EUR/USD: Wahlen vorbei, was nun?



12:50 19.06.17

Der Wechselkurs von Euro (EUR) in US-Dollar (USD) brach aus einem seit Mitte April bestehenden Aufwärtstrend nach unten aus und unterschritt dabei auch die kurzfristig richtungsweisende 20-Tage-Linie. Tendiert das Währungspaar auf Sicht nach unten, könnte sich ein Ziel um 1,085 US-Dollar ergeben.

Die großen Ereignisse und Ergebnisse der letzten zwei Wochen sind vorbei. EZB und Federal Reserve haben gesprochen, ebenso das Volk in Großbritannien und Frankreich. In der Grande Nation wurde am Sonntag in zweiter Runde gewählt. Mit einem klaren Sieg bei der Parlamentswahl erhielt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Stimmen der Wähler für seine Reformvorhaben, denn das Bündnis um seine Partei La République en Marche (REM) errang bei der zweiten Runde der Parlamentswahl mehr als sechzig Prozent der Sitze. Jedoch war die Wahlbeteiligung historisch niedrig. Auf den Ausgang der Wahl in Frankreich reagierte der Euro allerdings kaum mehr, da ein solches Ergebnis schon erwartet worden war. Die Gemeinschaftswährung bewegte sich am Montag bislang unterhalb von 1,12 Dollar zur Seite. Für erneute Bewegung könnten erste Eindrücke und Erwartungen zu den am Montag beginnenden Brexit-Verhandlungen sorgen. Solange bleibt charttechnisch festzuhalten, dass die Euro-Dollar-Relation nach einem Hoch von 1,13 US-Dollar in der vorherigen Woche wiederum nach unten tendierte. Dabei brachen die Notierungen auch aus einem seit Mitte April gehaltenen Aufwärtstrend, der zuletzt zwischen 1,122 und 1,155 US-Dollar beschrieben werden konnte, nach unten aus. Dazu notiert das Währungspaar erneut unter der kurzfristig richtungsweisenden 20-Tage-Linie bei aktuell 1,121 US-Dollar. Setzt der Euro in US-Dollar diese Richtung fort, könnte sich auf nächste Sicht ein Ziel in der Zone von 1,085 bis 1,09 US-Dollar ergeben, die von Dezember bis April die obere Grenze für die Notierungen dargestellt hatte.

EUR/USD (Tageschart in US-Dollar):
EUR/USD Devisen Chart fällt

Stoppkurs

Stoppkurs

Strategie

Mit einem Open End Turbo Short (WKN DG3BF2) können risikofreudige Anleger, die von einem fallenden Wechselkurs von Euro in US-Dollar ausgehen, mit einem Hebel von 25,9 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 3,8 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich stets unter Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann über dem im Chart dargestellten Widerstand im Basiswert bei 1,13 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus zum Wechselkurs von Euro in US-Dollar ein Stoppkurs von 2,90 Euro. Auf nächste Sicht könnte für fallende Notierungen ein Ziel um 1,085 US-Dollar bestehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt 3 zu 1.

Fallende Kurse
Kennzahlen


WKN: DG3BF2

Akt. Kurs: 3,87 - 3,88 Euro

Basispreis: 1,1622 US-Dollar

KO-Schwelle: 1,1622 US-Dollar

Laufzeit: Open End



Typ: Open End Turbo Short

Emittent: DZ Bank

Basiswert EUR/USD

Kursziel: 7,00 Euro

Kurschance: 80 Prozent

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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Sterzbach Jürgen Sterzbach,
boerse-daily.de

Das Auf und Ab an den Finanzmärkten faszinierte Diplom-Volkswirt univ. Jürgen Sterzbach schon seit jeher. Mit der Charttechnik fand er ein geeignetes Instrument, die Veränderungen der Kurse erklären zu können. Fundamentale und volkswirtschaftliche Daten geben ihm dabei den passenden Analyserahmen. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der sich im Studium auf Geldpolitik und Ökonometrie fokussierte, schreibt als freier Journalist und ständiger Marktbeobachter seit mehreren Jahren über Aktien, Zertifikate, Hebelprodukte und weitere strukturierte Finanzanlagen. Analysen und Beobachtungen zur Wirtschaftslage und zum Börsengeschehen veröffentlicht er unter anderem im monatlich erscheinenden Finanz-Informationsdienst „Finanzen und Börse“ (www.finanzen-und-boerse.de). Sein Anliegen ist es, komplexe Sachverhalte einfach und für jedermann verständlich darzustellen. Mit Fachjargon Anschein zu schinden liegt ihm nicht – klare Worte dagegen umso mehr. Sein Wissen bringt er in den professionellen Trading-Diensten der Financial Services Group ein und veröffentlicht dort ebenso werthaltige Sonderpublikationen wie „Technische Analyse“ und „Schnellkurs Zertifikate“. Seine erfolgreichen Strategien zeigt er nun exklusiv im Expertenteam von Börse Daily im donnerstags erscheinenden Newsletter „Trends“, der unter anderem bereits von der australischen Investmentbank Macquarie an seine Kunden versendet wurde.

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