Nach den imposanten Kursgewinnen am Donnerstag
präsentierten die wichtigsten deutschen Indizes auch bis zum
späten Mittag des heutigen Tages feste Notierungen. Angesichts der
Hoffnung auf eine nahende Lösung der nicht enden wollenden
Hellas-Misere Stichwort Schuldenschnitt blieb die
Grundstimmung am Markt zunächst zuversichtlich. Zum Nachmittag
wirkten sich dann vor allem negativ aufgenommene Konjunkturdaten
belastend auf die Dax Tages-Perfomance aus. Zwar weist die
US-Wirtschaft mit einem Anstieg von 2,8 Prozent im vierten Quartal
das stärkste Wachstum seit dem Frühjahr 2010 auf, trotzdem blieben
die Zahlen hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Letztere
hatten zuvor einen BIP-Anstieg von 3,0 Prozent für den besagten
Berichtszeitraum prognostiziert.
Zudem dürften Investoren vor dem am Montag stattfindenden
Euro-Gipfel und im Kontext der starken Wochen-Performance erst
einmal Gewinne mitnehmen. Frei nach dem Motto: Lieber den Spatz in
der Hand, als die Taube auf dem Dach. In der Folge muss der
deutsche Leitindex seinen Tagesgewinn wieder abgeben und fällt
zwischenzeitig unter die Marke von 6.500 Zählern. Positives gibt
es dagegen zum US Verbrauchervertrauen zu berichten. Der von der
Universität Michigan erhobene Konsumklima-Index klettert von 69,9
auf 74,0 Treffer und signalisiert damit eine sich weiter
aufhellende Stimmung unter den US-Konsumenten. Experten hatten im
Vorfeld nur mit einem Wert von 74,0 Zählern gerechnet.
Im späten Handel kann sich der Dax wieder ein Stück weit erholen
und notiert bei aktuell 6.512 Zählern 0,4 Prozent im Minus. Der
Euro Stoxx verbilligt sich am späten Nachmittag um 0,9 Prozent auf
2.438 Punkte. Die Europäische Gemeinschaftswährung verbucht bei
momentan 1,3115 US-Dollar einen Aufschlag von 0,1 Prozent. Der US
Leitindex DowJones notiert bei derzeit 12.662 Punkten 0,6 Prozent
schwächer. Der breiter gefasste S&P verliert 0,3 Prozent auf
1.314 Treffer. Gold gewinnt aktuell 0,3 Prozent auf 1.725
US-Dollar pro Unze.
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