K+S-Aktie weiter gefragt
Die schwierigen Verhandlungen um ein zweites milliardenschweres Hilfspaket für Griechenland dauern weiter an. Und lange es hier keine klaren Ergebnisse zu vermelden gibt, wird sich die Mehrheit der Anleger wohl zurückhalten. Die meisten Investoren warten weiter erst einmal ab.
Der DAX notierte am Mittag bei 6.692 Punkten mit 71 Zählern bzw. 1,1 Prozent im Minus.
Die Mehrheit der kurzfristig orientierten Marktteilnehmern
setzte nun aber wieder vorsichtig auf steigende Kurse des DAX. Der Euwax Sentiment Index lag in
dieser Phase bei plus 25 Punkten.
Und auch die Abschläge bei den deutschen Bankenwerten hielten sich in Grenzen. Die Commerzbank lag bei 1,89 Euro und damit auf dem Niveau des Vorstagesschlusskurses. Die Deutsche Bank notierte bei 33,44 Euro mit 0,6 Prozent im Minus. Einige Derivateanleger kaufen weiter hauptsächlich Call-Optionsscheine auf die Deutsche Bank.
Die Analysten der WestLB haben das Kursziel für die
K+S-Aktie von 58 auf 50 Euro gesenkt. Möglicherweise hängt
diese Korrektur der Einschätzung mit der unklaren
konjunkturellen Situation zusammen. Denn die schwächere
Kali-Nachfrage der Bauern machte zuletzt auch dem
K+S-Konkurrenten und Düngemittelhersteller Potash zu
schaffen. Der Aktienkurs von K+S kletterte heute allerdings
weiter und lag am Mittag bei 40,32 Euro mit 0,8 Prozent im
Plus. Hier hat die aktuelle Kältewelle in Europa
offensichtlich auch die Phantasie der Anleger geweckt, die
nun eine zunehmende Nachfrage nach Streusalz erwarten.
Derivateanleger hatten bereits vor einigen Tagen damit
begonnen, zunehmend Knock-out-Calls und Call-Optionsscheine
auf K+S zu kaufen.
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Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG |
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