Die Banking-Revolution



15:54 26.08.13

http://www.geldanlage-report.de

 

Lieber Geldanleger,

sind Sie eigentlich zufrieden mit ihrer Hausbank? Wenn ja gehören Sie zu einer kleinen Minderheit. Ich bin es nicht!

Hohe Kosten und lange Dauer bei Auslandsüberweisungen, unverschämt hohe Dispo-Zinsen, Zusatzkosten für Kreditkarten und EC-Karten.

Und das alles um ein Filialnetz zu finanzieren, von dem Sie als Kunde meistens nichts haben, von einem dichten Netz an Geldautomaten mal abgesehen.

Denn die viel gepriesene Beratung bei Geldanlagen und Krediten ist ohnehin meist subjektiv. Es sollen vor allem die bankeigenen Produkte verkauft werden, egal ob sie nun gut sind oder nicht. Es ist Zeit für eine Banking-Revolution!

Das findet auch Matthias Kröner, einer der Pioniere des Online-Banking bzw. des Discount-Brokerage in Deutschland. Er gründete mit der Münchener dab Direktanlage-Bank den ersten Online-Discount Broker Deutschlands – und das mit durchschlagendem Erfolg.

Kaum ein Anleger tätigt seine Wertpapierkäufe und -verkäufe heutzutage noch über die Hausbank. Die Gebühren sind zu hoch, die Handelszeiten eingeschränkt. Fast alle ambitionierten Anleger arbeiten inzwischen mit Online-Brokern.

Nun hat Kröner die zweite Stufe der Revolution eingeleitet: Die Ersetzung der Hausbank durch die Gründung der ersten Web 2.0-Bank.

Aber der Reihe nach: Eine 2012er-Umfrage der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) unter knapp 600 Teilnehmern ihrer Anlageforen zu den Erfahrungen mit ihrer jeweiligen Bank förderte ein geradezu alarmierendes Ergebnis zutage: Fast die Hälfte der Befragten (46,7 Prozent) gaben an, mit ihren Bankberatern „schlechte Erfahrungen“ gemacht zu haben.

Nur 16,5 Prozent oder jeder Sechste stuften den Kontakt positiv ein. Das Problem: Anleger, die auf eigene Faust agieren, sind meist auch nicht erfolgreicher. Im Gegenteil.

Das heißt: Das System muss grundlegend geändert werden. Es müssen neue Ideen her. Einerseits braucht es eine entsprechende moderne und offene Infrastruktur für den Geldverkehr, die auf das neue mobile Internetzeitalter ausgerichtet ist. Andererseits braucht es auch neue Formen der Beratung mit einem hohen Maß an Fachkenntnis und Objektivität – in deren Zentrum das Internet steht.

Web 2.0 Banking lautet das Schlagwort und Matthias Kröner ist mit seiner Fidor-Bank der Pionier dieser Idee. Mir persönlich gefällt es immer besser, was Fidor an innovativen Ideen auf Lager hat. Dabei legen die Münchener gleichzeitig viel Wert auf hohe Transparenz den Anlegern gegenüber und sind bei der Anlage der eigenen verwalteten Gelder sehr konservativ. Auf Eigenhandel – man könnte auch sagen: auf Zockerei! – wird gänzlich verzichtet.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Nachfolgend gebe ich Ihnen einen Einblick in Philosophie und Angebot der Fidor Bank:

Apple-Philosophie auf die Bank übertragen

In Punkto Technologie sieht Kröner den Weg von Apple als Vorbild: „Dort hat man aus einem einfachen und abgeschlossenen System „Telefon“ ein offenes und mobiles „Eco-System“ mit der Bezeichnung Smartphone entwickelt.“ Das kann der Kunde dann mit verschiedenen Anwendungen (Apps) entsprechend seinen individuellen Bedürfnissen ausgestalten.

Genau so soll es künftig auch mit dem Banking laufen. Das Bankkonto soll nicht mehr nur für herkömmliche Überweisungen dienen und den Geldbestand anzeigen, sondern „all das bieten, was man für den eigenen zunehmend digitalen Lebensstil braucht“. Konkret geht es vor allem um das einfache und schnelle Banking von unterwegs über das Smartphone.

Niedrige Gebühren, sofortige Wertgutschrift und einfaches Handling bei trotzdem hoher Sicherheit heißt die Marschroute. Bis dato ist es so, dass ein immer größerer Teil der Bevölkerung die eigene Bank hier längst ausgesperrt hat und mit alternativen Online-Bezahlsystemen wie PayPal arbeitet, erst recht wenn es um Geldverkehr mit dem Ausland geht.

Das liegt daran, dass die herkömmlichen Banken technologisch nicht in der Lage sind, entsprechende Lösungen anzubieten.

Genau hier setzt Fidor an mit dem Ziel, Bezahlvorgänge jeder Art wieder in die Bank zu integrieren. Geldtransaktionen finden in Echtzeit statt. Wenn Sie ihrem Freund oder ihrer Freundin Geld leihen möchten oder einfach einen Deal machen, wird das Geld sofort auf dessen Konto gut geschrieben. Sie können das Geld über das Handy verschicken. Haben Sie seine Kontonummer nicht zur Hand genügt auch die Handynummer, die E-Mail-Adresse oder sogar der Twitter-Account.

Fidor geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet einen so genannten Geld-Notruf an. Wer kurzfristig nicht liquide ist, aber zum Beispiel am Flughafen schnell Geld braucht, kann sich sofort von seiner Bank 100 Euro auf seine Fidor Smart MasterCard gutschreiben lassen – für einen Zeitraum von einem Monat und gegen ein Gebühr von sechs Euro.

Der Clou dabei: Wenn Sie das Geld nicht innerhalb des Monats zurückbezahlen können, können Sie den Betrag digital abarbeiten, in dem Sie aktiv in der Fidor-Community mitarbeiten und das entsprechende Bonusprogramm nutzen. Dazu weiter unten mehr.

Apropos MasterCard: Fidor bietet künftig mit der Fidor Smart Prepaid Mastercard eine Mischung aus EC-Karte und Kreditkarte absolut kostenlos an. Auf der Karte ist genau der Betrag verfügbar, den sie auf dem Konto haben.



Brauchen Sie einen Kredit können Sie in wenigen Schritten einen Direktkredit beantragen – und erhalten innerhalb von 30 Sekunden eine Zusage, ob der Kredit genehmigt wird oder nicht. Es gibt einen festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit und die Auszahlung erfolgt innerhalb von zwei Arbeitstagen.

Alternativ können Sie mit einem LV-Sofortkredit Ihre Lebensversicherung zu attraktiven Konditionen beleihen (aktuell z.B. 12 Monate Laufzeit mit einem effektiven Jahreszins von 4,39%) und erhalten dabei bis zu 100 Prozent des aktuellen Rückkaufwerts, während der Branchenschnitt nur bei 70 bis 90 Prozent liegt.

Oder Sie stellen sich einen individuellen Wunschkredit zusammen, mit individueller Tilgungsrate und –zeit sowie einer möglichen Zahlungspause.

Dem Community-Gedanken und dem Leitsatz „Banking mit Freunden“ entsprechend bietet Fidor auch so genannte P2P-Kredite an, in dessen Rahmen Sie sich von anderen Personen Geld leihen oder anderen Person Kredite gewähren können. Hierfür arbeitet Fidor mit dem Online-Marktplatz smava zusammen. Nähere Infos gibt es hier: https://www.fidor.de/smava

Ein großer Vorteil dabei: Sie sparen sich die hohen Dispozinsen, die bei ihrer Bank fällig werden, wenn Sie das Girokonto überziehen. Viele lokale Banken langen hier mit unverschämt hohen Zinsen zu, was wiederum vielen Kunden gar nicht bewusst ist. Hier der Link zu einem entsprechenden Artikel aus „Zeit Online“: http://www.zeit.de/2013/24/dispo-zinsen-wucher

Auf Grund der Einfachheit und Beliebtheit bei Kunden will Fidor künftig auch die Möglichkeit des Dispokredits gewähren, allerdings zu deutlich besseren Konditionen als herkömmliche Banken. Der Kreditzins wird dabei nicht automatisch festgelegt werden, sondern kann von den Kunden beeinflusst werden, in dem diese über soziale Plattformen wie Facebook Werbung für das Angebot bzw. das Produkt machen. Diese Vorgehensweise wurde beim Guthabenzins für das FidorPay-Konto (das künftig zum Fidor Smart Konto wird, siehe oben) bereits erfolgreich praktiziert.

Das Facebook-Like-Konto

Bei Fidor ist die herkömmliche Trennung zwischen Giro- und Tagesgeldkonto aufgehoben. Während die Girokonto-Guthabenzinsen bei herkömmlichen Banken nur knapp über dem Nullpunkt angesiedelt sind, bietet das FidorPay-Konto inzwischen sehr faire 1,2 Prozent per anno. Diese 1,2 Prozent haben sich die Fidor-Kunden quasi selbst erarbeitet, in dem sie das FidorPay-Konto bei Facebook geliked - und so bekannt gemacht haben.

Daraus ergab sich eine Win-Win-Situation: Höhere Zinsen für die Kunden, mehr Kunden für Fidor – und das ohne Marketingkosten. Virales Marketing nennt sich das. Der Erfolg war riesig: Alleine in 2012 haben sich 75.000 neue Interessenten bei Fidor registriert. Auch die Umwandlungsquote in „echte“ (= voll legitimierte Kunden) war mit mehr als zehn Prozent ungewöhnlich hoch.

In Kürze startet nun eine ähnliche Aktion mit dem Dispo-Like-Zins. Die Idee ist die gleiche, mit dem Unterschied natürlich, dass mit steigender Zahl an Facebook-Likes der Dispozins immer niedriger wird.

Starke Community

Ebenfalls einzigartig ist die Fidor-Community. Hier sind inzwischen 5.493 Berater registriert, die ihnen kostenlos im Forum antworten, wenn Sie eine Frage zu Finanzdingen haben und in der Community angemeldet sind. Die Antworten wiederum werden von der Community selbst bewertet. Grundgedanke ist auch hier die Idee: Kunden beraten Kunden.

Die Berater mit den besten Bewertungen tauchen in einer Top 10-Berater-Liste auf und können so Werbung in eigener Sache machen: https://community.fidor.de/beraterbewertung. Auch Fidor selbst honoriert besondere aktive Berater. So können Sie ihr Finanzwissen in bare Münze umwandeln.

Was bietet Fidor noch?

Mit einem Sparbrief können Sie einfach sparen und dabei für eine Laufzeit von drei bis 36 Monaten bis zu zwei Prozent Zinsen per anno erhalten.

Sie trauen dem Euro nicht? Mit dem Fidor-Fremdwährungskonto können Sie täglich bis zu zehn Fremdwährungen kaufen, tauschen und versenden.

Sie wollen schon lange in Edelmetalle investieren, scheuen aber den damit verbundenen Aufwand und die hohen Kosten? Bei Fidor können Sie ab einem Euro per Mausklick in Gold, Silber und Co. investieren – und die Metalle sicher in der Schweiz verwahren lassen.

Dazu bietet Fidor eine Social Trading-App über die Sie die Transaktionen von anderen Tradern beobachten können und mit Kleinbeträgen selber investieren können, über Brokertainment, die Handelsplattform von Fidor.

Schließlich können Sie über die Crowdfunding- und Crowdinvesting-App von Fidor gemeinsam mit anderen Usern online kreative Projekte fördern, in zukunftsweisende Unternehmen investieren oder sogar regionalen Kommunen Geld leihen.

Und das alles von einem einzigen Konto aus.

MEIN FAZIT:

- Ich bin begeistert von dem was Fidor macht und anbietet und wie sich die Bank immer weiter entwickelt.

- Mein Vorschlag: Eröffnen Sie ein Konto bei der Bank und testen Sie Fidor. Sie können das Konto ja zunächst parallel zu dem bei ihrer Hausbank laufen lassen und sich dann sukzessive mit den Möglichkeiten bei Fidor vertraut machen.

- Sie können so durch bessere Konditionen auf Dauer nicht nur viel Geld sparen, sondern Sie werden – als positiven (Neben)Effekt ihre Geldangelegenheiten auch zunehmend in die eigene Hand nehmen und dabei viel dazulernen.

- Übrigens: Dieser Artikel ist kein Werbebeitrag für Fidor, auch wenn er sich stellenweise vielleicht so lesen mag. Ich bin absolut unabhängig in meiner Einschätzung und es besteht von Seiten des Geldanlage-Reports keine Partnerschaft mit Fidor.

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