S&P 500 - Ab jetzt steppt der Bär!



10:34 04.02.14

So wie der Januar aufgehört hat, so geht der Februar weiter. Am gestrigen ersten Handelstag des neuen Monats verliert der breite US-Markt 2,28 % auf 1.742 Punkte. Damit summiert sich der Kursverlust des S&P 500 seit dem Jahreshoch auf 5,9 % bzw. 109 Punkte. Die Frage, die sich viele Anleger und Trader jetzt stellen, lautet natürlich: Ist das nur eine Korrektur oder sehen wir gar die ersten Ausläufer einer Trendwende?

http://www.elliott-waves.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gifGestern wurde viel charttechnisches Porzellan zerschlagen. Per Tagesschlusskurs notiert der S&P 500 jetzt unterhalb einer wichtigen Kreuzunterstützung. Das ist objektiv betrachtet alles andere als gut!

Ob die jüngste Abwärtsbewegung jetzt eine Trendwende einläuten wird, dafür ist es jetzt natürlich noch zu früh, um das sagen zu können. Allerdings ist mein Szenario “Was wir aus den 1970er lernen können” vom 14. April 2013 jetzt aktueller denn je. Mit 1.851 lagen wir zwar etwas über den von mir genannten 1.749 bis 1.812 Punkten. Wegen ein paar Punkten mehr oder weniger kommt es bei diesen historischen Betrachtungen und Vergleichen allerdings auch nicht an!

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Im Zeitfenster März 2009 bis heute deutet sich jedoch immer konkreter an, dass der breite US-Markt jetzt mind. zu einer größeren Gegenbewegung ansetzen wird. Hauptargument dafür: Der Trendkanal, in dem sich die Kurse seit März 2009 aufwärts bewegen. Ab Anfang November 2013 wurde der Trendkanal für ein paar Wochen nach oben verlassen, was für eine euphorische Phase bzw. für eine sog. “Übertreibungsphase” spricht. Mit dem Kursrutsch der letzten Tage notiert der S&P 500 nun aber wieder innerhalb des Trendkanals, so dass der Ausbruch über die obere Trendkanallinie als klassischer Fehlausbruch deklariert werden kann.

Damit ist meiner Meinung nach nun der Grundstein für die skizzierte Bewegung Richtung 1.550/1.500 gelegt. Das Kurspendel sollte damit jetzt wieder in Richtung der unteren Trendkanallinie ausschlagen. Bis hinein steppt also förmlich der Bär! 1.550? Da war doch was!?

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Genau! Etwa auf diesem Niveau (+/-) liegt im langfristigen Chartbild das Ausbruchsniveau der Hochs aus dem Jahr 2000 und 2007. Sollte diese Marke halten und sich dort eine bullische Pullbackbewegung zeigen, hat der S&P 500 anschließend weiteres Aufwärtspotenzial Richtung 2.000 Punkte Marke + X. Aber wehe er sackt dort durch, dann sehen wir einen Crash, der sich gewaschen hat. So wie der Prognosepfeil auf ca. 550 Punkte gezeichnet ist, so ist es dann auch gemeint.

Bis zu dieser Entscheidung dauert es jetzt noch etwa 200 Punkte bzw. über 11 %; vermutlich bis in den März hinein. Es kommt nun in diesem Zusammenhang auch sehr darauf an WIE die Kurse weiter fallen. Geht es in dem Tempo der letzten Tage impulsiv weiter und sehen wir bis ca. 1.550 einen 5-teiligen Abwärtsimpuls à la Elliott Wave, so können wir uns dann anschließend schon einmal richtig warm anziehen. In diesem Fall ist der skizzierte Crash Richtung 550 Punkte unvermeidbar.

Sehen wir hingegen eine eher volatile und korrektive Abwärtsbewegung, so könnte der ganz große Crash noch einmal verhindert werden. In diesem Fall ergibt sich bei ca. 1.550 eine hervorragende Einstiegschance.

Egal, ob große Korrektur oder Crash. Ich zeige Ihnen konkrete Ein- und Ausstiegssignale. Auch für DAX, Gold, Währungen u.a. Hier geht's zur Anmeldung!

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

 

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Über den Autor
 
Autor: Robert Schröder Robert Schröder,
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Robert Schröder, Elliott-Waves.com bietet Ihnen Analysen, Prognosen und konkrete Trading-Ideen zu Aktienindices und Währungspaaren. Bereits seit 10 Jahren erstellt der Technische Analyst Robert Schröder treffsichere Kursprognosen mit Hilfe des Elliott-Wellen-Prinzips. Die Anwendung ist komplex, erlaubt aber bei gekonnter Umsetzung Prognosen mit hoher Präzision. In eindeutigen Analysen und regelmäßigen Updates u.a. zu Dow Jones, EUR/USD und Nasdaq 100 sowie dem Bund Future stellt er Ihnen sein umfangreiches Wissen zur Verfügung. So bleiben Sie dem Markt immer einen Schritt voraus.

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