Nach starken Kursgewinnen in der Vorwoche hat der DAX in der
vergangenen Handelswoche etwas an Wert verloren. Der Wochenverlust
beträgt 1,1 Prozent. Damit verbucht der Deutsche Aktienindex einen
Kursverlust von 74 Punkten auf einen Wochenschlußkurs von 6.692,96
Punkte. Damit ist der DAX wieder unter die 6.700er Marke gerutscht,
nachdem er im Wochenverlauf bei 6.838 Punkten einen neuen
Jahreshochststand markierte.
Bestimmendes Thema auf dem Börsenparkett war die Euroschuldenkrise
und die Rettung Griechenlands. Zunächst ist der Markt neutral in die
Börsenwoche gestartet. Leichte Gewinne und Verlust hielten sich die
Waage. Am Donenrstag ging es vor allem im Handelsverlauf deutlich
nach oben, nachdem bekannt wurde, dass es in Griechenland zu einer
Einigung kommen sollte. Doch bereits am Freitag ließen Zweifel die
Kurse wieder deutlich einbrechen.
Neben der Belastung aus der Euro- und Griechenlandkrise sorgten gute
Konjunkturdaten für positive Stimmung. Im Dezember legte der
Auftragseingang der deutschen Industrie dank hoher Auslandsnachfrage
nach Investitionsgütern kräftiger als erwartet zu. Die
Auftragseingänge stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent.
Volkswirte hatten lediglich einen Zuwachs von nur 1,0 Prozent
prognostiziert. Positiv aufgenommen wurden auch die wöchentlichen
Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Sie gingen
überraschend um 15.000 zurück. Erwartet worden war dagegen ein
Anstieg um 3.000.
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Jürgen Schwenk, Herausgeber Bullenbrief |
Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen.
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