Risk On, Risk Off. Wie bei einem Kind, das mit einem Lichtschalter spielt, ist dies seit Monaten auch das Spiel an den Märkten. Stand die Eurokrise im Vordergrund, dann flohen die Investoren aus riskanten Anlagen, gab es Anzeichen für eine Stabilisierung der Weltkonjunktur, dann war wieder Risiko und damit die Aussicht auf Rendite gefragt. Das führte nicht nur zu einem Auf und Ab an den Aktienmärkten, sondern auch zu heftigen Kursschwankungen am Devisenmarkt. Eine Konstante dabei waren die Bewegungen in den US-Dollar und wieder aus ihm heraus. Die (immer noch) Weltleitwährung dient als sicherer Anlagehafen und war daher in den Risk-Off-Phasen gefragt.
Die Märkte gehen immer schneller
Früher
dauerte es lange, bis sich die Investoren umorientierten und auf
neue
Marktbewegungen reagierten. Entsprechend waren auch die
Schwankungen an den
Märkten weniger stark. Auch heute ändern langfristig orientierte
Investoren
nicht alle paar Tage ihre Strategie. Allerdings haben die
kurzfristig
orientierten Akteure massiv an Einfluss gewonnen, das zeigt sich
an den überall
stark gestiegenen Umsätzen. Es wird ständig verkauft und
gekauft. Halten und
Liegen lassen, ist anscheinend nur etwas für Dinosaurier wie
Warren Buffett.
Doch auch heute bestimmen die langfristigen Investoren noch die
Kursrichtung an
den Märkten, denn sie orientieren sich an den fundamentalen
Rahmenbedingungen.
Die starken Kursschwankungen werden lediglich für günstige
Zeitpunkte zum Einstieg
und Ausstieg genutzt. Die Volatilität an den Märkten ist wie ein
statistisches
Rauschen, hinter dem man den Trend erkennen muss.
Der Schalter steht auf Risk On
Seit
Jahresbeginn liegt der Schalter wieder auf Risk On. Die
Aktienmärkte legten
kräftig zu, der US-Dollar kam sogar gegenüber dem Euro unter
Verkaufsdruck und
riskante, aber hohe Renditen versprechende Währungen wie die
Türkische Lira,
der Südafrikanische Rand, der Ungarische Forint, der Polnische
Zloty, der
Brasilianische Real und andere waren wieder gefragt. Und wie
immer geht das
nicht allmählich. Die Herde rennt blökend in eine Richtung und
kleiner will der
letzte sein und einen Trend verpassen. Die entsprechenden
Wechselkurse
gegenüber dem Euro stürzten rasch auf die tiefsten Stände seit
Mitte 2011. Die
massiven wirtschaftlichen Probleme, mit denen z.B. die Türkei,
Ungarn oder
Südafrika zu kämpfen haben, spielen plötzlich keine Rolle mehr.
The Trend Is Your Friend
Dieser
Trend wird sich nicht ungebrochen so fortsetzen. Es wird wieder
Phasen geben,
in denen die Anleger erneut aus dem Risiko fliehen. Anlässe
dafür lassen sich
viele denken. Doch der grundlegende Trend bleibt: Die Eurokrise
wird nicht zu
einer globalen Finanzkrise werden wie 2008 und die
Weltwirtschaft rutscht nicht
in eine Rezession. Diese Erkenntnis hat sich in den letzten
Wochen und Monaten an
den Trading Desks breit gemacht und wird dafür sorgen, dass
wieder mehr
Risiko gesucht wird. Mögliche Rückschläge können Sie daher zum
Einstieg in
Währungen wie die Türkische Lira, den Brasilianischen Real oder
den Polnischen
Zloty nutzen.
Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht
Ihre
Devisen-Trader
Redaktion
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Herr Dr. Rettinger, Devisen-Trader |
Der Devisen-Trader ist der einzige reine Devisen-Börsenbrief, der zudem noch ein Musterdepot führt, welches ausschließlich mit Devisen geführt wird. Empfohlen werden sowohl Hebelzertifikate und (Turbo-) Optionsscheine auf Devisen, wie auch Direktinvestments. Gemanagt wird das Musterdepot von Dr. Detlef Rettinger. Der diplomierte Volkswirt verfügt über langjährige Erfahrung und ausgezeichnete Referenzen im Bereich Devisen und Derivate. Mehr Informationen unter www.devisen-trader.de.
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