Einen leichten Kursgewinn von 34 Punkten erzielte der DAX in der
vergangenen Handelswoche. Damit notiert das Börsenbarometer der 30
bedeutensten deutschen Aktien 0,54 Prozent über dem Schlußkurs der
Vorwoche. Der DAX ging bei einem Stand von 6.263 Punkten ins
Wochenende. Nachdem in den Vorwochen der Ausgang der
Griechenland-Wahlen die Märkte in eine Starre versetzte, konnte der
Sieg des Pro-Euro-Bündnisses die Kurse nur Kurz beflügeln. Nachdem
es am Montag Vormittag zum Teil kräftig nach oben ging, trübten
Sorgen über den spanischen Bankensektor das Bild wieder etwas. In
den Folgetagen stützte die Hoffnung, dass die amerikanische
Notenbank die schwächelnde Konjuktur wieder befeuern könnte. Doch
auf der zweitägigen Sitzung hat die Fed keine neuen Maßnahmen
beschlossen und damit die Aktienmärkte enttäuscht. Ein schwacher
ZEW-Frühindikator hat die Märkte ebenfalls negativ beeinflusst und
die Kursbröckeln lassen. Die Vorraussetzungen am Deutschen
Aktienmarkt waren damit alles andere als positiv.
In diesem Umfeld erzielten die Papiere der Deutschen Lufthansa mit
einem Kursgewinn von 9,8 Prozent auf 8,97 Euro den höchsten
Wochengewinn. Die Fluggesellschaft profitiert von dem starken
Preisrückgang für Öl. Damit reduzieren sich die Kosten für den
Flugbetrieb und lassen die Gewinnmargen steigen. In dem dynamischen
Umfeld reagierten vor allem konjunktursensible Aktien besonders
stark. HeidelbergCement verteuerten sich um 7,6 Prozent auf 36,51
Euro und ThyssenKrupp legten um 5,9 Prozent auf 12,69 Euro zu.
Nach unten ging es mit den Papieren von BASF. Hier machen sich die
schwächeren Konjunnkturerwartungen negativ auf den Aktienkurs
bemerkbar. Die BASF-Aktie verbilligte sich um 3,3 Prozent auf 54,09
Euro. Aktien von Volkswagen gaben 2 Prozent auf 121,15 Euro nach und
die Dividendenpapiere von adidas verloren 1,6 Prozent auf 56,99
Euro.
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Jürgen Schwenk, Herausgeber Bullenbrief |
Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen.
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