Daimler, Commerzbank, DAX – zwei Seiten einer Medaille



09:05 26.03.16

Inlineoptionsscheine sind ein heißes und immer wieder gern gelesenes Thema. Deshalb bekommen wir immer wieder Fragen zu diesem Thema gestellt. Dabei steht eine Frage im Vordergrund: wieso um alles in der Welt ein Depot damit quer versichert werden kann? Es ist einfacher als gedacht. Nehmen Sie einmal die WKN SE24Z7. Dieser Inliner auf den DAX hat Barrieren von 6.800 und 10.400 Punkten bei einer Laufzeit bis Mitte September. Die untere Grenze ist mit einem Abstand von 31 Prozent relativ sicher, die Wahrscheinlichkeit für einen “K.o.” an der oberen Barriere ist deutlich größer. Sind Sie nun in ETFs, Aktien, Indexpapieren etc. engagiert, so kann Ihnen fast nichts Besseres passieren als ein “K.o.” eines minimal beigemischten Inliners dieser Art.

Denn angenommen vom jetzigen Niveau aus legt der DAX knapp 1.100 Punkte zu, sprich rund 11 Prozent, dann würde ein DAX-Depot in Höhe von 50.000 Euro rund 5.500 Euro zulegen. Mischen Sie für 1.000 Euro einen DAX-Inliner dieser Art bei, verlieren Sie diese 1.000 Euro, so schlecht so gut. Geht es im DAX allerdings 5, 10 oder 20 Prozent abwärts, puffert Ihnen der Inliner ihre Verluste.

Börse_EZB_DAX2Und das Gute – sollte der Markt zwischen 6.801 und 10.399 bis Mitte September seitwärts laufen, wird der Inliner auch zum Maximalbetrag von 10 Euro ausgezahlt. Natürlich kann wie bei anderen Papieren auch, der Inliner vorzeitig mit Gewinn verkauft werden, etwa nach einer erfolgreichen Absicherung. Zwischen Spekulation mit Inlinern, die natürlich auch sehr interessant sein kann, und Absicherung muss man genau unterscheiden. Wir präsentieren Ihnen deshalb hier zwei Kategorien von Inlinern, damit für beide Szenarien etwas dabei ist. Im ersten Block finden Sie von uns herausgesuchte klassisch spekulative Varianten, wobei auch hier tendenziell mehr Puffer gegen fallende Kurse eingebaut wurde. Die unten im zweiten Block zu sehenden Papiere fallen in die Kategorie günstige Absicherung und Beimischung für den DAX-Rücksetzer.

Bei den spekulativen Papieren sind mitunter ziemliche Kursfeuerwerke möglich, wenn die Aktien in ihrer Volatilität etwas nachgeben beziehungsweise in den kommenden Monaten per Saldo stabil bleiben. Aber natürlich gilt wie überall am Aktienmarkt – je verlockender die Renditechance, desto größer das Risiko. Aber das weiß man spätestens seit es auf dem Tagesgeldkonto Nullzinsen gibt. Die Zeiten risikoloser Rendite sind leider vorbei. Wir hoffen, dass bei unseren Lesern eine schöne und geruhsame Osterzeit erst beginnt – das Team von Feingold Research wünscht frohe Ostern und eine erfolgreiche Ostereiersuche.

Variante 1:

DAX – SE3V66 – Barrieren: 8.800/ 10.600 Punkte – Renditechance 72 Prozent – Laufzeit 05/16

DAX – SE3LKN – Barrieren: 8.600/ 10.600 Punkte – Renditechance 144 Prozent – Laufzeit 06/16

Commerzbank – SE3JUE – Barrieren: 6/ 8,80 Euro – Renditechance 104 Prozent – Laufzeit 06/16



Daimler – SE3JXN – Barrieren: 54/ 75 Euro – Renditechance 121 Prozent – Laufzeit 09/16

Brent-Öl – SE3P4G - Barrieren: 24 / 44 Euro – Renditechance 255 Prozent – Laufzeit 09/16

Variante 2:

DAX – SE24Z7 – Barrieren: 6.800/ 10.400 Punkte – Renditechance 410 Prozent – Laufzeit 09/16

DAX – SE284H– Barrieren: 8.200/ 11.400 Punkte – Renditechance 290 Prozent – Laufzeit 10/16

CAC 40 – SE3MQY– Barrieren: 3.500/ 4.700 Punkte – Renditechance 136 Prozent – Laufzeit 09/16

IBEX– SE21FC– Barrieren: 6.400/ 9.700 Punkte – Renditechance 76 Prozent – Laufzeit 09/16


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Über den Autor
 
Autor: Feingold-Research Feingold-Research
Die beiden ehemaligen FTD- und Börse Online-Redakteure Benjamin Feingold und Daniel Saurenz haben zusammen das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort stellen die beiden Kapitalmarktexperten und Journalisten ihre Marktmeinung, Perspektiven und Strategien inklusive konkrete Produktempfehlungen vor. In zwei Musterdepots werden die eigenen Strategien mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert (feingold-research.com).

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