
Good morning Traders, am 3. Februar! Heute steht uns mit den US-Arbeitsmarktdaten ein wichtiger Handelstag bevor. Die neugeschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft werden mit 156.000 erwartet und liegen damit deutlich unter dem Wert des Vormonates die bei 200.000 neuen Stellen lag. Blickt man auf die zuletzt veröffentlichten Werte, dann ergibt sich ein durchwachsenes Bild. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bleiben hoch, obwohl sie etwas geringer ausgefallen waren als von Analysten erwartet wurde. Hier muss man aber berücksichtigen, dass die auf Dauer erfolglosen Arbeitssuchenden irgendwann keine Anträge mehr stellen, aber dennoch arbeitslos bleiben. Im öffentlichen Sektor werden immer mehr Arbeitsstellen abgebaut bzw. nicht mehr nachbesetzt. Im privaten Sektor bleibt der Trend zu Entlassungen aufrecht um Kosten zu sparen. Somit sind dies keine guten Voraussetzungen für einen Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt, ich rechne mit einer Enttäuschung. Enttäuschend fallen auch die Quartalsergebnisse aus. Die Zahlen sind mehr als durchwachsen und das Ergebnis der Deutschen Bank war sehr ernüchternd. Dennoch haben dies die Investoren locker weggesteckt, es wird nur auf das Ergebnis beim Schuldenschnitt für Griechenland geachtet. Sieht man sich das Gesamtbild aller Assets an, dann stimmt hier etwas nicht. Die Bondhalter bleiben im sicheren Hafen investiert und auch der Ölpreis rutscht stark ab. Die passt nicht ins Bild des Aktienaufschwungs. Hinzu kommt, dass der Euro mit den Aktien nicht mehr mitzieht und auch der Goldpreis steigt obwohl alle so optimistisch sind? Ganz abgesehen von der technisch stark überkauften Lage am Aktienmarkt, die immer in einem Abverkauf endet. Insofern bleibe ich weiter vorsichtig und skeptisch. US-Verbrauchervertrauen legt zu Das Vertrauen der Verbraucher in den USA ist in der Woche bis zum 29. Januar das zweite Mal in Folge gestiegen. Die Umfrageteilnehmer, des von Bloomberg erhobenen Index, zeigten sich aufgrund von Preisnachlässen im Einzelhandel, besseren Arbeitsmarktdaten sowie einem gestiegenen Einkommen hinsichtlich der Aussichten der größten Volkswirtschaft der Welt etwas weniger skeptisch. Der Bloomberg-Verbraucherindex stieg auf minus 44,8 Punkte, von minus 46,4 Zählern in der vergangenen Woche. Der Teilindex für die Beurteilung des aktuellen Zustands der US-Wirtschaft kletterte dabei auf den höchsten Stand seit Juni 2011. Auf wenig Gegenliebe stoßen derzeit die hohen Benzinpreise. Preisnachlässe im Einzelhandel sowie ein gestiegenes Einkommen konnten diesen negativen Effekt aber kompensieren. Die Lage am Arbeitsmarkt muss sich aber weiter verbessern, um das Vertrauen nachhaltig in die Höhe zu heben, sagte Joseph Brusuelas, leitender Ökonom bei Bloomberg in New York. (Quelle: BoerseGo) Viel Erfolg bei Ihren Investments wünscht Ihnen Roland Fressl, CPM staatlich geprüfter Portfoliomanager Simple Invest Trendfolgesystem Chefredakteur SIT Newsletter managed futures | trendfolger
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Roland Fressl, simpleinvest.at |
Roland Fressl, CPM ist staatlich geprüfter Fondsmanager und hat mehrere Jahre erfolgreich die Vermögensverwaltung und das Dachfondsmanagement von Privatbanken geleitet. Mit den Simple Invest Trendfolgesystemen erhalten Sie zuverlässige Tradingsignale für Aktien-, Anleihen-, Rohstoff- & Währungsmärkte. www.simpleinvest.at - The Strategy To The Success
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