Die Bank of England wird bei ihrer Sitzung am Donnerstag voraussichtlich nichts an der aktuellen Geldpolitik ändern – wie übrigens auch der EZB-Rat nicht, der ebenfalls am Donnerstag zusammentritt. Allerdings dürfte es in den nächsten Monaten durchaus eine Erhöhung des Programms zum Aufkauf von Anleihen geben. Denn: Den britischen Banken geht es weiterhin alles andere als gut. Zudem stockt die Konjunktur auf der Insel stockt und der Wachstumseinbruch in Europa drückt zusätzlich auf die Exporte. Immerhin hat sich aber die Stimmungslage bei den Unternehmen etwas verbessert. Der wichtigste Vorteil Großbritanniens gegenüber der Eurozone im Kampf gegen die Finanzkrise ist jedoch die unbedingte Bereitschaft der Regierung in London zu sparen.
GBP/USD an wichtiger Unterstützung
Dennoch kam aber das Pfund gegenüber dem US-Dollar in den letzten Wochen unter Verkaufsdruck. Doch das lag vor allem an der Dollarstärke: Gegenüber dem Euro legte das Pfund deutlich zu. GBP/USD notiert jedoch knapp oberhalb der wichtigen Unterstützungszone bei 1,5400/1,5350 USD. Sollte diese Marke unterschritten werden, dann wäre dies nicht nur das niedrigste Kursniveau seit Juli 2010, es würden auch Anschlussverkäufe drohen. Die Marke bei 1,5200 USD geriete ins Visier. Trader sollten aber vor einer Positionierung den Bruch der Unterstützung abwarten.
EUR/USD (akt. Kurs: 1,2760)
Widerstände: 1,2800 1,2870 1,2920 1,3000
Unterstützungen: 1,2720 1,2670 1,2600 1,2550
USD/JPY (akt. Kurs: 76,95)
Widerstände: 77,00 77,75 78,10 78,30
Unterstützungen: 76,60 76,30 76,10 75,50
USD/CHF (akt. Kurs: 0,9506)
Widerstände: 0,9520 0,9570 0,9680 0,9750
Unterstützungen: 0,9470 0,9420 0,9380 0,9280
GBP/USD (akt. Kurs: 1,5433)
Widerstände: 1,5480 1,5550 1,5660 1,5750
Unterstützungen: 1,5400 1,5360 1,5300 1,5200
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