Aktueller Wochenrückblick



08:04 24.06.12

Einen leichten Kursgewinn von 34 Punkten erzielte der DAX in der vergangenen Handelswoche. Damit notiert das B�rsenbarometer der 30 bedeutensten deutschen Aktien 0,54 Prozent �ber dem Schlu�kurs der Vorwoche. Der DAX ging bei einem Stand von 6.263 Punkten ins Wochenende. Nachdem in den Vorwochen der Ausgang der Griechenland-Wahlen die M�rkte in eine Starre versetzte, konnte der Sieg des Pro-Euro-B�ndnisses die Kurse nur Kurz befl�geln. Nachdem es am Montag Vormittag zum Teil kr�ftig nach oben ging, tr�bten Sorgen �ber den spanischen Bankensektor das Bild wieder etwas. In den Folgetagen st�tzte die Hoffnung, dass die amerikanische Notenbank die schw�chelnde Konjuktur wieder befeuern k�nnte. Doch auf der zweit�gigen Sitzung hat die Fed keine neuen Ma�nahmen beschlossen und damit die Aktienm�rkte entt�uscht. Ein schwacher ZEW-Fr�hindikator hat die M�rkte ebenfalls negativ beeinflusst und die Kursbr�ckeln lassen. Die Vorraussetzungen am Deutschen Aktienmarkt waren damit alles andere als positiv.

In diesem Umfeld erzielten die Papiere der Deutschen Lufthansa mit einem Kursgewinn von 9,8 Prozent auf 8,97 Euro den h�chsten Wochengewinn. Die Fluggesellschaft profitiert von dem starken Preisr�ckgang f�r �l. Damit reduzieren sich die Kosten f�r den Flugbetrieb und lassen die Gewinnmargen steigen. In dem dynamischen Umfeld reagierten vor allem konjunktursensible Aktien besonders stark. HeidelbergCement verteuerten sich um 7,6 Prozent auf 36,51 Euro und ThyssenKrupp legten um 5,9 Prozent auf 12,69 Euro zu.

Nach unten ging es mit den Papieren von BASF. Hier machen sich die schw�cheren Konjunnkturerwartungen negativ auf den Aktienkurs bemerkbar. Die BASF-Aktie verbilligte sich um 3,3 Prozent auf 54,09 Euro. Aktien von Volkswagen gaben 2 Prozent auf 121,15 Euro nach und die Dividendenpapiere von adidas verloren 1,6 Prozent auf 56,99 Euro.



Solange die Euro-Krise nicht abgehackt ist und die Rezessions�ngste nicht ausger�umt werden, d�rften es die Aktienm�rkte schwer haben. In den kommenden Wochen ist daher mit keiner eindeutigen Tendenz zu rechnen. Aber vielleicht sind gerade dies gute Gelegenheiten f�r einen Aktienkauf w�hrend der Sommerflaute, bevor es im Herbst wieder aufw�rts geht, weil bis dahin f�r viele Probleme L�sungen gefunden wurden.






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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Schwenk Jürgen Schwenk,
Herausgeber Bullenbrief

Während seines Studiums mit dem Schwerpunkt Bank lernte Jürgen Schwenk verschiedene Abteilungen einer Großbank kennen. Nachdem es ihm gerade der Umgang im Privatkundengeschäft mit der Wertpapierberatung angetan hatte, wurde der Grundstein für sein umfangreiches Börsenwissen gelegt. Im Studium vertieft er die Fachrichtung rund um die Wertpapiere und schrieb schließlich in diesem Fach im Jahr 2000 seine Diplomarbeit über "Elektronische Handelsplattformen als Konkurrenz zu traditionellen Börsen". Heute ist dies mit dem außerbörslichen Handel bereits Realität geworden. Nachdem Jürgen Schwenk bei der ehemaligen Hypo Bank und der fusionierten HypoVereinsbank genügend Praxis gesammelt hatte, wechselte er beruflich direkt an den Puls der Börse und lies sich in Frankfurt am Main nieder. Dort analysierte er neben den Börsenentwicklungen für die Bullenbrief-Ausgaben-Ausgaben die Entwicklungen und Risiken von Deka-Fonds. Inzwischen blickt der Autor auf professionelle Börsenerfahrung seit 1997 zurück, die geschickt und unterschwellig in die wöchentlichen Börsenbrief-Ausgaben einfließen. Der kostenlose Börsenbrief “Bullenbrief” kann unter www.bullenbrief.de abonniert werden.

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