nachdem der DAX Ende November einen kurzfristigen Boden
herausgebildet hatte, haben sich die Notierungen im ersten Teil der
laufenden Erholung von 5.644 Punkten auf 6.000 Punkte verbessert.
Durch das entstandene Tief ließ sich daraufhin eine
Aufwärtstrendgerade
konstruieren, die zusammen mit der Oktober-Abwärtstrendgeraden ein
Dreiecksmuster gebildet hatte. Mit der bullishen Auflösung dieser
Formation wurden zum Jahresbeginn neue Kaufsignale generiert, die
den DAX prompt bis zur Juli-Abwärtstrendgeraden auf 6.160/6.170
Zählern schickte. Dort scheiterten die Kurse im ersten Anlauf sodass
es für mehrere Sitzungen nur schleppend weiterging.
Nach dem mustergültigen Pullback auf das 6.000er-Ausbruchsniveau zum
Wochenanfang wurde dann ein weiterer Schritt der Erholungsbewegung
eingeleitet, die dafür sorgte, dass sich die Notierungen erfolgreich
über die drückende Juli-Abwärtstrendgerade schieben konnten.
Dax Tageschart

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Die 6.300er-Barriere
Darüber wird es nun richtig spannend, zumal es nun nur noch eine
Frage der Zeit ist, bis auch der finale Anstieg auf das Niveau von
6.300 Punkten vollzogen wird. Dieses Level ist von zentraler
Bedeutung, denn zwischen 5.600 und 6.300 Zählern haben sich seit
Ende der Finanzkrise eine Mehrzahl von Marktteilnehmern
positioniert. Notierungen zwischen 6.300 und 6.600 bzw. 7.000
Punkten waren hingegen weniger gefragt. Gleichzeitig definiert die
Schwelle von 6.300 die obere Begrenzung der dominierenden
Seitwärtsrange, in der sich der DAX noch immer befindet.
Hinzu kommt, dass bereits bei 6.403 Punkten der GD200 verläuft, der
ebenfalls massiv bremsend wirken dürfte und im ersten Anlauf kaum zu
überbieten ist – schon gar nicht, wenn die Märkte bereits zuvor eine
deutliche Strecke zurückgelegt haben.
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Stefan Hofmann, Chefredakteur STOCK-WORLD WEEKLY |
Stefan Hofmann beschäftigt sich bereits seit 1998 mit der Börse und handelt seit dieser Zeit auch aktiv an den verschiedenen Märkten. Während seiner beruflichen Tätigkeit bei einem großen Online-Broker sowie im Vertrieb / Marketing bei einem Börsenverlag eignete er sich profundes Wissen über die Aktien-, Rohstoff- und Devisenmärkte an. Als technischer Analyst bewegt er sich an der Börse in einem breiten Feld von Aktien und ihren Indizes bis hin zu Gold, Silber, Öl und dem Euro. Gehandelt werden bevorzugt Zertifikate und Hebelzertifikate sowie CFDs. Um das Risiko für das Depot niedrig zu halten, werden strikt feste Money- und Risikoparameter verwendet. Zielsetzung ist neben dem Kapitalerhalt ein langfristiger Kapitalaufbau. Als Chefredakteur des Börsenbriefs Aktien-Trader.net sowie des STOCK-WORLD WEEKLY stellt Stefan Hofmann konkrete Positions- und Swingtrading-Möglichkeiten vor und erläutert in der Rubrik Trading Know How einfach verständliches Fachwissen rund um das Thema Börse und Trading. Mehr unter www.Aktien-Trader.net. Alle Artikel dieses Autors anzeigen |
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