nachdem der DAX im Oktober bereits mit dem viertbesten
Monat der DAX-Geschichte aufwartete, konnte auch der Januar mehr als
überzeugen. Unter dem Strich sattelte das Leitbarometer 560 Punkte
auf, was absolut betrachtet dem sechsten Platz im Monats-Ranking
entspricht. Nach 7 ½ Wochen im Erholungsmodus und einem Plus von
rund 16% wurde dabei sogar schon die durchschnittliche Performance
überboten, die der DAX eigentlich innerhalb eines Jahres vorweisen
kann.
Doch es kommt noch besser: Mit dem GD20, dem GD100 und dem GD200
wurden alle relevanten Trendfilter zurückerobert, womit die
Börsenampeln wieder vollends auf „grün“ geschaltet haben. Im
gleichen Zeitraum ist das Angstbarometer, der VDAX, um 20,53%
gefallen und die zuvor so gewaltigen Tagesschwankungen, die
zeitweise mehr als 190 Punkte betragen haben, sind auf Monatsbasis
mit knapp 100 Punkten auf ein gesundes Maß zurückgekehrt. Kurzum, an
allen Ecken und Enden ist nun eine deutliche Entspannung zu
verzeichnen.
Die Börsen kehren damit nicht nur auf das Ausgangsniveau der Krise
zurück, sondern auch ein Stück weit zurück zur Normalität. Die neuen
Aufwärtstrends sind aus technischer Sicht dabei als solide und
intakt einzustufen. D.h. neue signifikante Verkaufssignale würden
jetzt erst unterhalb von 6.300 Punkten, also rund 500 Zähler tiefer,
drohen. Neue Kaufsignale
könnten jedoch innerhalb von nur 200 Punkten unmittelbar in
Schlagdistanz rücken, denn dann wird für den DAX bereits die
7.000-Punkte-Marke greifbar.
Dax Tageschart

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Stefan Hofmann, Chefredakteur STOCK-WORLD WEEKLY |
Stefan Hofmann beschäftigt sich bereits seit 1998 mit der Börse und handelt seit dieser Zeit auch aktiv an den verschiedenen Märkten. Während seiner beruflichen Tätigkeit bei einem großen Online-Broker sowie im Vertrieb / Marketing bei einem Börsenverlag eignete er sich profundes Wissen über die Aktien-, Rohstoff- und Devisenmärkte an. Als technischer Analyst bewegt er sich an der Börse in einem breiten Feld von Aktien und ihren Indizes bis hin zu Gold, Silber, Öl und dem Euro. Gehandelt werden bevorzugt Zertifikate und Hebelzertifikate sowie CFDs. Um das Risiko für das Depot niedrig zu halten, werden strikt feste Money- und Risikoparameter verwendet. Zielsetzung ist neben dem Kapitalerhalt ein langfristiger Kapitalaufbau. Als Chefredakteur des Börsenbriefs Aktien-Trader.net sowie des STOCK-WORLD WEEKLY stellt Stefan Hofmann konkrete Positions- und Swingtrading-Möglichkeiten vor und erläutert in der Rubrik Trading Know How einfach verständliches Fachwissen rund um das Thema Börse und Trading. Mehr unter www.Aktien-Trader.net. Alle Artikel dieses Autors anzeigen |
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