Auf Wochensicht hat es trotz positiver Meldungen keine Gewinne
gegeben. Der Deutsche Aktienindex verlor 0,6 Prozent und notiert
damit bei aktuell 6.880 Punkten. Das ist ein Verlust von 41 Punkten
gegenüber dem Schlußkurs der Vorwoche.
Zu Wochenbeginn ist der DAX negativ in die Handelswoche gestartet.
In China macht man sich Sorgen über die Konjunkturentwicklung. Es
wird nur noch ein Wachstum von rund 7,5 Prozent erwartet, nachdem
das Wachstum bereits im Vorjahr auf 9 Prozent zurückging. Schwache
Daten der Einkaufsmanager in Europa überraschten mit Ausnahme für
Deutschland negativ. Und dann haben Befürchtungen, dass Griechenland
der Schuldenschnitt nicht gelingen könnte, die Aktienkurse deutlich
einbrechen lassen. Der DAX fiel um 3,4 Prozent oder 233 auf 6.633
Punkte. Das war der höchste Tagesverlust im laufenden Jahr. Als am
Donnerstag erste Entwarnungen die Runde machten, setzte der DAX zu
einem Kurssprung an. Ein Großteil der Verluste vom Vortag war damit
wieder kompensiert.
Den höchsten Kursgewinn von 5,8 Prozent erzielten dabei die Papiere
von Linde. Die Aktie notierte nach der Bekanntgabe hervorragender
Geschäftszahlen auf einem Allzeithoch von 133,05 Euro. Im
vergangenen Geschäftsjahr wurden sowohl die Gewinn- als auch
Umsatzprognosen übertroffen. Bei Henkel läuft es dagegen nicht ganz
so gut. Die Quartalszahlen enttäuschten und der Ausblick für das
laufende Jahr liegt lediglich im Rahmen der Erwartungen. Der Kurs
der Aktie legte mit einem Wochengewinn von 3,7 Prozent auf 51,35
Euro dennoch deutlich zu. Mit 3,1 Prozent ging es mit den Papieren
des LKW-Herstellers MAN ebenfalls deutlich nach oben. Zum
Wochenschluß gingen die Papiere mit einem Kurs von 89,99 Euro aus
dem Handel.
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Jürgen Schwenk, Herausgeber Bullenbrief |
Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen.
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