Das Kursgeschehen am deutschen Aktienmarkt
gleicht zur Wochenmitte dem der letzten beiden Handelstage.
Einem hoffnungsvollen Börsenauftakt folgt die Ernüchterung und
lässt den zuvor generierten Aufschlag wieder sukzessive
abschmelzen. Freundliche Vorgaben aus den Vereinigten Staaten
sowie Asien hievten den deutschen Leitindex zunächst in die
Gewinnzone. Dabei wurde die Aufwärtsbewegung primär von der
Hoffnung auf geldpolitisch stimulierende Maßnahmen der
US-Notenbank Fed getragen. Ein Großteil der Anlegerschaft dürfte
sich das Geschäft im Vorfeld der richtungsweisenden Neuwahlen in
Griechenland sowieso von der Außenlinie anschauen. Entsprechend
dünn sind die Umsätze. Wie die Handelstage zuvor treiben nicht
zuletzt Unsicherheit und Skepsis den Markt wieder zurück.
Die Sorge um die Euro-Schwergewichte Spanien und Italien wirft
ihren Schatten auf die Stimmung der Investoren. Wann, aus
welchem Fonds und zu welchen Konditionen respektive Auflagen dem
spanischen Bankensektor unter die Arme gegriffen werden soll,
ist noch völlig unklar. Darüber hinaus spekulieren bereits
Euro-Politiker öffentlich über die mögliche Flucht Italiens
unter den europäischen Rettungsschirm. Entsprechend angespannt
präsentieren sich die europäischen Anleihemärkte. Mittlerweile
klettern sogar die Renditen deutscher Geldmarktpapiere, wenn
auch von einem extrem niedrigen Niveau aus. Wenn dann auch noch
mittelprächtige Konjunkturdaten serviert werden, geht auch der
Dax wieder in Deckung. Sein Tagestief markiert der deutsche
Aktienindex bei 6.093 Zählern. So gaben die
US-Einzelhandelsumsätze im Mai um 0,2 Prozent nach. Am späten
Nachmittag kann sich der Dax wieder erholen und sondiert festes
Terrain.
Aktuell notiert der Dax bei 6.165 Punkten 0,1 Prozent fester.
Der EuroStoxx rückt 0,1 Prozent auf 2.146 Zähler vor. Die
europäische Gemeinschaftswährung gewinnt 0,6 Prozent auf 1,2574
US-Dollar. Der US-Leitindex DowJones liegt ebenfalls kaum
verändert bei 12.580 Punkten. Die Goldunze verteuert sich um 0,7
Prozent auf 1.620 US-Dollar.
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IG Markets |
Die IG Markets Ltd. Zweigniederlassung Deutschland gehört vollständig zur IG Group. Die IG Group ist börsennotiert an der LSE und gehört zum FTSE 250. IG Markets bietet eine breite Auswahl an CFDs und weiteren spekulativen Produkten sowohl für private als auch für institutionelle Kunden. 1974 gegründet, betreut IG unzählige Investoren in mehr als 60 Ländern und unterhält Niederlassungen in London, Düsseldorf, Paris, Madrid, Mailand, Stockholm, Melbourne, Singapur, Chicago, Südafrika und Tokio.
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