Gigaset AG: Es ist vollbracht!



11:45 09.03.17

Lieber Leser,

die börsennotierte Gigaset AG hat schwere Zeiten hinter sich. Die Aktie, die auf ihrem Höhepunkt Mitte 2007 jenseits der 30-Euro-Marke notierte, stürzte innerhalb von nur 2 Jahren auf unter 1,00 Euro ab. Zwischenzeitlich konnte das Papier wieder auf über 4,00 Euro klettern, doch im Frühjahr 2012 folgte der nächste Absturz. Im Grunde genommen notiert die Aktie seit dem Herbst 2012 dauerhaft unterhalb der 1-Euro-Marke und fristet ein Dasein als Penny Stock.

2016 als Wendepunkt

Im vergangenen Jahr gelang dann ein kräftiger Sprung nach vorne. Noch im August notierte das Papier bei 0,35 Euro. Doch bis Mitte November verteuerten sich die im Prime Standard gelisteten Aktien um gut 200 Prozent und schafften damit erstmals nach langer Zeit wieder den Sprung über die 1-Euro-Marke. In der Gigaset AG ist die ehemalige Siemens-Tochter Home and Office Communication Devices GmbH aufgegangen, die inzwischen unter dem Namen Gigaset Communications firmiert.

Die Firma hat sich im Zuge einer umfassenden Restrukturierung auf das Geschäft mit Internet-Telefonie und Schnurlostelefonen fokussiert. Mittlerweile sind auch Tablet-Geräte und Smartphones Teil des Geschäfts. Dank dieser neuen Ausrichtung schaffte der Konzern in der ersten Jahreshälfte 2016 nach langer Zeit wieder den Sprung in die Gewinnzone. Dies wurde von den Anlegern entsprechend honoriert. Doch nach einem eher enttäuschenden dritten Quartal ging es Ende November vorerst wieder in den Keller.

Zurück in der Gewinnzone



Wie der Konzern nun mitteilte, lief aber auch die zweite Jahreshälfte insgesamt erfolgreich. Demnach wurde 2016 ein operatives Ergebnis (Ebitda) in Höhe von 28 Mio. Euro erzielt nach 11 Mio. Euro im Jahr zuvor. Anvisiert hatte Gigaset ein Ebitda von 20 Mio. Euro. Unter dem Strich mündete dies in einem Nachsteuergewinn von 4 Mio. Euro. Darüber hinaus ist es dem Unternehmen erstmals nach 2011 gelungen, einen positiven freien Cashflow in Höhe von 7 Mio. Euro zu generieren. Profitieren konnte Gigaset hierbei von Einsparungen bei den Personalkosten und durch höhere Margen bei den verkauften Produkten.

Die Nachrichten ließen die Aktie im zweistelligen Prozentbereich auf gut 0,80 Euro klettern. Spannend wird es nun sein, was der Konzern für einen Ausblick präsentieren kann. Hierzu müssen sich die Anleger aber wohl noch bis zum 21. April gedulden, wenn Gigaset seinen vollständigen Geschäftsbericht vorlegen wird.

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Ein Gastbeitrag von Hermann Pichler.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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