DAX: Die Risiken bleiben - die Aufstiegs-Chancen auch?



09:28 27.01.12

Wohin führt der Weg für den deutschen Leitindex DAX®? Wird sich die positive Entwicklung der letzten Woche fortsetzen können, oder waren die Kurssprünge nur ein kurzes Strohfeuer? Ein Anstieg von fast 5 Prozent für die Woche und der Vorstoß in die Region von 6.400 Punkten gaben in der Kalenderwoche 3 des Jahres bei vielen Anlegern wohl Anlass zu einem vorsichtigen Optimismus. Allerdings sollte man weiterhin auf der Hut sein, denn die Probleme, die uns in den vergangenen Monaten beschäftigt haben sind noch immer präsent und augenscheinlich weit davon entfernt gelöst worden zu sein:

Das europäische Sorgenkind Griechenland läuft immer noch Gefahr unter der Last seiner Staatsschulden erdrückt zu werden und die gesamte Eurozone mit nach unten zu ziehen. Aber selbst wenn die Konsolidierung des Staatshaushaltes gelingt, würde man sich fragen, wie die griechische Wirtschaft zu mehr Wachstum kommen soll. Dieses Problem trifft aber nicht nur auf Griechenland zu, sondern auf alle Länder, die den Balance-Akt bewerkstelligen müssen zwischen sparen und Ankurbelung der Wirtschaft. Das hat der IWF der Anlegerschaft auch jüngst klar gemacht.

Negative konjunkturelle Signale wurden gesendet. Das unbeliebte R-Wort für die Eurozone im aktuellen Jahr benutzt. Die Wachstumsabschwächung in Europa könnte auch gleichzeitig ein Risiko für die gesamte Weltwirtschaft darstellen, so der IWF. Hinzu komme, dass sich die Befürchtungen zu bewahrheiten scheinen, dass der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft ein wenig abzukühlen scheint: China musste für das vierte Quartal 2011 mit 8,9 Prozent das niedrigste Wirtschaftswachstum seit zweieinhalb Jahren ausweisen. Andererseits könnte man vielleicht gerade die wirtschaftliche Abschwächung Chinas als Chance verstehen, denn die Zentralregierung könnte versucht sein, der Entwicklung mit Konjunkturprogrammen entgegenzuwirken. Wer weiß es schon?

Positiv zu vermerken ist allerdings, dass nicht alle die wirtschaftliche Entwicklung so negativ einschätzen wie die Weltbank. Der ZEW-Index für den Januar konnte einen überraschend starken Sprung von minus 53,8 auf minus 21,6 Punkte verbuchen. Solche Freudensprünge hatten wir jüngst auch im DAX® gesehen, dessen charttechnisches Bild sich aktuell wie folgt darstellt:

Nach den festen Zugewinnen in den vergangenen Wochen scheint dem deutschen Leitindex nun erst einmal die Luft auszugehen. Das langfristige Chartbild könnte daher negativ gewertet werden, wenn der DAX® eine größere Korrektur nun durchführen würde. Ein nachhaltiger Kursrutsch unter die Marke von 6335 könnte weitere Abschläge bis in den Bereich 6200 mit sich ziehen. Weitere bedeutende Verkaufssignale würden dann hingegen erst unterhalb von 6.175 Punkten ergeben. Auf der anderen Seite könnte der DAX® durchaus nach den jüngsten Rücksetzern einen erneuten Angriff auf die Widerstände bei 6430 und 6480 unternehmen, um darüber wiederum weiteres Kurspotenzial aufzubauen.


Wer als spekulativer Anleger eines der beiden genannten Chartszenarien favorisiert, der könnte dieses mit einem Wave XXL-Put  bzw.- Call der Deutschen Bank traden. Oder sich mit einem Faktor-Zertifikat der Deutschen Bank auf die Short- oder Long-Seite begeben. Ein Faktor-Zertifikat bildet die tägliche prozentuale Wertänderung des DAX® mit einem gewählten Faktor ab. Steigt beispielsweise der DAX® im Tagesverlauf um ein Prozent, so steigt der Preis eines Faktor-4x-Long-Zertifikats um vier Prozent. Der Hebel beziehungsweise Faktor bleibt täglich gleich.

Das ist möglich, da sich die Faktor-Zertifikate von db-X markets je auf einen gehebelten DAX® beziehen, den die Deutsche Börse anbietet. Die steigende DAX®-Entwicklung stellt der LevDAX® dar, die inverse DAX®-Entwicklung der ShortDAX®. Sie bilden auf Tagesbasis die DAX®-Entwicklung je mit einem Hebel von 2 beziehungsweise 4 nach. Das Faktor 2x-Long-Zertifikat von db-X markets auf den DAX® (WKN DE2HEB) hat also den LevDAX®, das Faktor-2x-Short-Zertifikat den ShortDAX® (WKN DE9SHT) als Basiswert. So folgen die Zertifikate direkt der gehebelten DAX-Entwicklung.
Stand: 26.01.2012

Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um eine Werbemitteilung, die  nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden. DAX, LevDAX und ShortDAX sind eine eigetragene Marke der Deutsche Börse AG.

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Über den Autor
 
Autor: Nicolai Tietze Nicolai Tietze,
X-markets Team Deutsche Bank

Nicolai Tietze ist verantwortlich für die Hebelprodukte des X-markets Team der Deutschen Bank. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.

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