Mit einem deutlichen Kursgewinn von 3,9 Prozent hat der DAX die
vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex kletterte
um 255 Punkte nach oben und ging bei einem Indexstand von 6.767
Punkten ins Wochenende. Damit wurde die charttechnische Marke von
6.700 mühelos durchbrochen. Auch das nachhaltige Durchbrechen der
200-Tage-Linie gilt unter Charttechnikern als positives Signal und
spricht für weitere Kursgewinne.
Zu Wochenbeginn startete der Handel zunächst verhalten. Die
Unsicherheit über das Rettungspaket Griechenland war groß. Dann
sorgte Frankreich mit einer Reduzierung der Wachstumsprognosen für
Verunsicherung. Zur Wochenmitte drehte sich jedoch das Blatt. Die
Aktienmärkte haussierten, nachdem sich eine Lösung in der Krise
Griechenlands abzuzeichnen scheint und mehrere positive
Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Der DAX kletterte auf den
höchsten Stand dieses Jahres. Zahlreiche institutionelle
Marktteilnehmer sind derzeit unterinvestiert und werden von der
guten Marktentwicklung überrascht. Diese steigen auf dem aktuellen
Kursniveau ein und sorgen für weiter steigende Kurse.
Am Freitag sorgten die Arbeitsmarktdaten in den USA für eine
regelrechte Überraschung. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen fiel
doppelt so hoch aus als von Analysten erwartet. Dies ist ein Signal
für eine gut laufende Wirtschaft in den vereinigten Staaten. Nach
der Veröffentlichung dieser Daten ging es mit den Aktienkursen
erneut stark nach oben.
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Jürgen Schwenk, Herausgeber Bullenbrief |
Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen.
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