Générale Société Générale,
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