Vorsicht, gerade in der zweiten Januar-Hälfte ist nun das
Rückschlagpotenzial im Dax als besonders hoch einzustufen, zumal die
Kurse im Augenblick mit einem atemberaubenden Tempo nach oben
ziehen. Im DAX kam es dabei zu gleich drei Trendbeschleunigungen,
woraus sich nun drei Aufwärtstrendgeraden – wobei eine steiler als
die andere verläuft – bei 6.222, 6.137 und 5.990 Punkten ableiten
lassen. Das Leitbarometer kämpft derzeit mit dem GD200 auf dem
Niveau von 6.380/6.400 Punkten. Die 200-Tage-Linie stellte in der
Vergangenheit immer ein beliebtes Kursziel für umfangreiche
Erholungsphasen dar.
Zwar könnte sich die Kaufdynamik nun noch in einem finalen
Schlussakkord entladen, jedoch dürfte spätestens bei 6.570/6.590
Zählern aus charttechnischer Sicht das Ende der Fahnenstange
erreicht werden. Eventuell wurde auch schon am Donnerstag das Top
knapp oberhalb von 6.400 Punkten gefunden.
Dax Tageschart

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Übergeordnet dürfte in den kommenden Wochen daher zumindest mit
einer Pullback-Bewegung bis auf das Niveau von 6.300 Punkten
gerechnet werden. Dort wird sich dann zeigen, wie stabil die
jüngsten Aufwärtstendenzen tatsächlich sind. Fallen die Kurse dort
nach unten durch, wird eine Korrektur bis 6.222 Zähler sehr
wahrscheinlich. Das passt genau
ins charttechnische Bild, zumal unmittelbar darüber zwischen 6.232
und 6.270 Punkten noch eine 38 Punkte große Kurslücke klafft.
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Stefan Hofmann, Chefredakteur STOCK-WORLD WEEKLY |
Stefan Hofmann beschäftigt sich bereits seit 1998 mit der Börse und handelt seit dieser Zeit auch aktiv an den verschiedenen Märkten. Während seiner beruflichen Tätigkeit bei einem großen Online-Broker sowie im Vertrieb / Marketing bei einem Börsenverlag eignete er sich profundes Wissen über die Aktien-, Rohstoff- und Devisenmärkte an. Als technischer Analyst bewegt er sich an der Börse in einem breiten Feld von Aktien und ihren Indizes bis hin zu Gold, Silber, Öl und dem Euro. Gehandelt werden bevorzugt Zertifikate und Hebelzertifikate sowie CFDs. Um das Risiko für das Depot niedrig zu halten, werden strikt feste Money- und Risikoparameter verwendet. Zielsetzung ist neben dem Kapitalerhalt ein langfristiger Kapitalaufbau. Als Chefredakteur des Börsenbriefs Aktien-Trader.net sowie des STOCK-WORLD WEEKLY stellt Stefan Hofmann konkrete Positions- und Swingtrading-Möglichkeiten vor und erläutert in der Rubrik Trading Know How einfach verständliches Fachwissen rund um das Thema Börse und Trading. Mehr unter www.Aktien-Trader.net. Alle Artikel dieses Autors anzeigen |
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